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27.01.2012
Ökumenische Bibelwochen
WERTHEIM. Kirchengemeinden: Veranstaltungen im Februar und März geplant
Die
ökumenische Bibelwoche unter dem Motto "Tränen und Brot" findet in
verschiedenen Kirchengemeinden in Wertheim im Februar und März statt.
Veranstalter der Bibelwoche im Kirchenzentrum Wartberg sind von
Montag, 6., bis Freitag, 10. Februar, jeweils um 19.30 Uhr die
evangelische Pfarrgemeinde Wartberg und die katholische Gemeinde St.
Venantius.
Folgende s
Programm mit ausgewählten Psalmen ist vorgesehen: Montag, 6. Februar, um
19.30 Uhr, Lebensangst, Psalm 13, mit Pfarrer Jörg Herbert; Dienstag, 7.
Februar, um 19.30 Uhr, Lebenskraft, Psalm 27, mit Gemeindereferent
Herbert Buhleier; Mittwoch, 8. Februar, um 19.30 Uhr, Lebensdurst, Psalm
42, mit Pfarrer Jürgen Steinbach; Donnerstag, 9. Februar, um 19.30 Uhr,
Lebensbilanz, Psalm 71, mit Pfarrer Jürgen Banschbach; Freitag, 10.
Februar, um 19.30 Uhr, Lebensziel, Psalm 12, mit Pastoralreferent
Johannes Varelmann; Sonntag, 12. Februar, 10.30 Uhr ökumenischer
Gottesdienst Lebensmittel, Psalm 145, mit Pfarrer Jörg Herbert.
Die
ökumenische Bibelwoche der evangelischen Pfarrgemeinden Dertingen,
Kembach und Dietenhan sowie der katholischen Gemeinde St. Lioba ist
von Montag, 13., bis Mittwoch, 15. Februar, jeweils um 19.30 Uhr
geplant. Das Programm: Montag, 13. Februar, Gemeindehaus Dertingen mit
Pfarrer Bernhard Ziegler, am Dienstag, 14. Februar, im Gemeindehaus
Kembach mit Gemeindereferent Herbert Buhleier und am Mittwoch, 15.
Februar, im Bürgerhaus Dietenhan mit Pfarrer Bernhard Ziegler.
Die
ökumenische Bibelwoche der evangelischen Pfarrgemeinden Bestenheid
und Grünenwört sowie der katholischen Gemeinde St. Elisabeth findet
vom 28. Februar bis 25. März statt. Nachfolgend das Programm: Dienstag,
28. Februar, in der Christuskirche Grünenwört, Lebensangst, Psalm 13,
mit Pfarrer Jörg Herbert; Mittwoch, 7. März, im Pfarrheim St. Elisabeth
in Bestenheid, Lebenskraft, Psalm 27, mit Gemeindereferent Herbert
Buhleier; Donnerstag, 15. März, evangelisches Gemeindehaus Bestenheid,
Lebensdurst, Psalm 42, mit Pfarrer Jürgen Steinbach; Freitag, 23. März,
Pfarrheim St. Elisabeth in Bestenheid, Lebensziel, Psalm 127, mit
Pastoralreferent Johannes Varelmann; Sonntag, 25. März, Kirche St.
Elisabeth in Bestenheid, ökumenischer Gottesdienst, Lebensmittel, Psalm
145, mit Pfarrer Jürgen Steinbach. Die Veranstaltungen von Dienstag, 28.
Februar bis Freitag, 23. März beginnen alle um 20 Uhr. Der
Abschlussgottesdienst am Sonntag, 25. März fängt um 10.30 Uhr an.
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-19.12.2011
"Fränkische
Weihnacht": Chor, Musiker, Familienensembles und
Erzähler überzeugten
DERTINGEN.
Ein Konzert von hoher Qualität
Mit ihrem traditionellen und erstklassigen Weihnachtskonzert
in der Wehrkirche setzten Gemeinde und Liederkranz Dertingen
sowie Heinz Zenglein als Chorleiter und Organisator ihre
eigene Messlatte am Samstag einmal mehr ein ganzes Stück
nach oben. Die Veranstaltung kann als Musterbeispiel für ein
gelungenes Laienkonzert in ländlich-festlichem Rahmen
gelten. Qualität, Abwechslung, Atmosphäre - hier stimmte
alles. Und obwohl das Motto "Fränkische Weihnacht" den
Inhalt des eineinhalbstündigen Programms klar eingrenzte,
hatte Zenglein offensichtlich keine Probleme gehabt, es mit
vielfältigen Akteuren zu besetzen.
Das
Rückgrat desselben bestand aus dem Liederkranz, der aus der
vor zwei Jahren erfolgten Umstrukturierung vom Männer- zum
gemischten Chor deutlich vitalisiert hervorgegangen ist.
Kraftvoll und diszipliniert präsentierten die Sängerinnen
und Sänger die fast vergessenen, regionalen Weihnachtslieder
"O freudenreicher Tag", "Als ich bei meinen Schafen wacht'",
"O Jesu mein" und "Wach, Nachtigall, wach auf". Sie
beherrschten die teilweise sehr anspruchsvollen Sätze dabei
annähernd perfekt. Zenglein selbst improvisierte zudem auf
der Orgel in drei Sätzen über das Motiv von "Zu Bethlehem
geboren" und spielte die Toccata in D von Philipp Krieger
(1649 bis 1725). Das Bläserensemble der Musikkapelle ließ
neben der Begleitung der Gemeinde bei "Macht hoch die Tür"
gut vorbereitet das Konzertstück "Mitten in der
Winternacht." Die "Sterne am Himmel" des fränkischen
Adventsabends waren die Ensembles der Familien Schwerthöfer
sowie Arz und Rösch, alle nicht aus Dertingen, aber aus der
näheren Umgebung stammend. Beide spielten in der Tradition
der bäuerlichen Stubenmusik althergebrachte fränkische
Volksweisen.
Die Schwerthöfers taten dies als Zithertrio mit
Gitarrenbegleitung; die Familien Arz und Rösch stellten die
Melodien auf ein Fundament aus Sopranino- und Altblockflöte,
abwechselnd ergänzt durch Violinen, Klarinette, Krummhorn
und keltische Harfe. Dabei kamen, wie einst üblich, alle
Generationen von der Enkelin bis zur Oma zum Einsatz. Beide
Ensembles gaben ihr volkstümliches Repertoire authentisch
und spielerisch sensibel wieder. Für die Vollendung der
nostalgischen Atmosphäre des Konzerts sorgten zwischen den
Liedbeiträgen literarische Intermezzos. Edwin Brod etwa las
in einem alltäglichen, rohen Fränkisch die
Weihnachtsgeschichte so vor, wie sie wohl zahllose Kinder
zwischen Main und Tauber in Jahrhunderten auch gehört haben.
Der Dertinger Walter Baumann erinnerte sich zusammen mit
seinen Zuhörern an Weihnachtsfeste seiner Jugend.
Das erste, von dem er aus seinem Gedächtnis berichten
konnte, war das des Jahres 1929, als er als Fünfjähriger
schon in der gleichen Kirche dem gleichen Gesangverein
gelauscht hatte. 1938 ging er als Konfirmand mit dem
Christkind durchs Dorf und beichtete, dass dieses, wohl eine
Dertinger Eigenheit, an so mancher Tür einen kleinen Schluck
Wein bekommen hat. Wenig später sei es dann vorbei gewesen
mit "Frieden auf Erden". 1942 sangen die Offiziere in der
Mergentheimer Kaserne eher Gassenhauer als Weihnachtslieder.
Und als er ein Jahr später mit den Kameraden im Laster zur
Ostfront solche anstimmte, fühlten sie sich fast schon wie
Verräter. 1948 war "die schlimme Zeit" wieder vorbei. Da
kehrten die letzten Soldaten aus der Gefangenschaft heim
nach Dertingen und gründeten den Gesangverein neu, dem er
seitdem bis heute angehört, so Baumann.
Seinen Abschluss fand das Konzert in einem bewegenden Gebet
des Kirchendieners Steffen Baumann. Ende der 1960er Jahre
verfasst, richtete es klare Worte gegen Zweifler, Spötter
und Verleumder des Evangeliums. Damit wirkte es nicht minder
aktuell als zur Zeit der nicht selten radikal atheistisch
gefärbten Studentenbewegungen. gut
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-14.12.2011
Fränkische Weihnacht
DERTINGEN.
Das
Konzert „Fränkische Weihnacht“ findet am Samstag, 17. Dezember, um 18
Uhr in der Wehrkirche in Dertingen statt. Veranstalter ist der
Gesangverein Liederkranz mit verschiedenen Gastgruppen und dem
Bläserensemble der Musikkapelle. Zu diesem vorweihnachtlichen Höhepunkt
sind alle Bürger willkommen. Der Eintritt ist frei. Eingenommene Spenden
sind für den Kindergarten vorgesehen.
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-07.11.2011
"Ten
Sing": Programm "Trau Dich träumen" feiert viel beklatschte Premiere in
der Mandelberg-Halle
DERTINGEN. "Ihr habt uns was zu sagen"
Manchmal war es ganz schön schräg, oft auch ganz schön laut und ein ums
andere Mal einfach nur schön. "Trau Dich träumen . . ." hatte die Ten
Sing-Gruppe Wertheim ihr diesjähriges Bühnenprogramm genannt und bot am
Samstagabend in der Dertinger Mandelberghalle vor mehr als 200
überwiegend begeisterten Zuschauern gut zweieinhalb Stunden lang einen
Mix aus Musik, Tanz, Clapping und Theaterszenen.
Die Songs, die
an dem Abend zu hören waren, haben die Jugendlichen nicht selbst
geschrieben. Die stammten von Gruppen und Sängern wie "Snow Patrol" oder
"Madsen", von "TwistedSisters" oder "Luxuslärm", von Samuel Harfst oder
"Bon Jovi". Ansonsten aber war das gesamte Programm in rund einjähriger
Vorbereitung von "Ten Sing" selbst erarbeitet worden. "Wie immer",
könnte man lakonisch anfügen. Aber das würde die Leistung, die dahinter
steckt, bei weitem nicht in ausreichendem Maße würdigen.
Mit sichtlich Spaß - und hörbarem Können - war die Band bei der Sache.
Der offensichtlich anstehende Generationswechsel führt allem Anschein
nach nicht zum Bruch in der Qualität, die neuen, sehr jungen, Mitglieder
integrierten sich nahtlos in die Gruppe. Ein Markenkern bei "Ten Sing",
das ja eigentlich auch für "Teenager singen" steht, ist der Chor. Hier
machen alle mit. Lieder werden gemeinsam ausgewählt, Arrangements und
Choreografie stammen von den Jugendlichen selbst, und gemeinsam trugen
Band und Chor auch die Solosängerinnen und -sänger.
Die Theaterszenen sorgten für den roten Faden im Ablauf des Abends.
Wovon träumen Jugendliche? Nun, eigentlich von nichts anderem, als es
Erwachsene auch tun: Von Sicherheit und Freiheit, von Gemeinschaft und
Glück. Nur sie trauen sich eben auch, dies auszusprechen. Das mag in dem
einen oder anderen Fall für manche Ohren etwas naiv klingen, aber man
möchte den jungen Menschen wünschen, dass sie sich diese Naivität
bewahren, zumal sie damit für einen Abend auch die Erwachsenen
anzustecken vermögen.
In Spielszenen wurde das Gesagte verstärkt und unterstrichen. Besonders
witzig gelang dies, ohne Worte und dennoch sehr aussagekräftig, auf dem
"Spielplatz". Zu den Höhepunkten des Programms gehörte s icherlich
der "Clapping"-Workshop respektive dessen Ergebnisse. Mit Töpfen,
Schüsseln und Besteck wurde Musik gemacht.
Seine besonderen Momente hatte der Abend aber vor allem in der zweiten
Hälfte. Da gedachte die Band ihres jüngst bei einem Autounfall ums Leben
gekommenen früheren Schlagzeugers und tat dies, weil dieser eben ein Fan
der Gruppe war, mit "Verteidiger des Blödsinns" von "JBO" auf
ungewöhnliche und doch berührende Art und Weise.
Mucksmäuschenstill war es, als Chor und Band "MyImmortal" von "Evanesence"
interpretierten. Hier boten alle Beteiligten, insbesondere aber die
Sängerin, eine beeindruckende Leistung.
Der Gesang sei sicher noch ausbaufähig, meinte, fast entschuldigend, Ten
Sing-"Urgestein" Gunter Götzelmann am Schluss. Das mochte in dem einen
oder anderen Fall zutreffen, aber bestimmt nicht in diesem. Und das
Publikum hatten die auch mal ein wenig schrägen Töne ebenfalls nicht
gestört, wie die Forderungen nach Zugabe am Ende bewiesen.
