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Veranstaltungskalender der
Evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber
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© Fränkische Nachrichten -09.05.2012
Clowns-Workshop
BOXBERG.
Die
Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber veranstaltet am
Samstag, 23. Juni, von 9.30 bis 17 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus
in Boxberg einen Clowns-Workshop mit dem Thema „Stolpernd das Leben
meistern“. Im Leben scheint es eine Vereinbarung zu geben, nach der
immer alles gelingen muss und perfekt sein soll. Dabei ist es im
Leben eher normal, wenn nicht alles glatt geht. Das Clownspiel
kultiviert diese Normalität. Der Workshop ist für alle offen, die
Lust am Spiel, an der Bewegung und am Ausprobieren haben . Diese
Veranstaltung findet in Kooperation mit der Evangelischen
Bezirksfrauenarbeit und der katholischen Regionalstelle, Buchen
statt.
Die Leitung hat Dr. Gisela Matthiae, Theologin und Clownin aus
Gelnhausen. Anmeldungen und weitere Informationen bei der
Evangelischen Erwachsenenbildung, Telefon 07930/2233, E-Mail:
eeb.od-tauber@ web.de.
© Fränkische Nachrichten -27.04.2012
Oase für Frauen
BOXBERG.
Die Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber veranstaltet am
Freitag, 4. Mai von 18 bis 21.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus
in Boxberg eine Frühjahrsoase „No woman is perfect“- Vom Umgang mit
Stärken und Schwächen.“ Gruppenangebote sind: Gespräch - Tanzen -
Arbeit mit Speckstein. Geleitet wird der Abend von Gardis
Jacobus-Schoof und Team. Eine Oase lädt ein zum Rasten und Ruhen
nach einem zurückgelegten Weg und gibt die Möglichkeit, neue Kräfte
zu schöpfen.
Info und Anmeldung: Evangelische Erwachsenenbildung, Telefon
07930/2233, E-mail eeb.odtauber@ web.de.
© Fränkische Nachrichten -
01.02.2012
Kulturabend:
Malaysia stand im Mittelpunkt der Vorbereitung auf den Weltgebetstag
BOXBERG.
Viele Völker und Religionen im Staat
Seit Jahren führt die Evangelische Erwachsenenbildung
Odenwald-Tauber einen Kulturabend zum jeweiligen Weltgebetstagsland
im evangelischen Gemeindehaus Boxberger durch. In diesem Jahr wurde
die Liturgie des Weltgebetstages von christlichen Frauen aus
Malaysia geschrieben. Über 80 Interessierte erlebten einen sehr
informativen und authentischen, doch auch unterhaltsamen Abend.
Gardis Jacobus-Schoof, Regionalbeauftragte der Evangelischen
Erwachsenenbildung, hatte das interessante Programm sowie das
wunderbare Ambiente mit ihrem Team Iris Beyer, Ursula Dörzbacher,
Doris Schöneck hervorragend vorbereitet. Sie konnte als Experten
Pfarrer Ralf Velimsky aus Gaggenau begrüßen, der im Auftrag der
Basler Mission einige Wochen in Malaysia weilte, um dort die
Beziehung zu zwei Ortskirchen zu vertiefen und einige Projekte zu
besuchen.
Gardis Jac obus-
Schoof freute sich auch über die Anwesenheit von Leni und Rudolf
Frank vom Weltladen Assamstadt, sollen doch fair gehandelte Produkte
aus ärmeren Ländern einen größeren Bekanntheitsgrad erreichen.
Jacobus-Schoof hatte zu diesem Abend zahlreiche Informationsblätter
zusammengetragen, so dass die Vorbereitung zum Weltgebetstag in den
Kirchengemeinden unterstützt wird. Eine Ausstellung mit Büchern und
Kunstgegenständen aus Malaysia sowie Typisches der verschiedenen
Kulturen war zu sehen. In Form eines Interviews mit Pfarrer Velimsky
erfuhr man, dass das südostasiatische Land aus zwei großen Teilen
besteht, die allerdings durch das chinesische Meer getrennt etwa 500
Kilometer auseinander liegen. Der Bundesstaat mit 28 Millionen
Einwohnern hat seinen Ursprung in der britischen Kolonialzeit, die
auch heute noch allgegenwärtig erscheint, am offensichtlichsten am
Linksverkehr und vielen Denkmälern. Zur Urbevölkerung, die zum Teil
noch in Wäldern lebt, gehören nur elf Prozent der Menschen. Durch
Einwanderung von arabisch Stämmigen entstand eine Mischbevölkerung,
die stark muslimisch geprägt ist. Dazu kamen auch Chinesen und
Inder.