Pfarrer Bernhard Ziegler fasste es treffend zusammen: "Ihr habt
unbeschwerten Blödsinn, ihr habt Tiefgang und ihr habt uns immer was zu
sagen", bescheinigte er den Akteuren "tief bewegt". Jeder habe seinen
Platz und jeder trage "seinen Teil zum großen und wunderbaren Ganzen
bei". ek
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-05.11.2011
Seniorennachmittag:
Kirchengemeinden trafen sich
KEMBACH.
Frohes Fest in der Kembachtalhalle gefeiert
Ein großer Erfolg war der Seniorennachmittag für die Kirchengemeinden
Dertingen, Dietenhan, Höhefeld, Kembach und Niklashausen, der kürzlich
in Kembach in der Kembachtalhalle stattfand.
"Wohlauf, Senioren, seid bereit, ein frohes Fest zu feiern", erklang es
zu Anfang aus den Kehlen der zahlreichen Mitarbeiterinnen nach der
bekannten Melodie des Frankenliedes, und der Refrain wurde von den rund
130 Gästen gleich kräftig mitgesungen.
Pfarrer Bernhard
Ziegler aus Dertingen stellte in seiner Andacht das Danken in den
Mittelpunkt. Es gebe jeden Tag einen Grund zu danken, das heiße auch,
beten und bitten zu können. Das gemeinsame Lied "Bis hierher hat mich
Gott gebracht" vertiefte nochmals diesen Gedanken.
Anschließend fanden bei Kaffee und Gebäck viele angeregte Gespräche
statt. Bei den heiteren Gedichten aus dem Alltag, die Hanni Baunach aus
Neubrunn vortrug, gab es viel zu lachen und zu schmunzeln. Das beliebte
Volksliedersingen wurde von Walter Baumann auf der Ziehharmonika
begleitet und brachte Stimmung in die herbstlich geschmückte
Kembachtalhalle. Die Mitarbeiterinnen zeigten eine nicht ganz ernst
gemeinte Modenschau aus Paris und erhielten für die ausgefallenen
Kreationen begeisterten Beifall.
Im Nu vergingen die Stunden und nach dem Vespern und dem Lied "Hebet die
Gläser" wurden die Senioren mit einem Segen verabschiedet und bereits
für das nächste Jahr nach Höhefeld zum Seniorennachmittag eingeladen.
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-24.10.2011
Brunchgottesdienst
KEMBACH.
In der
Kembachtalhalle in Kembach gibt es am Sonntag, 30. Oktober, um 10 Uhr
einen Familiengottesdienst mit Brunch, den die örtlichen
Kirchengemeinden und der CVJM anbieten. Willkommen sind alle
Interessierten. Gestaltet wird der Gottesdienst unter dem Motto
„Rettungspaket“ von den Mitarbeitern und den Jungscharkindern. Viel
Gesang mit Sonja Miranda Martinez, Anspiele und Gebete lassen einen
lebendigen Gottesdienst erwarten. Die Predigt hält Pfarrer Bernhard
Ziegler aus Dertingen. Im Anschluss an den Gottesdienst findet danach
ein „Brunch“ statt. Das Büffet setzt sich aus den Speisen zusammen, die
von den Besuchern mitgebracht werden. Für die Kinder werden verschiedene
Spielaktivitäten und Basteln angeboten
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-22.10.2011
"Die Bücher haben viel zu erzählen"
Von
unserem Redaktionsmitglied Bernhard Müller
DERTINGEN. Land und Leute: Katja Link übertrug Einträge aus Tauf-, Ehe-
und Sterbebüchern der Kirchengemeinde in lesbare Schrift
Es ist
eine Mammutarbeit, an die sich Katja Link aus Dertingen herangewagt und
in die Tat umgesetzt hat. Die 36-Jährige "übersetzte" die Tauf-, Ehe-
und Sterbebücher von 1700 bis 1920. Will heißen, sie hat die gesamten
Einträge, die sich in den Kirchenbüchern der evangelischen Pfarrgemeinde
befinden, in eine lesbare Schrift übertragen. Fein säuberlich in einem
Ordner abgeheftet, sind nun auf über 1350 Seiten Namen oder Daten der
eignen Familie- oder Ortsgeschichte nachzulesen. Ausgangspunkt für
dieses außergewöhnliche Projekt war eigentlich, dass Katja Link den
Stammbaum ihrer großen Familie nachvollziehen und aufschreiben wollte.
Ein Blick in die
alten Bücher macht deutlich, welchen Aufwand und wie viel Arbeit Katja
Link in den vergangenen vier bis fünf Jahren geleistet hat. Denn die
Einträge, zum Teil in Sütterlin geschrieben, sind für den Ungeübten kaum
lesbar. Zudem hatte jeder Pfarrer, der in den Kirchenbüchern Daten und
Fakten zu Geburt, Heirat oder Sterbefall einzutragen hatte, eine recht
unterschiedliche Schreibweise oder Eigenheiten beim Schriftbild. "Da
muss man sich einlesen und manchmal auch detektivische Spurenarbeit
leisten", berichtet die 36-Jährige. Ab und an habe sie schon mal den
Schreiber "fast verflucht". Viel geholfen hat ihr bei der
Übersetzungsarbeit, dass sie im Staatsarchiv in Bronnbach mehrere Kurse
zum Lesen historischer Texte besuchte. Und bei Einträgen, die zum Teil
in Latein gefasst waren, bekam sie Hilfe von ihren beiden Töchtern, die
in der Schule Latein lernen. Wie viel Zeit sie aufgewendet hat, das kann
sie gar nicht sagen. Manchmal sei sie acht Stunden am Tag beschäftigt
gewesen, dann mal wieder nur eine halbe Stunde, wie es eben ihr Zeitplan
zugelassen habe.
Stammbaum
Den Ausschlag, sich mit den Kirchenbüchern zu befassen, war ihr Wunsch,
einen Stammbaum ihrer recht großen Familie aufzustellen. "Ich puzzle
gerne und möchte erfahren, wie Menschen miteinander verflochten sind
oder zusammengehören", sagt Katja Link. Dabei zeigte sich recht schnell,
wie schwierig es ist, die weit verzweigten Verwandtschaftsverhältnisse
im Detail herauszufinden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Texte
in den Kirchenbüchern nur schwierig zu lesen waren. Deshalb setzte sich
Katja Link daran, alle Daten und Fakten aufzulisten. Zunächst habe sie
die Einträge abgeschrieben oder gelesen und sie dabei auf das
Diktiergerät abgespeichert. Später fotografierte sie die Seiten ab und
konnte sie so daheim zunächst "eins zu eins" übersetzen und in den
Computer eingeben. Doch damit war es nicht getan. Alle Daten und Namen
erfasste sie im Excel-Programm. Damit konnte das Puzzlespiel beginnen.
Denn Katja Link ging es darum, die drei Bücher sozusagen mitein ander
zu verknüpfen und zusammenzusetzen. Nur so sei es möglich, wirklich
Rekonstruktionen anzustellen.
Oftmals fehlten in dem einen Buch Namen oder Daten, die wiederum in
einem anderen auftauchen. So sei beispielsweise im Sterbebuch
aufgeführt, dass "dem Johann Diehm seine Frau verstorben ist". Wer diese
aber war, dazu musste man wiederum das Ehebuch zu Rate ziehen, erklärt
Katja Link. Rein über die Fakten hinaus "haben die Bücher ganz viel zu
erzählen", betonte die 36-Jährige. So seien in den Geburtsbüchern die
Frauen, die ehelos ein Kind bekamen, zum Teil durch die Einträge der
Pfarrer auf das Übelste beschimpft worden, während die Männer fast immer
schadlos davon kamen. Doch es sei stets auf den jeweiligen Pfarrer
angekommen, so Katja Link. Denn mache hätten auf solche Bemerkungen
verzichtet und eher lapidar ihre Einträge vorgenommen.
Auch interessante kulturgeschichtliche Rückschlüsse könne man aus den
Kirchenbüchern ziehen. So sei bis 1900 eine erschreckend hohe
Kindersterblichkeit festzustellen. Die Kinder verstarben meistens
innerhalb der ersten drei Monate. Wenn eine Krankheitswelle im Dorf
ausgebrochen sei, wurden oftmals mehrere Kinder einer Familie
dahingerafft. So musste eine Familie im 18. Jahrhundert innerhalb von
drei Tagen vier Kinder beerdigen. Andererseits gab es auch kinderreiche
Eltern, die ihren Nachwuchs zur Adoption freigaben, damit ein
kinderloser Familienangehöriger oder Nachbar einen Erben adoptieren
konnte. Zwei Fälle wurden im Geburtsbuch schriftlich festgehalten. Diese
Personen waren schon zwischen 16 und 20 Jahre.
Langweilig geworden ist es Katja Link bei ihrer Übersetzungsarbeit nie:
"Es hat immer Spaß gemacht und macht es noch." Denn ein Stammbaum für
ganz Dertingen wäre ihr Traum.
Eine "hoch qualifizierte und äußerst anspruchsvolle Arbeit" habe Katja
Link geleistet,
bescheinigt Pfarrer Bernhard Ziegler. Als Nicht-Historikerin und Mutter
von drei Kindern habe sie neben ihrem Beruf mit einem immensen
Zeitaufwand und sehr großer Beharrlichkeit eine großartige Leistung
vollbracht. Was ursprünglich privat motiviert gewesen war, sei nun zu
einer öffentlichen Angelegenheit geworden, zeigt sich Pfarrer Ziegler
beeindruckt. Ihre Arbeit bedeute auch eine große Hilfe für die
pfarramtliche Tätigkeit, wenn es etwa um eigene Recherchen für die
kirchliche Gemeindearbeit gehe. Denn jetzt könne man bequem und schnell
in den Transkriptionen nachschauen und nachlesen.
Davon profitierten in dieser Woche auch Gäste aus Kalifornien, die nach
Vorfahren aus dem 18. Jahrhundert gesucht haben. "Sie waren hoch
beglückt, Namen zu finden, die ihnen in leserlicher Kopie ausgehändigt
werden konnten", so Pfarrer Ziegler.
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-19.10.2011
Gemeindeversammlung: 26 Jahre Kindergottesdienst gestaltet
KEMBACH.
Christa Mayer verabschiedet
Die Kirchengemeinde Kembach hat in ihrer Gemeindeversammlung mit
Christa Mayer eine verdiente Kindergottesdienstmitarbeiterin nach 26
Jahren verabschiedet. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge
entließ Pfarrer Ziegler sie
aus dieser
Verantwortung. Weinend, wie er anmerkte, weil nun eine Ära zu
Ende ginge, in der unter ihrer Anleitung Generationen von Kindern den
Gottesdienst lieb gewonnen hätten, lachend aber dennoch, weil Christa
Mayer weiterhin im Leitungsteam des Seniorenkreises mitwirke. Der
Kirchengemeinderat würdigte ihre Verdienste mit einem Gutschein und
überreichte der Garten- und Blumenliebhaberin außerdem einen
Blumenstock.
Nach einem Jahresrückblick, den der stellvertretende Vorsitzende
Wilfried Mayer gab, sowie Berichten aus dem Kindergarten und dem
Diakonieförderverein bildete die Innensanierung der denkmalgeschützten
Kembacher Barockkirche einen Schwerpunkt. In der 1732 erbauten Kirche
bröckelt aufgrund von Feuchtigkeitsschäden der Putz von den Wänden, was
eine aufwendige Trockenlegung und Neuverputzung des Mauerwerks
erforderlich macht. Für diese und weitere Arbeiten an Orgel, Heizung,
Decke und Elektrik sind 160 000 Euro veranschlagt.
Neben landeskirchlicher Baubeihilfe und einer Kreditaufnahme müssen
für die Finanzierung Eigenmittel der Gemeinde in Höhe von rund 66 000
Euro aufgewendet werden. Die Kirchengemeinde Kembach ist auf Spenden
angewiesen, Spendenkonten sind eingerichtet und im Pfarramt zu erfahren.
Die Stadt Wertheim hat einen Förderzuschuss in Höhe von 5 Prozent der
Gesamtkosten zugesagt.
Mit der Feststellung eines konstruktiven und vertrauensvollen
Miteinanders zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde, für die
Ortsvorsteherin Tanja Bolg das Wort ergriff, endete die diesjährige
Gemeindeversammlung.
© Fränkische Nachrichten
-10.10.2011
Gemeindeversammlung:
Über die Arbeit und Entwicklung in den verschiedenen Gruppen und Gremien
informiert
DERTINGEN. Kirchenbücher sind nun für alle lesbar
Eine Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde fand unter
der Leitung von Egon Beuschlein im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst
in der Dertinger Wehrkirche statt. Dazu ging uns von den
Verantwortlichen der folgende Bericht zu.
Nach
der Eröffnung durch den stellvertretenden Vorsitzenden des
Kirchengemeinderats, Jochen Hörner, informierte Gremiumsvorsitzender
Pfarrer Bernhard Ziegler über die Baumaßnahmen im Kindergarten sowie
eine bevorstehende energetische Sanierung des Pfarrhauses. Mit Blick auf
die Vakanzsituation in Niklashausen und Höhefeld nach dem Weggang von
Pfarrerin Schweizer betonte er die belastende Situation für die Pfarrer
und die Gemeindemitglieder im Bereich Wertheim-Ost. Seit September habe
er in beiden Gemeinden die Vertretung bei Kasualien übernommen. Der
Pfarrer bat um Verständnis, wenn es angesichts dieser Mehrbelastung zu
Verschiebungen bei getroffenen Absprachen kommen könne. Seitens des
Kirchenbezirks sei geplant, die Strukturen im Bereich Wertheim-Ost neu
zu ordnen und die Zuständigkeiten für alle Beteiligten transparent zu
gestalten.
Mit der Einrichtung zweier Großgruppen zum neuen Kindergartenjahr habe
sich die Struktur in der Kindertagesstätte in Dertingen geändert, wie
deren Leiterin Birgit Westenmeier betonte. Sowohl die beiden Großgruppen
als auch die Kleinkindgruppe für Ein- bis Dreijährige seien komplett
ausgebucht. Auch Egon Beuschlein zeigte sich erfreut über diese
Entwicklung.
Im 14-tägigen Rhythmus werde abwechselnd in den Kirchengemeinden
Dertingen, Kembach und Dietenhan Kindergottesdienst gefeiert, wie
Susanne Waltz vom Kindergottesdienstteam berichtete. Zusammen mit
Rebekka Mattern aus Dertingen und drei weiteren Mitarbeitern aus Kembach
und Dietenhan wünsche man sich, dass die Fahrdienste in die jeweils
anderen Gemeinden ausgebaut würden und man noch weitere Kinder
dazugewinnen könne. Die in Kürze beginnenden Vorbereitungen für das
Krippenspiel zu Weihnachten könnten hierzu eine Möglichkeit bieten.
Von der abwechslungsreichen Arbeit im Frauenkreis berichtete deren
Leiterin Anneliese Holzhäuser. Zu einer schönen Tradition sei es
geworden, sich mit Pfarrer Ziegler einer biblischen Frauengestalt zu
widmen, die dann in einem eigenen Gottesdienst unter Mitwirkung der
Frauen vorgestellt werde. Die Leiterin gab einen Ausblick auf das
Winterhalbjahr, das mit dem Treffen am 7. November eröffnet werde. Auch
dankte sie Karin Schwab für die musikalische Leitung im Frauenkreis.
Über die monatlichen Treffen des Seniorenkreises berichtete Walter
Baumann. Er würdigte Pfarrer Ziegler, Gemeindereferent Buhleier und
Diakon Seubert für deren Mitwirkung bei der Gestaltung der Nachmittage.
Angesichts des jüngsten Deutschlandbesuchs des Papstes wünschte er sich
in humorvoller Weise, dass die Ökumene, so wie sie hier vor Ort
praktiziert werde, bald auch in höheren Kirchenkreisen einziehe. Baumann
wies darauf hin, dass in Kürze in Kembach wieder ein großer
Seniorennachmittag für den Bereich Wertheim-Ost stattfinde.
In Vertretung für die Vorsitzende der Musikkapelle Dertingen, Bianca
Diehm, richtete Pfarrer Ziegler ein Grußwort an die Gemeinde. Ziegler
betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, wenn in Dertingen
alle Beerdigungen musikalisch umrahmt werden. Als aktives Mitglied der
Musikkapelle fügte Egon Beuschlein hinzu, dass die teilweise geringe
Besetzung bei Beerdigungen keine Geringschätzung des Verstorbenen sei.
Vielmehr sei es eine Herausforderung, stets genügend Mitwirkende zu
finden. Mit den Beerdigungsterminen um 15 Uhr könne man zumindest
ermöglichen, dass auch Schüler mitspielen.
Herrmann Pabst stellte seine Initiative vor, einen Bibelkreis in
ökumenischer Ausrichtung zu gründen. Es sei ihm ein Anliegen, Bibeltexte
miteinander zu lesen und deren Bedeutung zu erschließen. Dazu lud er für
den 13. Oktober um 19.30 Uhr Interessierte in das Gemeindehaus ein.
Steffen Baumann informierte, dass er auf Vorschlag von Pfarrer Ziegler
und Dekan Büsing im Frühjahr die Ausbildung zum Prädikanten in
Heidelberg absolvieren werde. Dass Amt des Kirchendieners in Dertingen
wolle er in jedem Fall mit einer weiteren Person teilen, da er es nicht
mehr im bisherigen Umfang wahrnehmen könne. In diesem Zusammenhang
dankte Baumann Joachim Hettinger für die Unterstützung bei der Pflege
der Außenanlage der Wehrkirche.
Stammbaumforschung führe zwangsläufig zu den Kirchenbüchern, stellte
Katja Link fest. Im Rahmen eines außergewöhnlichen Projekts habe sie
alle Einträge aus den Tauf-, Trau- und Sterbebüchern der Gemeinde in
eine lesbare Schrift übertragen. Damit sei es nun allen
Gemeindemitgliedern möglich, vergleichsweise einfach nach Namen oder
Daten in der eigenen Familien- oder Ortsgeschichte zu suchen. Link
dankte Irmgard Strauß für die Unterstützung beim Lesen und Entziffern
der Handschriften früherer Pfarrer.
Jochen Hörner würdigte abschließend alle Mitarbeiter der Kirchengemeinde
für ihren Einsatz und ihr Engagement, namentlich Ursula Hagmaier
(Sozialstation), Herbert Scheurich (Bezirkssynode) und Oslinde Hörner
(Geburtstagsbesuche). Für ihren 20-jährigen Dienst als musikalische
Leiterin im Frauenkreis ehrte Pfarrer Ziegler Karin Schwab aus Urphar
und überreichte ein Präsent. Ein persönliches Wort des Dankes richtete
Ziegler an die Pfarramtssekretärin Margit Deckert, die ihm weit über das
vorgesehene Stundenmaß hinaus eine große Stütze im Pfarramt sei.
Mit anerkennenden Worten für Kirchengemeinderat und alle Aktiven der
Kirchengemeinde beendete Egon Beuschlein die Versammlung mit der Bitte,
jegliche Form einer möglichen Kritik stets direkt an die
Verantwortlichen und nicht über Dritte zu äußern.
© Fränkische Nachrichten -
17.05.2011
Jubelkonfirmation gefeiert
DERTINGEN. Festtag: In Gottesdienst Urkunden überreicht
"Wir
haben heute allen Grund zur Freude, wenn wir gemeinsam zurückblicken auf
50, 60 und 65 Jahre, die seit der Konfirmation vergangen sind", weil man
gemeinsam diesen Tag begehen wolle, so Pfarrer Bernhard Ziegler am
Sonntag beim Festgottesdienst in der Wehrkirche.
Zu Beginn des
Gottesdienstes zogen die ehemaligen Konfirmanden gemeinsam mit dem
Pfarrer in die Kirche ein. Im Gebet von Pfarrer Ziegler waren auch die
Jubelkonfirmanden mit einbezogen, "die nicht mehr unter uns weilen und
im Glauben vorausgegangen sind". Nach der Predigt von Pfarrer Ziegler
wurden die Konfirmandensprüche der einzelnen Konfirmanden von
Kirchengemeinderätin Sabine Haas vorgelesen. Dem schlossen sich die
Segnung der Jubelkonfirmanden und das Heilige Abendmahl an.
Kirchengemeinderat Steffen Baumann überreichte an die Teilnehmer eine
Urkunde mit ihrem jeweiligen Konfirmandenspruch als Erinnerung an diesen
großen Festtag.
Die eiserne Konfirmation feierte: Kurt Weimer. Zum Kreis der diamantenen
Konfirmanden gehören: Walter Mattern, Fritz Hörner und Ruth Götz,
geborene Hettinger. Die goldene Konfirmation begingen: Siegfried
Baumann, Helmut Mattern, Herbert Scheurich, Maritta Scheurich, geborene
Diehm, Luise Skodler, geborene Bossard und Gisela Reichl, geborene
Englert. Der Festgottesdienst wurde auf der Orgel von Antonia Hörner
begleitet. Nach dem Gottesdienst stellten sich die Jubilare zum
Erinnerungsfoto mit Pfarrer Bernhard Ziegler im Altarraum der Wehrkirche
auf.
Zum gemeinsamen Mittagessen fanden sich die Konfirmandenjahrgänge mit
ihren Partnern im Gasthaus "Zum Löwen" ein. Mit einem gemütlichen
Beisammensein bei Kaffee und Kuchen klang der Festtag aus. rh
16.05.2011
MITTENDRIN-Gottesdienst
DIETENHAN.
Mittendrin – der etwas andere
Gottesdienst findet wieder am 29. Mai 2011 in der Dietenhaner Kirche
unter dem Titel „Wenn der liebe Gott nicht mehr lieb ist – Die Kunst
sich von starren Gottesbildern zu lösen“ statt. Das Vorbereitungsteam
von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus verschiedenen evangelischen
Kirchengemeinden hat sich für dieses Thema entschieden, weil sie immer
öfter auf Menschen treffen, die dem Glauben und der Kirche den Rücken
zukehren, weil sie Gottesbilder mit sich herumtragen, die irgendwann
nicht mehr in die Wirklichkeit passen. Ein kreatives Theaterstück und
moderne christliche Musik sind wesentliche Merkmale des Gottesdienstes.
Anna Fiederling und Bernd Brümmer werden wieder den musikalischen Teil
gestalten. Alle Kinder ab 3 Jahren sind während des Gottesdienstes zu
einem eigenen Kinderprogramm eingeladen. Für die Predigt zum Thema
konnte Pfr. Udo Zansinger aus Schriesheim gewonnen werden. Der
Gottesdienst beginnt um 17.30 Uhr. Bereits ab 17 Uhr sind alle Besucher
zu einem Stehkaffee eingeladen. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist
Beate Götzelmann, Tel. 09397 929276

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11.04.2011
Jugendliche feierten ihre Konfirmation
DIETENHAN/KEMBACH. Konfirmation
Zahlreiche Jugendliche in der Region begehen in diesen Wochen ihre
Konfirmation. Am Sonntag feierten diese Ulli Behner, Marco Englert,
Sophie Enz, Julian Freier, Salom Olbrecht (alle aus Dietenhan), Felix
Bolg, Luisa Ries und Melanie Schmidt (alle aus Kembach) in der festlich
geschmückten Dietenhaner Kirche. Bei herrlichem Sonnenschein zogen sie
gemeinsam mit Pfarrer Bernhard Ziegler und den Kirchenältesten aus
Dertingen, Dietenhan und Kembach zu Beginn gemeinsam in das Gotteshaus
ein (Bild). Die Konfirmanden nahmen nach der Einsegnung an diesem Tag
auch erstmals am Heiligen Abendmahl teil. Die Kirchenältesten
überreichten neben dem Konfirmandenkreuz auch den jeweiligen
Konfirmandenspruch an die Jugendlichen. Der Festgottesdienst wurde an
der Orgel von Johannes Wießner aus Dietenhan begleitet. rh / Bild:
Reinhold Hörner
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22.02.2011
Böses wird nicht durch Böses besiegt
KEMBACH
Brunchgottesdienst: In Szenen wurde das Thema beleuchtet
Schwarz und weiß zog sich als roter Faden durch den Brunchgottesdienst
in der Kembachtalhalle in Kembach, zu dem sich über 100 Besucher
einfanden.
Wie beim Schach Schwarz und Weiß gegeneinander antreten, so kämpfen auch
in Alltagssituationen das Böse und Gute gegeneinander. Dies stellten
Mitarbeiter in kurzen Szenen eindrücklich dar. So wurde ein gefoulter
Fußballspieler, ein verärgerter Nachbar, eine durch Tratsch verletzte
Kollegin und ein Übergewichtiger von Gut und Böse an einem Seil hin und
her gezogen. Pfarrer Bernhard Ziegler griff diese alltäglichen
Erfahrungen in seiner Predigt auf, in dem er deutlich machte, dass die
Menschen entweder zum Guten oder zum Bösen hingezogen werden. Gerade die
Rache sei richtig süß. Das hatten die Jungscharler vorher in einem
biblischen Anspiel deutlich gemacht.