Einer der Sultane spielt die Rolle des Königs, doch wählen die
Malaien auch ein Parlament und haben einen Ministerpräsidenten. Man
hat ein westlich säkulares Rechtssystem, daneben existiert jedoch
auch ein Scharia-Rechtssystem für die Muslime des Landes. Der Islam
ist Staatsreligion (60 Prozent der Bevölkerung), doch gleichzeitig
baut Carlsberg eine der größten Brauereien. Der Islam scheint recht
moderat zu sein. Neben staatlichen Moscheen findet man viele
Buddhastatuen, Hindutempel und christliche Kirchen. Die Toleranz
zwischen den Religionen hat einen hohen Stellenwert. Die neun
Prozent Christen haben ihre gesellschaftlichen Rechte, doch ist die
Bevorzugung von Muslimen spürbar. Die islamistischen Strömungen
wollen vor allem Rechte der Frauen beschneiden. Heute verfügen viele
Frauen durch Schul und Universitätsbesuch über einen hohen
Bildungsstand, die Hälfte der Studierenden sind Frauen. Andererseits
ist die Gewalt gegenüber Frauen ein großes Problem: Nach einer
Studie leiden 40 Prozent aller Frauen unter häuslicher Gewalt, die
allerdings strafbar ist.
Die Wirtschaft, die eine rasante Entwicklung macht, wird von den
Chinesen beherrscht. Ihr Reichtum konzentriert sich auf die großen
Städte, auf dem Land sind die Menschen oftmals recht arm. Damit die
Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt, kommen für die Arbeit auf den
Palmölplantagen und in den privaten Haushalten viele Migranten, vor
allem aus Indonesien ins Land, die für extrem niedrige Löhne
arbeiten müssen.
Der Tourismus gehört zu einer der wichtigsten Einnahmequellen in
Malaysia: Zwar beherrschen riesige Palmölplantagen weite
Landstriche, doch gibt es auch geschützte Regenwälder, wunderbare
Strände und mit dem Mount Kinabalu eine richtige
Bergsteigerattraktion. Für die Palmölproduktion werden riesige
Flächen des Urwalds abgeholzt, die doch für das Weltklima von
größter Bedeutung sind. So wird der Lebensraum der Orang Utans wird
immer mehr eingeengt.
Die Weltgebetstagsfrauen aus Malaysia bitten in ihrer Liturgie um
mehr Gerechtigkeit für alle Frauen in der Welt, vor allem aber für
die Frauen in ihrem Land, wo sie fundamentale Menschenrechte wie das
Recht auf Bewegungs- und Meinungsfreiheit oder das Recht auf freie
Wahl des Ehepartners bedroht sehen, da die islamistischen Strömungen
immer stärker werden. Insbesondere fordern sie eine gerechte
Entlohnung ihrer Arbeit und Gerechtigkeit bei Problemen der
häuslichen Gewalt.
Nachdem Pfarrer Velimsky seine Ausführungen mit einer Bilderschau
visuell verdeutlicht hatte, konnten die Besucher an Hand der vom
Team kredenzten Köstlichkeiten selbst nachvollziehen, was in
Malaysia auf dem Speiseplan steht: Rund um das Grundnahrungsmittel
Reis werden die Speisen mit exotischen Früchten und Geflügelfleisch
verfeinert, und je nach Abstammung isst man malaiisch, chinesisch,
indisch oder auch europäisch. Die Rezepte dazu lagen auf den Tischen
zum Mitnehmen aus.