König Saul
wollte David töten, weil dieser im Volk zu beliebt wurde. Jetzt bot sich
für David die Chance sich zu rächen. Das forderten seine Anhänger auch
nachdrücklich, aber er konnte sich zurück halten. „Böses wird nie durch
Böses besiegt,“ so eine Aussage Davids. So verständlich der Wunsch nach
Rache sei, aber sie sei Sache Gottes, so Pfarrer Ziegler. Wer dies
begriffen habe, der habe ein viel freieres Leben. Paulus selbst
ermutigte seine Gemeinde, Gutes zu tun, zu vergeben, auf Vergeltung zu
verzichten und von Gott zum Guten leiten zu lassen.
Musikalisch hervorragend gestaltet wurde der Gottesdienst von Sonja
Miranda Martinez und Johannes Wießner. Mit dem Liedvortrag: „Lass dich
nicht vom Bösen überwinden“
wurden die Grundaussagen der Predigt sowie der Anspiele zusammengefasst.
Die Fürbitten im Gottesdienst hatten die Konfirmanden der drei
beteiligten Kirchengemeinden verfasst. Nach dem Gottesdienst genossen
die Besucher ein ausgiebiges Brunchbuffet, für die Kinder wurde eine
Betreuung angeboten.
wie
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22.02.2011
CVJM:
Ute und Karin Wießner für langjähriges Engagement geehrt
KEMBACH. Jugendarbeit ist ein wichtiger Prozess
Für 30 Jahre
ehrenamtliche Arbeit im CVJM wurde Ute Wießner im Anschluss an den
Brunchgottesdienst geehrt. Dazu waren der Vorsitzende des
CVJM-Landesverbandes Baden, Ekkehard Roth, und seine Stellvertreterin
Margarete Pailer aus dem Raum Karlsruhe angereist.
Ekkehard Roth dankte Ute Wießner für ihr langjähriges Engagement in der
Jungschararbeit, bei Freizeiten und Jungschartagen. Er bat darum, dass
sie den Schatz an Erfahrungen an ihre Nachfolger weitergeben sollte.
Überreichen konnte er ihr das Goldene Weltbundabzeichen des deutschen
CVJM.
Kreativ waren die Jungscharmädchen bei ihrem Bild. Barbara Hörner, die
neue Leiterin der Jungschargruppe überreichte ihr das Geschenk. Pfarrer
Bernhard Ziegler übergab als weitere Ehrung die Goldene Ehrennadel der
Badischen Landeskirche an Karin Wießner. Sie hatte nach über 15 Jahren
die Leitung der Bubenjungschar abgegeben. Er würdigte dabei auch ihren
Humor und den komödiantischen Dienst bei Anspielen in den
Brunchgottesdiensten. Jonas Kögel und Silke Künzig überreichten zusammen
mit den Jungscharjungen ein Bild.
Helmut Wießner machte als Vorsitzender des CVJM Kembach-Dietenhan
deutlich, dass die Leitung einer Jungschargruppe gleichzeitig auch
Jugendarbeit bedeute. Die jungen Mitarbeiter langsam in die
Verantwortung hineinzunehmen, sei ein Prozess, der die Leitung sehr
stark fordert. Er überreichte den beiden Geehrten eine Fahrt nach
Hamburg mit Übernachtung und Besuch des Musicals "Sister Act". wie
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16.02.2011
Evangelische Kirche: Am 20. Februar in der Kembachtalhalle
KEMBACH. Gottesdienst mit Brunch
Ein
Familiengottesdienst mit Brunch findet am Sonntag, 20. Februar, um 10
Uhr in der Kembachtalhalle in Kembach statt, den die örtlichen
Kirchengemeinden und der CVJM veranstalten.
Alle
Interessierten auch außerhalb der Kirchengemeinden Kembach, Dietenhan
und Dertingen sind willkommen. Gestaltet wird der Gottesdienst unter dem
Motto "Schwarz und weiß" von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und
den Jungscharkindern besonders für Familien. Mit dem Thema nimmt der
Brunchgottesdienst die Frage von Gut und Böse auf. Viel Gesang mit Sonja
Miranda Martinez, Anspiele und Gebete lassen einen lebendigen
Gottesdienst erwarten, der neue Sichtweisen gibt, heißt es weiter in
einer Ankündigung der Veranstalter.
Die Predigt hält Pfarrer Bernhard Ziegler aus Dertingen. Im Anschluss an
den Gottesdienst werden zwei langjährige Jungscharleiterinnen
verabschiedet. Um das Ganze zu einem Fest werden zu lassen, findet
danach anstelle eines üblichen Mittagessens ein "Brunch" statt. Die
Mitarbeiter des CVJM Kembach-Dietenhan kümmern sich um Getränke, Brot,
Brötchen und Tischdekoration. Das Brunchbüffet selbst setzt sich aus den
vielen verschiedenen Speisen zusammen, die von den Besuchern mitgebracht
werden. Damit die Erwachsenen das Büfett genießen können, werden für die
Kinder verschiedene Spielaktivitäten und Basteln angeboten.
In Anschluss an den Gottesdienst erhält Ute Wießner für 30-jährige
ehrenamtliche Tätigkeit das Goldene Weltbundabzeichen des CVJM-Baden.
Dies wird der Vorsitzende des CVJM-Baden überreichen. Daneben erhält
Karin Wießner für ihre über 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit die
Ehrennadel der evangelischen Landeskirche.
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04.02.2011
Bibelwoche
DERTINGEN.
Thema war der Epheserbrief
„In
der Liebe verwurzelt“ - unter diesem Motto stand die Bibelwoche, die
von den evangelischen Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan
an drei Abenden zum Epheserbrief veranstaltet wurde. Im 75. Jahr der
Bibelwoche, die in Wertheim 1935 entstand, sei der Epheserbrief ein
angemessenes Thema, heißt es im Pressebericht der Verantwortlichen. Er
erinnere die Kirche daran, woher sie kommt und wo ihre Wurzeln liegen.
Inzwischen gehöre er zu den Grundtexten einer Heilung des
christlich-jüdischen Verhältnisses. 70 Jahre nach der Deportation
badischer Juden, darunter auch Wertheimer, verdiene er besondere
Aufmerksamkeit. Referent war Pfarrer Matthias Uhlig (Bild) von der
Abteilung Missionarische Dienste der Landeskirche in Baden. REPRO: FN
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28.01.2011
Bibelwoche
DERTINGEN.
Die
Bibelwoche zum Thema „Epheserbrief“ veranstaltet die evangelischen
Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan an drei Abenden.
Folgende stehen an: Bürger eines Volkes (Eph 2,11-22) am Montag, 31.
Januar, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Dertingen; Glieder eines Leibes
(Eph 4,1-6) am Dienstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal in
Kembach; mit neuen Kleidern ausgerüstet (Eph 5 und 6) am Mittwoch, 2.
Februar, um 19.30 Uhr im Bürgersaal in Dietenhan.
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05.01.2011
Feiertag: "Heilige Drei Könige" wird am morgigen Donnerstag gefeiert
DERTINGEN.
Könige kamen erst im Lauf der Kirchengeschichte hinzu
Das Fest "Heilige Drei Könige" feiert die Kirche am morgigen
Donnerstag. Hierbei wird an die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland im
Stall von Bethlehem erinnert. Nach der biblischen Überlieferung des
Evangelisten Matthäus waren sie einem Stern gefolgt, um das neugeborene
Jesuskind zu suchen. Im Kirchenjahr trägt der 6. Januar den Namen
"Epiphanias" (Erscheinungsfest).
Neben den jüdischen Hirten, die schon in der Heiligen Nacht zum Stall
nach Bethlehem kamen, ist Christus mit der Ankunft der heidnischen
Könige aus dem entfernten Morgenland sozusagen aller Welt als Heiland
erschienen.
Magier oder Sterndeuter
Der Besuch der Weisen gilt als die Erfüllung eines Psalmwortes aus dem
Alten Testament: "Alle Könige müssen ihm huldigen, alle Völker ihm
dienen (Psalm 72,11)". Das Matthäusevangelium berichtet von Magiern oder
Sterndeutern. Zu Königen wurden sie erst im Laufe der Kirchengeschichte
erhoben. Auch die Zahl drei ist im Bibeltext nicht überliefert. Aus den
erwähnten Geschenken Gold, Weihrauch und Myrrhe hat man diese Zahl
gefolgert. In der Kunst wurden die Weisen oft mit verschiedenen
Hautfarben dargestellt, um alle damals bekannten Kontinente und damit
die ganze Welt zu symbolisieren. Die Namen Caspar, Melchior und
Balthasar sind ebenfalls nicht biblisch überliefert.
Wenn in diesen Tagen die Sternsinger von Haus zu Haus unterwegs sind, um
für notleidende Kinder zu sammeln, verbirgt sich hinter dem "C-M-B" über
den Haustüren die Abkürzung für den lateinischen Segensspruch "Christus
segne dieses Haus". Einer alten Bauernweisheit zu Folge nimmt ab dem
Dreikönigsfest die Helligkeit täglich wieder um einen Hahnenschrei zu.
Bild: Baumann
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30.11.2010
Konzert:
Gastgeber und Gäste gefallen mit ihren Liedvorträgen
KEMBACH.
Gelungene Einstimmung
Eine gelungene Einstimmung in den Advent gelang im Auftrag der
evangelischen Kirchengemeinde dem gemischten Chor Kembach (Dirigentin:
Isabel Diehm), dem Männerchor aus Dietenhan (Leitung: Elmar Sührer), dem
jungen Solisten auf einem "Euphonium", Tobias Diehm, Sängerin Kerstin
Mayer und dem begleitenden Gitarristen Armin Bamberger. In die nur mit
Kerzen beleuchteten Kirche zogen die Sängerinnen und Sänger aus Kembach
singend mit dem "Adventsjodler" von Lorenz Maierhofer ein.
Den
Willkommensgruß entbot Pfarrer Bernhard Ziegler. Der Spendenerlös soll
der Innenrenovierung der Kirche vorbehalten bleiben.
Antonia Hörner spielte auf der Orgel das dreitaktige Lied "Gottes Sohn
von Gnaden" von Matthias Nagel sehr einfühlsam. Dann setzte der
gemischte Chor seine Vorträge fort, zuerst mit "Tannenbäume weit und
breit", einem Lied aus Finnland mit dem Wunsch, die Herzen weit für die
Weihnachtszeit zu öffnen. Es folgte das Adventslied "Maria durch ein
Dornwald ging". Von der Empore erklang nun "Es wird scho glei dumpa",
ein alpenländisches Volkslied. Dazu sang Armin Bamberger die zweite
Stimme.
der Männerchor Dietenhan brachte klangvoll "Auf den Feldern klingen
Lieder" eine Hirtenweise aus Frankreich mit dem schönen Refrain "Gloria
in excelsis deo". Danach wurde ein lebhaftes Lied aus Polen ("Freut
euch, ihr Hirten") geboten, jeweils eingeleitet vom Tenor.
Ein seltenes Instrument blies der junge Tobias Diehm, das "Euphonium",
ähnlich dem Tenorhorn. Tobias hatte sich die nicht so einfache "Toccata"
von Frescobaldi ausgewählt mit schnellen Triolen, die er fehlerfrei
schaffte. Mit Orgelbegleitung sangen alle zusammen "Macht hoch die Tür".
Mit Glockenimitation beginnt "Das Ave Maria der Berge" von Otto Groll.
Dazu blies Elmar Sührer auch auf seiner Trompete die Melodie mit,
ebenfalls solo. Dann "glänzte" melodisch der "Weihnachtsstern" von
Antonin Dvorak. Kerstin Mayer sang voller Inbrunst das "Halleluja"-Lied
von Leonard Cohen mit Gitarrenbegleitung, wobei bei "Halleluja" der
Gitarrist mitsang. Dann hörte man auch modernere Klänge: Die Sängerinnen
und Sänger aus Kembach brachten klatschend einen Gospel aus Amerika
"Good News" zu Gehör, unterstützt von den Zuhörern. Besonders dieser
Beitrag gelang ihnen bestens. Es folgte "Hört die Trommel" von Lorenz
Maierhofer mit dem immer wieder ertönendem "barabambam". Südländisch
klang "Coramus, coramus", das Lied von Maria und Josef in Bethlehem.
Verabschiedet wurden die Zuhörer mit dem Gute-Nacht-Lied "Neigen sich
die Stunden" (Lorenz Maierhofer), das harmonisch anheimelnd erklang.
Nach dem Segen durch Pfarrer Ziegler spielte Antonia Hörner auf der
Orgel "Adventsfreude" von Klaus Heizmann. Angehörige des Kembacher Chors
hatten vor jedem Liedvortrag einstimmende Gedanken vorgetragen, jeweils
passend zu der Darbietung. Nach dem Konzert wurde auf dem Rathausplatz
Glühwein angeboten. wi
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03.11.2010
Kinderbibeltage:
Mädchen und Jungen waren mit Begeisterung bei der Sache
KEMBACH. Besonderes Erlebnis für jeden
"Was braucht man für Kinderbibeltage?" Diese Frage war vier Tage
lang in der Kembachtalhalle in Kembach zu hören. "Natürlich Kinder!",
lautete die Antwort. Und die trafen sich aus den Kirchengemeinden
Dertingen, Kembach, Dietenhan und Wertheim in großer Anzahl zum Thema
"Dumme Fragen gibt es nicht".
Wie es im Pressebericht der Verantwortlichen weiter heißt, hatten unter
der Leitung von Maren Wejwer vom Amt für missionarische Dienste der
Evangelischen Landeskirche die Mitarbeiter der Kirchengemeinden und des
CVJM kreativ und mit großer Begeisterung die Veranstaltung vorbereitet.
Das übertrug sich vom ersten Tag an auf die Mädchen und Jungen, so dass
immer mehr Freunde zu den Kinderbibeltagen eingeladen wurden.
Mit der Geschichte von David und Goliath spürte man gemeinsam der Frage
"Gibt es Gott?" nach. Besonders eindrücklich war dabei, wie der kleine
David den großen Goliath zu Fall brachte. Die Schilderung von Petrus im
Gefängnis, der trotz Ketten befreit wurde, gab schon fast alleine die
Antwort auf die Frage "Kann ich mit Gott reden?". Und auch die Heilung
einer behinderten Frau machte deutlich, dass Wunder bei Gott möglich
seien. "Ist das echt passiert?" wurde von allen mit "Ja" beantwortet.
Die neugierige Eselin Athon stellte mit der Moderatorin nicht nur an
jedem Tag die Frage.
Sie brachte auch
die Kinder ständig zum Lachen und erhielt auch die Antworten.
Schauspielerische Talente wurden bei der Darstellung der Geschichten
unter den Mitarbeitern entdeckt. Mancher entdeckte diese wohl auch zum
ersten Mal bei sich selbst. Fetzige Lieder und kreative Spiele machten
die Tage zu einem Erlebnis für jeden. Besonders eindrücklich war ein
Ballonstart mit Gebeten der Kinder für andere. "Schick Dein Gebet zum
Himmel" sangen die Kinder dazu.
Zum Abschluss der Kinderbibeltage trafen sich am Sonntag 150 Besucher
zum Brunchgottesdienst. Dabei wurden mit tatkräftiger Unterstützung von
Johanna und Andreas Blum noch einmal die Hits der vergangenen Tage
gesungen und Gebete von einem riesigen Gebetswürfel vorgetragen. Aber es
wurde auch der Frage nachgespürt "Was kann ich gegen die Angst machen?".
Da wurden die Mitarbeiter von Jesus im Sturm auf dem See immer
ängstlicher und hektischer, obwohl Jesus mit auf dem Boot war. Pfarrer
Bernhard Ziegler machte hierzu deutlich, dass Gott in Hör- und Rufweite
sei. Jeder Einzelne müsse sich aber entscheiden, ob er die Hilfe Gottes
in Anspruch nimmt.
Die Besucher konnten den Brunch nach dem Gottesdienst ausgiebig
genießen, denn es hatte jeder seinen essbaren Beitrag mitgebracht. Was
zusammenkam, war für alle begeisternd und appetitanregend. Da für die
Kinder parallel Basteln und Filme angeboten wurden, konnten sich die
Erwachsenen in aller Ruhe dem Büfett widmen.
23.10.2010
28. bis 30. Oktober:
Kirchengemeinden gestalten Kinderbibeltage
KEMBACH. Dumme Fragen gibt es nicht
Ein
Esel, der immer wieder herausfordernde Fragen stellt über Gott und die
Welt. Mädchen und Jungen, die sich kreativ und spielerisch an ernsthafte
Lebensthemen heranwagen und dabei musikalisch und pädagogisch begleitet
werden. Das sind die Kinderbibeltage des CVJM und der Kirchengemeinden
in Kembach, Dietenhan und Dertingen. Sie finden unter dem Leitgedanken
"Dumme Fragen gibt es nicht!" von Donnerstag, 28. Oktober, bis Samstag,
30. Oktober, in der Kembachtalhalle in Kembach statt.
Krönender Abschluss wird ein Familiengottesdienst mit Brunch am
Sonntag, 31. Oktober, um 10 Uhr in der Halle sein. Kaffee, Getränke und
Brötchen sind ausreichend vorhanden, weitere Speise sollen mitgebracht
werden. Wie es in einer Presseankündigung heißt, hat sich ein
übergemeindliches Team gemeinsam mit einer kirchlichen Fachreferentin in
den vergangenen Wochen in die Fragen und Wünsche von Schulkindern
gewagt, um daraus ansprechende thematische Schwerpunkte zu entwickeln.
Ziel ist es, mit Hilfe eines sprechenden Esels sowie ansprechenden
Tanz-, Theater- und Kreativworkshops aus offenen Fragen Ausrufezeichen
werden zu lassen. Musikalisch umrahmt werden die Kinderbibeltage
und der sogenannte Brunch-Gottesdienst von Johanna und Andreas Blum. Für
den Nachwuchs gibt es nach dem Gottesdienst verschiedene Angebote.
Der Eintritt bei der Kinderbibelwoche ist frei. Treffpunkt ist am
Donnerstag und Freitag jeweils von 16 bis 18 Uhr, am Samstag von 10 bis
12 Uhr. An allen Veranstaltungen können alle Interessierten
teilnehmen. Weitere Informationen erteilt Heidrun Wießner unter Telefon
0 93 97 / 5 80.
06.10.2010
MITTENDRIN-Gottesdienst
DERTINGEN. „Ende gut, alles gut!?“
ist der Titel von „MITTENDRIN - dem etwas anderen Gottesdienst“. Dazu
wird am 17. Oktober in die Dertinger Mandelberghalle eingeladen. Erneut
konnte Pfarrer und Buchautor Hermann Traub aus Kraichtal bei Bruchsal
als Prediger gewonnen werden. Der Gottesdienst wird von ehrenamtlichen
Mitarbeitern aus unterschiedlichen evangelischen Kirchengemeinden
vorbereitet und gestaltet. Neben einem kreativen Theaterstück wird ein
Schwerpunkt auf modernen christlichen Liedern liegen. Der musikalische
Teil übernehmen Bernd Brümmer und Anna Fiederling. Willkommen sind alle
Interessierte, vor allem auch Familien, denn für Kinder ab drei Jahren
wird ein Kinderprogramm während des Gottesdienstes angeboten. Beginn ist
um 17.30 Uhr. Bereits ab 17 Uhr sind alle Besucherinnen und Besucher zu
Stehkaffee und Gebäck herzlich eingeladen.
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08.07.2010
Kindergarten-Sommerfest
KEMBACH.
Das
Kindergarten- Sommerfest findet am Sonntag, 11. Juli, am Sportplatz in
Kembach statt. Beginn ist um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Grünen mit
Einsegnung der „Schmetterlinge“ und gemeinsamen Liedbeiträgen von
Gesangvereinsmitgliedern und Kindergartenkindern. Anschließend bekommt
der Kindergarten die Felix-Auszeichnung des Deutschen Chorverbandes
verliehen. Zirka um 13.30 Uhr ist die Aufführung der Kinder „Der
Froschkönig“. Dazwischen gibt es Mittagessen, später dann Kaffee und
Kuchen. Außerdem werden Märchenspiele für Kinder angeboten. Veranstalter
ist die evangelische Kirchengemeinde Kembach und das Team und die Eltern
des evangelischen Kindergartens Kembach.
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22.06.2010
Wehrkirchgarten:
Umgestaltetes Areal wurde am Sonntag festlich eingeweiht und seiner
Bestimmung übergeben
DERTINGEN. Oase der Ruhe und des sich Wohlfühlens
Von
unserer Mitarbeiterin Nadine Schuon
Zahlreiche freiwillige Helfer hatten auf Initiative von Joachim
Hettinger mit ehrenamtlichem Engagement dazu beigetragen, dass aus dem
einst verwilderten Kirchgarten rund um die Wehrkirche in Dertingen ein
blühender Ort zum Wohlfühlen wurde (wir berichteten bereits). Mit einem
festlichen Gottesdienst am Sonntagmorgen feierte man jetzt offiziell die
Vollendung der Arbeit.
Der neu angelegte Kirchhof, auf dem man Zeichen gesetzt und
hervorgehoben habe, bilde nun einen Ort, der nach innen auf die Kirche
verweise, so Pfarrer Bernhard Ziegler. "Der Kirchgarten ist ein
sichtbares Zeugnis des Glaubens", ein Ort, den man mit Herz und Verstand
gestaltet habe und der nun zum Verweilen einlade. Früher habe der
Kirchhof hinter den Wehrmauern als Zuflucht gedient, so Ziegler weiter.
Heute stelle er nun wieder einen solchen
Zufluchtsort
dar. Doch glücklicherweise nicht mehr im militärischen Sinne, sondern
sei ein Platz, der Ruhe ausstrahle und an dem man näher bei Gott sei.
Pfarrer Ziegler wünschte allen, die in Zukunft die Wehrkirche und den
Kirchgarten aufsuchen, dass der Besuch sie positiv verändere und zur
Nachfolge anrege.
Wie Pfarrer Ziegler sprach auch Kirchengemeinderatsvorsitzender
Steffen Baumann Joachim Hettinger seinen Dank aus, der vor mehr als
einem Jahr die Idee und den Anstoß zu dem Projekt gegeben habe, den
Kirchgarten zu einer Oase der Ruhe und des Wohlfühlens zu machen. Um die
Kirche herum biete nun die Natur die Möglichkeit, der hektischen Zeit zu
entfliehen, so Baumann. Auch wenn es anfangs für die Anwohner
ungewöhnlich gewesen sei, dem Kirchgarten einfach nur so einen Besuch
abzustatten, würden die Bänke inzwischen gern als Ort zum Verweilen
genutzt. Steffen Baumann dankte allen Helfern, Organisatoren und
Spendern, insbesondere auch dem Wein-, Obst- und Gartenbauverein, der
seine Hilfe beigesteuert habe, um dieses Projekt zu verwirklichen.
Nun sei jedoch auch die Mithilfe der Gemeindemitglieder gefragt, um
den neu angelegten Garten in seiner Pracht zu erhalten. So könne man
Patenschaften für einzelne Beete übernehmen und diese pflegen.
Arbeiten im Garten, sei Arbeiten in Gottes Schöpfung, so Joachim
Hettinger. Daher ermögliche es diese Arbeit, Ruhe zu finden. Der
Kirchgarten sei eine Gemeinschaftsleistung, die eine Kombination aus
christlicher Gemeinschaft und Gottes Schöpfung darstelle. Jeder
Teil der Kirche verkörpere Geschichte, sei verbunden mit dem Leben der
Gemeindemitglieder, und auch der Kirchgarten werde nun ein Teil dieser
Geschichte.
Nach dem Gottesdienst wurde im Rahmen eines Sektempfangs der
Kirchgarten offiziell eingeweiht. Bestaunt wurde hierbei von vielen das
schneckenförmige Kräuterbeet, das nicht nur durch seine ungewöhnliche
Form, sondern auch durch blühenden Lavendel als Farbtupfer einen wahren
Blickfang bildet. Ebenso erfreute sich die Rundbank um den
Nussbaum großer Beliebtheit. Gerne nahmen die Besucher auch die
Gelegenheit wahr, sich von Joachim Hettinger durch den Garten führen zu
lassen und Einzelheiten über die Neugestaltung des Gartens zu erfahren.
So habe man zum Beispiel viele Pflanzen aus dem Heiligen Land oder mit
biblischen Bezügen wie Wein, Thymian oder Rosen angelegt.
In jedem Fall ließ die Begeisterung der Gemeindemitglieder keine
Zweifel daran, dass das Ziel erreicht wurde, den einst verwilderten
Wehrkirchgarten zu einem Ort zu machen, an dem man sich gerne aufhält.
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22.06.2010
Sommerfest der Kindertagesstätte
DERTINGEN.
Das Sommerfest der Kindertagesstätte Dertingen findet am Samstag, 26.
Juni, statt. Beginn ist um 10.30 Uhr auf dem Gelände der
Kindertagesstätte. Um 11 Uhr startet die Aufführung der Kinder unter dem
Motto „WM in Afrika – und wir sind auch dabei“. Nach dem Mittagessen
öffnet für die Kinder die Spielstraße, und die Erwachsenen können bei
einem Stück Kuchen die Atmosphäre des Sommerfestes genießen. Alle
Interessierten können am Sommerfest teilnehmen
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16.06.2010
Diamantene Konfirmation:
Jahrgang traf sich am Sonntag in der Wehrkirche
DERTINGEN. Jubilare im Festgottesdienst gesegnet
Mit einem Festgottesdienst feierten am Sonntag in der festlich
geschmückten Wehrkirche acht ehemalige Konfirmanden der evangelischen
Kirchengemeinde ihre diamantene Konfirmation.
"Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine
Wege, spricht der Herr", so Pfarrer Bernhard Ziegler in seiner Predigt
(aus Jesaja 55) im Gottesdienst. Zunächst zogen der Konfirmandenjahrgang
mit Pfarrer Ziegler und den Kirchenältesten in die Wehrkirche ein. Nach
der Predigt wurden die Konfirmandengedenksprüche der einzelnen
Konfirmanden von Kirchengemeinderätin Sabine Haas vorgelesen.
Anschließend folgten die Segnung der Jubelkonfirmanden, das Gedenken an
die bereits Verstorbenen aus den Jahrgängen und die Feier des Heiligen
Abendmahls. Kirchengemeinderat Steffen Baumann überreichte an die
Jubilare eine Urkunde mit ihrem jeweiligen Konfirmandengedenkspruch als
Erinnerung an den Festtag.
Zum Kreis der diamantenen Konfirmanden gehören: Karl Baumann, Horst
Kraft, Heinz Mattern, Rolf Diehm, Herbert Baumann, Fritz Schlundt, Helga
Hörner, geborene Fiederling und Irma Mulitze, geborene Schneider. Der
Gottesdienst wurde vom Posaunenchor Dertingen musikalisch umrahmt,
Leitung Martina Wießner, und Antonia Hörner spielte die Orgel.
Anschließend gingen die Konfirmanden zusammen mit Pfarrer Ziegler zum
Friedhof, um bei einer kleinen Andacht den bereits verstorbenen
Konfirmanden zu gedenken. Zum Mittagessen fanden sich der
Konfirmandenjahrgang und deren Partner im Gasthaus "Zum Löwen" ein. Mit
einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen klang der Festtag
aus. rh
27.05. 2010
MITTENDRIN-Gottesdienst
DIETENHAN. Ganz herzliche Einladung zum nächsten
MITTENDRIN-Gottesdienst am
Sonntag, 13. Juni 2010 Dietenhan Ev. Kirche, 17.30 Uhr
mit dem
Thema:
"Sieg
oder Niederlage" - nur wenige Stunden vor dem ersten
Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft
in Südafrika.
„Sieg oder Niederlage“ ist das Thema von MITTENDRIN - dem etwas anderen
Gottesdienst. Dieser findet wieder am 13. Juni 2010 in der Dietenhaner
Kirche statt - nur wenige Stunden vor dem ersten Spiel der deutschen
Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft. „Sieg oder
Niederlage“ gibt es nicht nur im Fußball, auch unser Alltag fordert oft
von uns den letzten Einsatz und bringt trotzdem nicht immer den
erhofften Sieg. Dafür erleben wir auch jede Menge persönlicher
Niederlagen. Predigen wird diesmal Albrecht Röther vom CVJM Baden.
Daneben wird ein bekannter Fußballer noch zum Thema Stellung nehmen.
Moderne christliche Lieder sind ein wesentliches Element des
Gottesdienstes. Sonja Miranda Martinez und Johannes Wießner werden den
musikalischen Teil gestalten. Alle Kinder ab 3 Jahren sind während des
Gottesdienstes zu einem eigenen Kinderprogramm eingeladen. Der
Gottesdienst wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus unterschiedlichen
evangelischen Kirchengemeinden vorbereitet und beginnt um 17.30 Uhr.
Bereits ab 17 Uhr sind alle Besucher zu einem Stehkaffee eingeladen. Der
MITTENDRIN-Gottesdienst wird vor 19 Uhr zu Ende sein, rechtzeitig vor
der WM-Begegnung Deutschland-Australien, die um 20.30 Uhr beginnt.
12.05.2010
„Drei-Eichen-Gottesdienst“
KEMBACH.
Der
„Drei-Eichen-Gottesdienst“ der Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und
Dietenhan findet am morgigen Donnerstag (Christi Himmelfahrt) um 10 Uhr
im Kembacher Weinberg statt. In diesem Gottesdienst, an dem auch die
Kindergartenkinder aus Dertingen und Kembach mitwirken, werden die neuen
Konfirmandinnen und Konfirmanden vorgestellt. Bei schlechter Witterung
findet der Gottesdienst in der Kembachtalhalle statt.
© Fränkische Nachrichten -
27.04.2010
Familiengottesdienst
KEMBACH.
Aufruf zu mehr Dankbarkeit
Für
Begeisterung bei den 120 Besuchern sorgte der Familiengottesdienst mit
Brunch in der Kembachtalhalle. Mitarbeiter der Kirchengemeinden Kembach
und Dietenhan und des örtlichen Christlichen Vereins Junger Menschen
(CVJM) hatten den Gottesdienst entworfen.
Die Veranstaltung kam in Schwung als die Jungscharkinder gemeinsam mit
Emmanuel Tettey, dem Gast aus Ghana, trommelten. Sehr eindrücklich
stellten die Konfirmierten die biblische Geschichte dar, in der Jesus
zehn Leprakranke heilte – aber sich nur einer von diesen bei Jesus
bedankte. Die Gründe der anderen Neun waren für jeden nachvollziehbar
und von großer Aktualität. Dies griff Pfarrer Bernhard Ziegler in seiner
Predigt auf. Es stehe neun zu eins gegen die Dankbarkeit. Musikalisch
gestaltet wurde der Gottesdienst von Sonja Miranda Martinez und Johannes
Wießner, die von Emmanuel Tettey am Cajon unterstützt wurden. Dabei
reichte die Bandbreite der Musikstile vom alten Kirchenlied bis zum
neuesten Hit von „Ich und Ich“. Die Fürbitten im Gottesdienst kamen aus
der Mitte der Gemeinde und belebten somit die Veranstaltung zusätzlich.
Die Dankbarkeit für das zehnjährige Bestehen dieser Gottesdienstreihe
wurde mehrfach deutlich gemacht. Die Besucherinnen und Besucher konnten
den Brunch nach dem Gottesdienst ausgiebig genießen, denn es hatte jeder
einen Beitrag dazu geleistet.
hwi
© Fränkische Nachrichten -
20.04.2010
Jubelkonfirmation in Kembach und Dietenhan
KEMBACH.
Besonders gut meinte es der Wettergott am Sonntag bei der
Jubelkonfirmation der Kirchengemeinde Kembach und Dietenhan, denn die
Frühlingssonne begleitete die ehemaligen Konfirmanden an ihrem
besonderen Tag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen zusammen mit
Pfarrer Bernhard Ziegler in die festlich ausgeschmückte Kembacher Kirche
ein. Bei der Einsegnung der ehemaligen Konfirmanden durch Pfarrer
Ziegler wurde der jeweilige Konfirmandengedenkspruch verlesen.
Anschließend nahmen die ehemaligen Konfirmanden am Heiligen Abendmahl
teil. Johannes Wießner begleitete auf der Orgel. Zur Erinnerung an den
Festtag erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde mit
ihrem Konfirmandengedenkspruch überreicht. Bei einer kleinen Andacht auf
dem Friedhof gedachte man anschließend der verstorbenen Kameraden. Zum
Mittagessen ging es ins Gasthaus "Goldener Adler" in Höhefeld. Mit einem
Beisammensein bei Kaffee und Kuchen klang der Festtag hier aus. Die
eiserne Konfirmation feierte: Wilhelm Englert, Anna Neubauer, geb.
Künzig und Anna Lina Rückert, geb. Hörner. Die diamantene Konfirmation
feierten: Hilde Meichel, geb. Seubert, Ludwig Götzelmann, Heinrich
Segner, Rudi Krug, Emma Kirchner, geb. Weimer, Erich Englert, Elfriede
Seubert, Gertrud Volpert, geb. Friedrich, Karl Pahl und Helmut Wießner.
Das Fest der goldenen Konfirmation begingen: Alfred Flegler, Walter
Stapf, Lotte Baumann, geb. Weimer, Helmut Schlüter und Fritz Mattern.
Die Organisation hatte Ludwig Götzelmann aus Kembach übernommen.
rh/Bilder: Hörner
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19,04,2010
Brunch-Familiengottesdienst
KEMBACH.
Ein
Familiengottesdienst mit Brunch findet am Sonntag, 25. April, um 10 Uhr
in der Kembachtalhalle in Kembach statt. Organisiert wird er von den
örtlichen Kirchengemeinden und der CVJM. Teilnehmen können alle
Interessierten. Gestaltet wird der Gottesdienst unter dem Motto „einer“
von den Mitarbeitern und den Jungscharkindern besonders für Familien.
Mit dem Thema soll die Frage nach der Dankbarkeit aufgenommen werden.
Gleichzeitig will man auf das zehnjährige Bestehen der
Brunchgottesdienste eingegangen. Viel Gesang mit Sonja Miranda Martinez,
Anspiele und Gebete lassen einen lebendigen Gottesdienst erwarten, der
neue Sichtweisen geben kann.
Die Predigt hält Pfarrer Bernhard Ziegler aus Dertingen. Um das Ganze zu
einem Fest werden zu lassen, findet nach dem Gottesdienst anstelle eines
üblichen Mittagessens ein Brunch statt. Die Mitarbeiter des CVJM
Kembach-Dietenhan kümmern sich um Getränke, Brot, Brötchen und
Tischdekoration. Das Brunchbüffet selbst setzt sich aus den Speisen
zusammen, die von den Besuchern mitgebracht werden. Für Kinder gibt es
Spiel- und Bastelangebote.
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22.12.2009
Geistliche Abendmusik zum
vierten Advent:
Chöre
und Kapelle sorgten für besondere Stimmung
DERTINGEN. Gut aufeinander eingespielt
Mehr als nur ein Hauch behaglicher Adventsstimmung wehte am Sonntag
durch die Wehrkirche in Dertingen. Unter dem Titel "Geistliche
Abendmusik zum vierten Advent" konzertierten dort der Männerchor
Liedertafel Homburg, der ge mischte Liederkranz Dertingen, die örtliche
Musikkapelle unter Leitung von Martina Wiesner sowie Solisten. Gemeinsam
schufen sie in dem geschichtsträchtigen Gotteshaus eine an rustikaler
Festlichkeit kaum zu übertreffende Atmosphäre.
Dem
größtenteils barock geprägten Programm hatten Heinz Zenglein und
Alexander Wolf ihren persönlichen Stempel aufgedrückt: Zenglein, der
nicht nur beide Chöre leitet, den Abend mit einem Orgelpräludium
eröffnete und mit dem Dertinger Berufsbratscher Thorsten Uhde bei
herausfordernden Duetten aus Telemanns "Konzert für Viola und Orgel"
spielte, überließ dem Marktheidenfelder Pastoralreferenten Wolf die
Orgelbegleitung seiner Chöre, damit er sich ganz deren Leitung widmen
konnte. Musikalisches Ergebnis der Zusammenarbeit waren angenehm präzise
Wechsel in Tempo und Dynamik, von denen die Sätze beider Chöre jeweils
genug zu bieten hatten, und die ahnen ließen, dass nicht nur Chöre und
Dirigent, sondern auch Dirigent und Begleiter bestens aufeinander
eingespielt sind.
Dass diese Kooperation keine "Einbahnstraße" ist, bewiesen die
Männerchöre Homburgs und Dertingens, als sie zusammen "Gott ist König
über alle Völker", Wolfs eigene Vertonung des Psalms 47, sangen. Für
Sänger ungewohnten, dramatischen Akkorden zum Trotz schlugen sie sich
voller Elan durch das zeitgenössische Stück. Dass er nicht nur gut
schreiben, sondern auch hervorragend Orgel spielen kann, demonstrierte
Wolf zum Abschluss des Konzerts mit einer atemberaubend rasanten
Interpretation der "Toccata" des Briten Percy Fletcher.
Im Anschluss entließ Steffen Baumann die begeisterten Gäste der
"Abendmusik" im Namen des Kirchengemeinderats mit besten Segenswünschen
in die Weihnachtstage und den frischen Schnee vor der Kirche. gut
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12.12.2009
Weihnachtskonzert
DERTINGEN.
Das
Weihnachtskonzert des Gesangverein Liederkranz mit diversen Gastgruppen
und der Musikkapelle Dertingen findet am Sonntag, 20. Dezember, um 17
Uhr in der Wehrkirche statt. Hierzu sind alle Interessierten willkommen.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind für den Kindergarten vorgesehen
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09.12.2009
Mädchen und Jungen führten Musical auf
KEMBACH. Brunchgottesdienst
Mehr als 150 Besucherinnen und Besucher erlebten in Kembach den
"Brunchgottesdienst
- mal anders".