Ein richtiger Hingucker waren die Tanzvorführungen der Frauen, die
Tänze zum diesjährigen Weltgebetstag zeigten. Die einfach
umzusetzenden Tanzanleitungen wurden für die Multiplikatorinnen in
den Kirchengemeinden ebenfalls bereit gestellt. Zunächst konnte man
einen einfachen „Stangentanz“ mit Bambusstöcken bestaunen, dann
folgte ein Lichtertanz und schließlich ein Bewegungstanz zum Lied „Let
there be peace on earth“, in dem mit einfachen Worten der Weg zu
Frieden und Gerechtigkeit beschrieben wird.
Eine ergiebige Diskussionsrunde beendete den Kulturabend in Boxberg.
rf

Montag, 30. Januar 2012, 19.30 Uhr, Martin Luther Haus, Mosbach
Vortrags—und
Gesprächsabend: Meine Trauer darf gehen - und du bleibst
Referent: Roland Kachler, Ev. Theologe, Dipl,- Psychologe und
Psychotherapeut
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12.05.2010
„Erfolgreiche
Veranstaltung“
ODENWALD-TAUBER.
Die
Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald- Tauber veranstaltet am
Samstag, 5. Juni, von 9 bis 13 Uhr ein Seminar zum Thema „Vom
Geheimnis gelungener Veranstaltungen und Sitzungen“ im evangelischen
Gemeindehaus Boxberg. In diesem Seminar geht es darum, wie
Zusammenkünfte gut vor- und nachbereitet werden, wie sinnvoll und
gewinnbringend geleitet wird und die Teilnehmenden kreativ mit
einbezogen werden.Teilnehmen können Kirchenälteste, Mitarbeitende in
der Frauenarbeit sowie in anderen Gruppen und Kreisen. Referent ist
Rolf Brauch, Regionalbeauftragter für den kirchlichen Dienst auf dem
Land. Anmeldungen und Informationen unter Telefon 0 79 30 / 22 33
oder eeb.od-tauber@web.de.
22.04.2010
Frauen-Oase: Veranstaltung unter dem Titel „Alles hat seine Zeit“
Boxberg.
Jede Lebensphase hat ihre Aufgaben
Die Frauen-Oase der Evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber
im evangelischen Gemeindehaus in Boxberg stand in diesem Frühjahr
unter dem Thema „Alles hat seine Zeit“. Viele Frauen aus den
Kirchenbezirken Adelsheim-Boxberg und Wertheim waren gekommen, um
Zeit zu haben, sich selbst außerhalb des gewohnten Alltags zu
erfahren, mit anderen Frauen auszutauschen und Zeit zu haben, Gott
zu begegnen. Gardis Jacobus-Schoof von der Evangelischen
Erwachsenenbildung begrüßte im Namen des gesamten Oasen-Teams die
Frauen und lud ein, sich von der besonderen Atmosphäre der
Begegnungen in der Frauen-Oase beschenken zu lassen. Claudia
Beyer-Kuhnt eröffnete dann musikalisch den Abend und spielte auf dem
Klavier das Stück „Impressions“ von Michael Schütz, komponiert im
Jahr 2008.

Im Anschluss daran traten zwei Clowninnen (Doris Schöneck und Gardis
Jacobus-Schoof) auf, um auf heitere Weise ins Thema zu führen. Ihre
Darbietung begann mit der ersten Szene, in der der Morgen
hektisch bzw. gelassen-ruhig begrüßt wurde, der Mittag schloss sich
an. Hier drohte die eine in Arbeit zu versinken, während die andere
Lesestoff und Fruchtsaft genoss. Zwischendurch traten beide immer
wieder mal an die große gebastelte Uhr mit den roten Zeigern und
wunderten sich singend: „Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich
schon so spät?“ Die abendliche Szene verdeutlichte, dass jede auch
die Verhaltensweise der anderen in sich trägt. Der clowneske Teil
klang mit Seifenblasen aus, mit dem Staunen über den Moment und über
die Schönheit der Seifenblasen.
Ingrid Hofmann, die an diesem Abend auch für den Büchertisch der
Bücherecke Boxberg verantwortlich war, las den Text „Alles hat seine
Zeit“ aus dem Prediger-Buch im Alten Testament in der
Einheitsübersetzung, Claudia Beyer-Kuhnt, die auch den Gottedienst
musikalisch begleitete, trug den Text in der Übersetzung der „Bibel
in gerechter Sprache“ vor. Der Text „Alles hat seine Zeit“ aus dem
Buch Prediger stammt aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und gehört
zu den großen Texten der Weltliteratur. Vermutlich ist er in der
Oberschicht in Jerusalem entstanden und hat
philosophisch-weisheitlichen Charakter. 14 Gegensatzpaare
beschreiben die Polarität menschlicher Handlungen, die jeweils Zeit
umfassen: „Für alles gibt es eine Zeit – Zeit zu gebären und Zeit zu
sterben, Zeit zu weinen und Zeit zu lachen.. Zeit zu schweigen und
Zeit , Worte zu machen...“. Im zweiten Teil geht der Textverfasser
der Frage nach, wie der Mensch in diesen Gegensätzen, die er
erfährt, gut und sinnvoll leben kann.
Anschließend standen den Frauen drei Workshops zur Wahl: Herta
Konrad lud ein zu tänzerischer Begegnung mit dem Text, Claudia
Beyer-Kuhnt und Doris Schöneck leiteten den kreativ-musikalischen
Workshop und Gardis Jacobus-Schoof bot eine Gesprächsgruppe an. Für
die Workshops konnten zwei Räume des Schulzentrums genutzt werden.
Nach den Workshops fanden sich die Frauen zu einem Oasen-Imbiss
wieder zueinander, um dann den Oasen-Gottesdienst zu feiern. Der
Gottesdienst begann nach Musikvorspiel (Claudia Beyer-Kuhnt) Votum
und Lied mit Worten aus Psalm 91 (gelesen von Herta Konrad), die die
Hoffnung ausdrückten, in allen Zeiten bei Gott Zuflucht und Schutz
zu finden. Gedanken von Erika Wild, dass auch das Beten seine Zeit
hat und die Geschichte vom Indianer, der wartet, bis seine Seele
nach einer Reise wieder bei ihm angekommen ist (vorgetragen von
Ingrid Hofmann) folgten.
Die kreativ-musikalische Gruppe hatte eine Bodenbild erarbeitet. Vom
Kind über die erwachsene Frau und die älter werdende Frau bis hin
zur alten Frau wird Zeit anders erlebt und gestaltet. Jede
Lebensphase hat ihre Aufgaben und Schwerpunkte. Letztlich ist es
Gott, der die Zeit schenkt und in Jesus ist er unser Zeit-Genosse
geworden. Jesus hat Zeit verschenkt. Zeit ist das kostbarste
Geschenk, das ein Mensch dem anderen machen kann. Zeit ist
unbezahlbar, weil Menschen sich selbst mit ihrer Zeit geben. „Durch
alle Zeiten bist du Gott“ – so drückt es Psalm 90, Vers 2 aus. Das
heißt auch, dass Gott zu uns steht in Schuld und Scheitern. Dankbar
dafür können wir lernen, langmütiger zu sein, mehr Geduld
miteinander zu haben und dankbar den Augenblick zu leben. Frauen aus
der Gesprächsgruppe brachten spontan das ein, was ihnen wichtig
geworden war in der Beschäftigung mit dem Text aus dem Buch
Prediger: Alles hat seinen tiefen Sinn. Christen dürfen im Vertrauen
auf Gott leben, Gutes tun und sich freuen an allem Schönen.
Eine Tanzgebärde, angeleitet von Herta Konrad und gemeinsam von
allen Frauen ausgeführt, machte diese Gedanken nachvollziehbar: wir
empfangen Zeit, lassen sie zu uns sprechen, aus der Begegnung auch
mit Schwerem kann eine Blüte wachsen, die wir wieder im Vertrauen
loslassen. Eine Kollekte für das Frauenhaus in Künzelsau wurde
erbeten, da dort Frauen und Kinder eine besondere Zeit verbringen.
Mit Segensworten wurde der Gottesdienst beendet. Gardis
Jacobus-Schoof bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen mit einer
Rose. gjs
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