Die Veranstaltung unterschied sich erheblich von den üblichen
Brunchgottesdiensten. Knapp 30 Kinder aus Kembach, Dietenhan und
Dertingen hatten unter der Leitung von Heidrun Wießner das Musical "Die
Stadt, die Weihnachten vergaß" einstudiert und voller Begeisterung
vorgetragen. Eine eindrucksvolle Geschichte, mutige Solisten und ein
begeisternder Chor brachten die Anwesenden zum Nachdenken, zum
Schmunzeln und waren eine ideale Einstimmung auf den Advent, heißt es
dazu weiter im Pressebericht der Veranstalter. Pfarrer Bernhard Ziegler
trug einige adventliche Gedanken bei, bevor es sich die Besucherinnen
und Besucher am Buffet gemütlich machten. Dies konnten sie auch in Ruhe
tun, denn die Kinder waren mit Spielen und einem Quiz beschäftigt.
Repro: FN
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20.10.2009
25-jähriges Bestehen gefeiert:
Kindergartenkinder waren aktiv
KEMBACH. "Ich mag dich, du, ich
find dich ehrlich gut"
Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntag in der
Kembachtalhalle das 25-jährige Bestehen des Kindergartens eröffnet.
Pfarrer Bernhard Ziegler hieß die vielen Gäste, darunter
Oberbürgermeister Stefan Mikulicz mit seiner Frau Annette, Ehrenbürger
Horst Hemmerich und Bürgermeister Wolfgang Stein willkommen und
verkündete, dass das Thema des Gottesdienstes die "Sonne" sei.
Mit einem "Sonnenlied" erfreuten gleich darauf die Jüngsten die Besucher
und führten ein kleines Theaterstück auf, in dessen Mittelpunkt die
Sonne stand. Als Sprecherin fungierte Belinda Oberdorf vom Elternbeirat,
die erst einmal das vereinsamte Volk der "Malonen" vorstellte, das
hinter hohen Mauern lebe, keine Freunde habe, sich gegenseitig beneide.
Da kam ein Wanderer in diesen Ort, blieb, und erzählte den erstaunten
Malonen von der Sonne, was sie alles bewirke. Also bekamen sie Sehnsucht
nach der Sonne. Der Wanderer zog weiter, aber die Mauern wurden
abgebaut, und man rief die Sonne, die auch erschien. Es herrschte große
Freude bei den Malonen, und gemeinsam wurde das Lied "Am Morgen geht die
Sonne auf!" gesungen, die Gottes Segen bringe.
Pfarrer Ziegler
dankte den Kindergartenkindern: "Ihr habt uns gezeigt, wie die Malonen
es geschafft haben, fröhliche, freundliche Menschen zu werden." Auch die
Kembacher seien hilfsbereit, gastfreundlich und lieben die
Gemeinsamkeit, Kembach sei aber nicht Malonien. Dazu passte das Lied
"Wenn einer sagt "Ich mag dich, du , ich find dich ehrlich gut." Auf dem
Keyboard begleitete Johannes Wießner, auch die folgenden Lieder. Der
Pfarrer freute sich, dass er im Kindergarten nur strahlende Gesichter
sehe, wenn er eine Geschichte aus der Bibel vorlese. Der Wanderer
erinnere an Jesus. Gottes Güte sei so groß, dass die Sonne über alle
Menschen scheine. Das heutige große Jubiläum sporne dazu an, weiterhin
zusammen anzupacken, einander Vertrauen zu schenken. "Gott segne unseren
Kindergarten!" Die Fürbitten waren dem Wohle des Kindergartens gewidmet.
Und noch einmal sangen die Kinder ein "Sonnenlied" mit
Gitarrenbegleitung. Der Gottesdienst wurde mit dem Lied "Lobe den
Herren, den mächtigen König" beendet.
Der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Wilfried
Mayer, erinnerte an die Gründung des Kindergartens im Jahre 1984,
nachdem der Gmeinderat und Oberkirchenrat den Umbau der alten Schule
genehmigt hatten. Dafür seien 130 000 Mark aufgebracht worden. Bis dahin
seien die Kinder im Höhefelder Kindergarten betreut worden, nun fühlten
sie sich zusammen mit den Dietenhaner Kindern im eigenen Kindergarten
wohl. Der Kirchengemeinderat habe sich ebenfalls sehr für den
Kindergarten eingesetzt, denn Überzeugungsarbeit sei notwendig gewesen .
Oberbürgermeister Stefan Mikulicz sagte in seinem Grußwort, dass er gern
mit seiner Frau nach Kembach gekommen sei. Der Gottesdienst habe ihm mit
der Einlage des reizenden Theaterstückchens sehr gut gefallen. Er habe
noch Zeit gefunden, den Kindergarten zu besichtigen und sei beeindruckt
gewesen. Dort würden bereits die Kinder der zweiten Elterngeneration
vorbildlich betreut. Wertheim mit seinen Ortschaften sei, so Mikulicz
weiter, vorbildlich im Kindergartenwesen, und man bringe dafür jährlich
2,3 Millionen Euro auf. Die Erzieherinnen genießen einen hohen
Stellenwert. Das Stadtoberhaupt erinnerte auch daran, dass Wertheim die
familienfreundliche Stadt weiterentwickeln wolle, und es bestehe auch
eine gute Zusammenarbeit mit beiden Kirchen.
Helmut Wießner vom Kirchenbezirk gratulierte ebenfalls: "Kinder sind ein
Geschenk Gottes", und dies werde hier in Kembach besonders empfunden.
Ein Kindergarten sorge im Ort auch für mehr Lebensqualität, zumal die
Kinder mit dem Glauben vertraut gemacht würden.
Die neue Ortsvorsteherin Tanja Bolg dankte allen, die sich für die
Gründung des Kindergartens eingesetzt haben. "Kinder müssen wissen, wo
sie hingehören!" Lebensmut sei eine wichtige Station im Leben, ebenso
Zuneigung, Geborgenheit. Die Kinder dankten mit leuchtenden Augen.
Auch die Stellvertreterin des Dietenhaner Ortsvorstehers, Birgit
Rothmeier, bestätigte, dass die Dietenhaner Kinder hier gut aufgehoben
seien. Ein "Riesenpanda" als Geschenk wurde auf die Bühne getragen, und
die Leiterin des Kindergartens, Karina Zeitler, die bereits seit zehn
Jahren im Amt ist und deren gute Leistung auch Oberbürgermeister
Mikulicz anerkannt hatte, gab bekannt, dass zurzeit 22 Kinder ab dem
zweiten Lebensjahr den Kindergarten besuchen. Sie hob die Zusammenarbeit
mit den Senioren hervor, so bei Geburtstagen. Zeitler dankte dem
Kirchengemeinderat und dem Elternbeirat für die Unterstützung, aber auch
ihren beiden Mitarbeiterinnen Elfriede Hörner und Nadine Gramlich.
Nach Beendigung des offiziellen Teiles wurden für das "Jubiläums-Quiz"
Blätter mit 15 Fragen verteilt, die jeweils drei Antworten zuließen, so
, wer wohl bei der Eröffnung des Kindergartens Pfarrer in Kembach
gewesen ist: Die richtige Antwort war: Herr Petersen. Nicht schwer
dürfte auch gewesen sein, die Vorsitzende des Elternbeirats
herauszufinden: Gertrud Oberdorf.
Die Eltern hatten für ausreichend Torten und Kuchen gesorgt, so dass nun
zum gemütlichen Teil bei Kaffee und Kuchen übergegangen werden konnte.
Der Jubiläumsveranstaltung hatte auch der ehemalige Oberbürgermeister
Stefan Gläser einen kurzen Besuch abgestattet. wi
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13.10.2009
Gemeindeversammlung I: Vom Kindergarten bis zur
ökumenischen Zusammenarbeit
DERTINGEN.
Über die vielfältige Arbeit im
Kirchenjahr informiert
Eine Versammlung der evangelischen Kirchengemeinde fand im Anschluss an
den Sonntagsgottesdienst in der Dertinger Wehrkirche statt. Dabei
standen nicht nur Berichte über den Verlauf des Kirchenjahres auf der
Tagesordnung. Es wurde auch über das Thema "Abendmahl mit Kindern"
diskutiert (siehe weiteren Bericht).
Als Neuerungen in den Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan
nannte Pfarrer Bernhard Ziegler in seinem Rückblick die Feier der
Osternacht und die Einführung des ökumenischen Festgottesdienstes beim
Brunnenfest in Dietenhan. Der Evangelische Kindergarten werde zurzeit
von 21 Kindern besucht, wie Leiterin Birgit Westenmeier informierte. Mit
Beginn dieses Jahres sei in Dertingen eine Kleinkindgruppe für den
Bereich Wertheim-Ost eingerichtet worden. Das Betreuungsangebot werde
von weiteren 13 Kindern in Anspruch genommen. Neue Interessenten stünden
auf einer Warteliste. Langfristig plane man, die Einrichtung zu einem
Bewegungskindergarten zu spezialisieren.
In Vertretung für die Leiterinnen des Kindergottesdienstes, Magda
Hock-Hühnergarth und Johanna Rücker, informierte Pfarrer Ziegler über
die Arbeit mit den 19 Kindern, die regelmäßig an den 14-tägigen
Gottesdiensten im Gemeindehaus teilnehmen. Willkommen seien auch weitere
Fünf - bis Elfjährige.
Angeregt durch das Modellprojekt "Jugendbegleiter" zwischen der
Landesregierung und der Landeskirche gebe es seit dem letzten Schuljahr
an der Mandelberg-Grundschule ein Betreuungsangebot, berichtete Ziegler
weiter. Dieses werde von der evangelischen Kirchengemeinde in Person von
Magda Hock-Hühnergarth unterstützt. Pfarrer Ziegler nannte es eine große
Chance, auf diese Weise im schulischen Bereich tätig werden zu können.
Von den wöchentlichen Treffen des Frauenkreises von November bis März
berichtete dessen Leiterin Anneliese Holzhäuser. Durch zwei Neuzugänge
seien es nun 25 Teilnehmerinnen. Schwerpunktthemen seien Gesundheit, die
Bezirkspartnerschaft mit Ghana oder Frauengestalten aus der Bibel
gewesen. Der Frauenkreis übernehme wichtige Aufgaben etwa beim Weinfest
oder beim Adventsnachmittag für die Senioren. Ein besonderer Dank gelte
der musikalischen Leiterin Karin Schwab.
Auch Senioren sind aktiv
Über die monatlichen Treffen des Seniorenkreises berichtete Walter
Baumann. Der Andachtsteil werde im Wechsel von Pfarrer Ziegler und
Gemeindereferent Buhleier von der katholischen Gemeinde gestaltet. Im
Mittelpunkt der Nachmittage stünden unter anderem Erinnerungen an das
dörfliche Leben von früher. Den Geburtstagsjubilaren gratuliere man mit
einem Liedbeitrag. Baumann dankte der Ortsverwaltung und Doris Strauß
für die Organisation der Fahrten. Ebenso warb er um weitere Mitglieder.
In Vertretung des Vorsitzenden der Musikkapelle, Heiko Diehm, verlas
Bernhard Ziegler ein Grußwort. Darin bat Diehm um Verständnis, dass es
immer schwieriger werde, genügend Musiker zu finden, um die Trauerfeiern
auf dem Friedhof musikalisch zu umrahmen.
Der Pfarrer lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Posaunenchor, der auch
wichtige Gottesdienste mitgestalte.
Durch zahlreiche Kollektengaben unterstütze die Kirchengemeinde die
Arbeit im Bereich der Mission, wie Kirchengemeinderat Steffen Baumann
informierte. Zudem berichtete er über den Wechsel in der Dekanatsleitung
und über die Einrichtung des Partnerschaftssonntags in allen Gemeinden
des Dekanats Wertheim.
In der Zusammenarbeit mit der
katholischen Seelsorgeeinheit Wertheim sei der Weggang von Pfarrer
Stefan Thron ein einschneidendes Ereignis gewesen. Da für die
katholischen Gläubigen künftig in Dertingen nur noch 14-tägig
Wortgottesdienste stattfinden werden, seien diese Bürger eingeladen, die
Sonntagsgottesdienste in der Wehrkirche zu besuchen. Es sei der Wunsch
aller Kirchengemeinderäte, an den gewachsenen ökumenischen Strukturen
festzuhalten.
Über die Neugestaltung des Kirchhofs informierte Baumann gemeinsam mit
Joachim Hettinger, auf dessen Initiative hin die Maßnahmen vorgenommen
worden seien. Baumann würdigte alle Spender sowie die freiwilligen
Helfer. Hinsichtlich der künftigen Pflege der neuen Beete warben die
Redner um die Übernahme einer Patenschaft. Am 20. Juni 2010 soll
parallel zum Straßenweinfest die offizielle Einweihung des Kirchhofs
stattfinden.
An die Gemeindemitglieder weitergegeben wurde der Dank des
Diakonissenmutterhauses und des Wohnstifts für die Erntegaben. In seiner
Eigenschaft als Kirchendiener dankte Steffen Baumann seinen
Vertreterinnen Oslinde Hörner und Margit Deckert für deren Einsatz. Mit
einem ausdrücklichen Wort des Dankes an alle Mitarbeiter beendete der
Vorsitzende Jürgen Diehm die Gemeindeversammlung.
Gemeindeversammlung II: Es gab zahlreiche Wortmeldungen
DERTINGEN. "Abendmahl mit Kindern" war
Diskussionsthema
Eine angeregte Diskussion ergab sich in der Gemeindeversammlung in
Dertingen (siehe weiteren Bericht) zum Thema "Abendmahl mit Kindern".
Pfarrer
Bernhard Ziegler informierte vorab dabei über den Beschluss der
Landessynode von 2001, wonach allein die Taufe die Zugangsvoraussetzung
für das Abendmahl sei. Die Umsetzung liege in der Verantwortung der
Kirchengemeinden.´Immer wieder und sehr zeitintensiv habe man sich in
den Kirchengemeinderäten dem Thema gewidmet, erklärte Ziegler.
Keinesfalls wolle man eine voreilige Entscheidung über die Köpfe der
Gemeindemitglieder hinweg herbeiführen. Es müsse das vorrangige Ziel
sein, dass sich die Gemeinde immer mit der jeweiligen Abendmahlspraxis
in der eigenen Kirche identifizieren könne.
Wie es in der Pressemitteilung der Gemeindeverantwortlichen weiter
heißt, zeigten die zahlreichen Wortmeldungen eine überwiegend skeptische
Grundhaltung gegenüber dieser Neuerung auf. Der Stellenwert der
Konfirmation wurde von manchem ebenso in Zweifel gezogen wie auch die
Grundfrage, ob nicht eine Segnung von Kindern am Altar in ausreichender
Form dem Gemeinschaftsgedanken entspreche. Nur schwer konnte von der
Kirchengemeinde nachvollzogen werden, dass theoretisch das im
vorangegangenen Gottesdienst getaufte Kind nach einer angemessenen
Unterweisung bereits am Abendmahl teilnehmen dürfe.
Bernhard Ziegler versicherte, dass man sich im Kirchengemeinderat auf
der Grundlage dieses Stimmungsbildes weiter auf einen Prozess einlassen
werde, um den Vorgaben der Landeskirche entsprechen zu können, ohne die
eigene Kirchengemeinde zu übergehen.
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05.10.2009
Das Erntedankfest gefeiert
DERTINGEN.
Das
Erntedankfest wurde am Wochenende in zahlreichen Kirchengemeinden
gefeiert. Durch
die Unterstützung zahlreicher Helfer konnte dabei in den Gotteshäusern
wie auch in der Dertinger Kirche wieder ein festlicher Erntedankaltar
geschmückt werden (Bild). Neben Kartoffeln, Weintrauben oder Äpfeln
wurden zahlreiche Früchte aus den heimischen Gärten oder Feldern
niedergelegt. Im Familiengottesdienst in der Wehrkirche wirkte der
Kindergarten mit einer Aufführung zum Thema Erntedank mit. In vielen
Bereichen Deutschlands wird das Erntedankfest traditionell am Sonntag
nach dem Festtag des Erzengels Michael am 29. September gefeiert. Am
Erntedanktag loben die Gläubigen Gott für die Gaben seiner Schöpfung.
sb /
BILD: BAUMANN
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30.07.2009
Beim
Musical "Arche Noah" alle mit Leidenschaft aktiv
DERTINGEN.
Gelungene Premiere in der Wehrkirche: Arbeitsgemeinschaft "Darstellendes
Spiel biblischer Geschichten" gestaltete Gottesdienst mit
"So einen Rap gab es noch nie in der Dertinger Kirche. Das war eine
gelungene Premiere". Pfarrer Bernhard Ziegler lobte die Kinder der
Arbeitsgemeinschaft "Darstellendes Spiel biblischer Geschichten" für ihr
Musical "Arche Noah" am Mittwoch beim Abschlussgottesdienst der
Mandelberg-Grundschule in der Wehrkirche.
Und alle waren voll dabei und ins Geschehen mit einbezogen. Rolf
Krenzers getexteter Sprechgesang von Noahs Arche und den vielen Tieren
eignete sich hervorragend zum Nachsprechen und Mitmachen. Gemäß der
Geschichte kam dann die "Arche" aus Pappe hinzu - und Elefanten, Affen,
Kaninchen, Tiger, Frösche, Bären, Katzen Giraffen und Schmetterlinge
stiegen nach de m
Motto "es wird Platz für alle sein" in das Schiff. Für den Regen sorgten
Geräusche aus den selbst gemachten Regenstäben. Am Ende der Geschichte
zeigt sich der Regenbogen, den bunte Tücher zum Ausdruck brachten. Viel
Applaus für diese Aufführung gab es von den Mitschülern, den Lehrern und
den Eltern.
Der Regenbogen verbinde Abschied und Neubeginn in Gottes Hände, sagte
Pfarrer Bernhard Ziegler. "Er ist ein Zeichen des Bundes zwischen Gott
und den Menschen". Die musikalische Leitung des Abschlussgottesdienstes
lag in den Händen der Lehrerin Karin Schwab. Sie stimmte die passenden
Lieder an und erfreute mit Beiträgen ihrer Flötengruppe. Die Kinder
brachten ihre Anliegen und ihren Dank in den Fürbitten zum Ausdruck.
Rektorin Elke Demharter war voll des Lobes für die Aufführung von "Noahs
Arche" und verabschiedete sich nochmals von der Schule. Jedes Kind
erhielt eine kleine Arche aus Pappe mit einem Stempel von der "Reli-AG"
mit nach Hause.
Für die Naturpädagogin Magda Hock-Hühnergarth ist es der zweite Auftritt
ihrer "Reli-AG" bei einem Gottesdienst der Grundschule. Seit September
vorigen Jahres leitet sie diese freiwillige AG im Rahmen des
Jugendleiterprojektes Baden-Württemberg wöchentlich mit zwei
Schulstunden. Im Januar hatte die Gruppe mit dem Thema "Arche Noah"
angefangen.
Aus Pappmaschee stellte man die Tierköpfe her, bemalte sie bunt und
bastelte Regenstäbe. Ein Riesenpuzzle fügte man zusammen und lustige
Geschichten zur Arche wurden vorgelesen. Kreative Spiele und
Naturbeobachtungen ergänzten das Thema. Magda Hock-Hühnergarth: "Erst
waren es vier Kinder. Durch einen Presseartikel in den FN kamen zehn
weitere Kinder hinzu. Es hat sich herumgesprochen, dass es eine tolle
Sache ist. Wir hoffen, dass es so weiter geht." rw
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30.06.2009
Eiserne und diamantene Konfirmation in Wehrkirche gefeiert
DERTINGEN.
Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde in der Dertinger Wehrkirche die
diamantene und eiserne Konfirmation gefeiert. Zunächst zogen die beiden
Konfirmandenjahrgänge 1944 und 1949 mit Pfarrer Ziegler und den
Kirchenältesten in die festlich geschmückte Wehrkirche ein. Nach der
Predigt wurden die Konfirmandengedenksprüche verlesen .
Kirchengemeinderat Steffen Baumann überreichte den Jubelkonfirmanden
eine Urkunde mit ihrem jeweiligen Gedenkspruch. Als besondere
Überraschung spielten Pfarrer Bernhard Ziegler, Christoph Stein, Lukas
Beuschlein (Trompete) und Antonia Hörner (Klarinette) das Lied "Ich bete
an die Macht der Liebe".

Die eiserne Konfirmation feierten: Erhard Österlein, Emmi Hörner, geb.
Beuschlein, Henriette Beuschlein, geb. Strauß, Hilda Benda, geb. Rücker,
Anni Weber, geb. Baumann, Friedhilde Diehm, geb. Weimer und Anni
Beuschlein, geb. Diehm.
Zum Kreis der diamantenen Konfirmanden gehörten: Alwin Baumann, Gerhard
Beuschlein, Hildegard Schäfer, Gertrud Ulbrich, geb. Wießner, Edelinde
Schlundt, geb. Götzelmann, Ilse Beuschlein, geb. Hörner und Gerda Migl,
geb. Götzelmann. Nach dem Gottesdienst gedachten die Konfirmanden bei
einer Andacht auf dem Friedhof den Verstorbenen. Mit einem gemütlichen
Beisammensein klang der Festtag aus. rh/Bild: Reinhold Hörner
09.06.09
MITTENDRIN-Gottesdienst
DERTINGEN.
Mittendrin – der etwas
andere Gottesdienst findet wieder am 14. Juni 2009 in der Dietenhaner
Kirche unter dem Thema „Hoffnung lässt Flügel wachsen“ statt.
Ein
humorvolles Theaterstück, kreative Elemente und moderne christliche
Musik sind wesentliche Merkmale des Gottesdienstes. Diesmal werden Sonja
Miranda Martinez und Johannes Wießner den musikalischen Teil gestalten.
Alle Kinder ab 3 Jahren sind während des Gottesdienstes zu einem eigenen
Kinderprogramm eingeladen. Für die Predigt zum Thema konnte die
ehemalige Pfarrerin für Kembach und Dietenhan, Evelyn Brusche, gewonnen
werden. Sie arbeitet derzeit im Amt für Missionarische Dienste der
Evangelischen Landeskirche Baden. Der Gottesdienst wird von
ehrenamtlichen Mitarbeitern aus unterschiedlichen evangelischen
Kirchengemeinden vorbereitet und beginnt um 17.30 Uhr. Bereits ab 17 Uhr
sind alle Besucher zu einem Stehkaffee eingeladen.
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20.02.2009
Neue Kleinkindergruppe: Redner würdigten bei Eröffnung schnelle
Umsetzung des Projekts
DERTINGEN. Das Interesse ist bereits groß
Ein Kreuz in den Farben des Regenbogens wird in Zukunft den Spielraum
der am Mittwoch offiziell eröffneten Kleinkindergruppe im evangelischen
Kindergarten Dertingen schmücken. Es wurde von Pfarrer Bernhard Ziegler
als Vertreter des Trägervereins überreicht und soll die Zugehörigkeit
der Kinder zu einem kirchlichen Kindergarten symbolisieren.
„Sie zeigen uns mit ihrer persönlichen Anwesenheit, dass sie hinter
dieser Arbeit stehen“, bedankte Ziegler sich bei Wertheims
Oberbürgermeister Stefan Mikulicz für die unkonventionelle und flexible
Reaktion der Stadtverwaltung auf die Bedarfsumfrage im Oktober 2008.
Nach dem Beginn der Umbauarbeiten im Dezember sei die Fertigstellung in
Rekordzeit gelungen, was nicht zuletzt auch auf die gute Zusammenarbeit
mit Sachbearbeiter Uwe Schlör-Kempf bei der Stadtverwaltung zurückzuführ en
sei. Auch der OB freute sich über die schnelle Umsetzung des Projektes.
Es bestehen in Wertheim inzwischen fünf Kleinkindergruppen mit rund 60
Plätzen. Jede werde von zwei Fachkräften betreut. Weitere Gruppe im
Hofgarten Eine weitere Gruppe soll noch in diesem Jahr im Hofgarten
entstehen, informierte Mikulicz. Er sicherte dem Dertinger Projekt die
Unterstützung der Stadtverwaltung zu. Elternbeiratsvorsitzender Ralf
Tschöp hob vor allem die tatkräftige Mithilfe der Eltern, auch an den
Wochenenden, hervor. Dass das Interesse an der Einrichtung groß ist,
belegte Leiterin Birgit Westenmeier. So gebe es Anmeldungen für Kinder
schon vor dem Geburtstermin, damit die werdenden Mütter einem
Arbeitgeber den Krippenplatz nachweisen können. Die Kleinkindergruppe
besteht seit Januar 2009. Derzeit werden acht Mädchen und Jungen im
Alter ab einem Jahr von zwei Vollzeitkräften betreut. Sie können die
Gruppe bis zum Alter von zwei oder drei Jahren besuchen, um dann in den
Kindergarten zu wechseln. Spiel- und Schlafraum der Gruppe grenzen an
den Kindergarten. Das ermöglicht einen engen Kontakt aller Kinder
miteinander.
es
i Kernbetreuungszeit der Kleinkindergruppe ist Montag bis Freitag von
8.30 bis 12.30 Uhr. Die Kinder können bereits um 7.30 Uhr gebracht und
bis 14 Uhr betreut werden.
Berichte aus Jahren zuvor
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