EVANGELISCHE ERWACHSENENBILDUNG ODENWALD-TAUBER
Ansprechpartner
Name: Helmut Schoof, Gardis Jacobus-Schoof
Funktion: Regionalbeauftragte für EEB
Adresse
Strasse: Poststraße 4
PLZ Ort: 97942 Boxberg  
Telefon: 07930-2233
Telefax: 07930-990938 
E-Mail: eeb.od-tauber@web.de
Internet Präsenz: Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber

 

Veranstaltungskalender der Evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber
 
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© Fränkische Nachrichten -09.05.2012
Clowns-Workshop

BOXBERG. Die Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber veranstaltet am Samstag, 23. Juni, von 9.30 bis 17 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Boxberg einen Clowns-Workshop mit dem Thema „Stolpernd das Leben meistern“. Im Leben scheint es eine Vereinbarung zu geben, nach der immer alles gelingen muss und perfekt sein soll. Dabei ist es im Leben eher normal, wenn nicht alles glatt geht. Das Clownspiel kultiviert diese Normalität. Der Workshop ist für alle offen, die Lust am Spiel, an der Bewegung und am Ausprobieren haben . Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Evangelischen Bezirksfrauenarbeit und der katholischen Regionalstelle, Buchen statt.
Die Leitung hat Dr. Gisela Matthiae, Theologin und Clownin aus Gelnhausen. Anmeldungen und weitere Informationen bei der Evangelischen Erwachsenenbildung, Telefon 07930/2233, E-Mail: eeb.od-tauber@ web.de.

 

© Fränkische Nachrichten -27.04.2012
Oase für Frauen

BOXBERG. Die Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber veranstaltet am Freitag, 4. Mai von 18 bis 21.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Boxberg eine Frühjahrsoase „No woman is perfect“- Vom Umgang mit Stärken und Schwächen.“ Gruppenangebote sind: Gespräch - Tanzen - Arbeit mit Speckstein. Geleitet wird der Abend von Gardis Jacobus-Schoof und Team. Eine Oase lädt ein zum Rasten und Ruhen nach einem zurückgelegten Weg und gibt die Möglichkeit, neue Kräfte zu schöpfen.
Info und Anmeldung: Evangelische Erwachsenenbildung, Telefon 07930/2233, E-mail eeb.odtauber@ web.de.

 

© Fränkische Nachrichten - 01.02.2012
Kulturabend: Malaysia stand im Mittelpunkt der Vorbereitung auf den Weltgebetstag

BOXBERG. Viele Völker und Religionen im Staat
Seit Jahren führt die Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber einen Kulturabend zum jeweiligen Weltgebetstagsland im evangelischen Gemeindehaus Boxberger durch. In diesem Jahr wurde die Liturgie des Weltgebetstages von christlichen Frauen aus Malaysia geschrieben. Über 80 Interessierte erlebten einen sehr informativen und authentischen, doch auch unterhaltsamen Abend. Gardis Jacobus-Schoof, Regionalbeauftragte der Evangelischen Erwachsenenbildung, hatte das interessante Programm sowie das wunderbare Ambiente mit ihrem Team Iris Beyer, Ursula Dörzbacher, Doris Schöneck hervorragend vorbereitet. Sie konnte als Experten Pfarrer Ralf Velimsky aus Gaggenau begrüßen, der im Auftrag der Basler Mission einige Wochen in Malaysia weilte, um dort die Beziehung zu zwei Ortskirchen zu vertiefen und einige Projekte zu besuchen.
Gardis Jacobus- Schoof freute sich auch über die Anwesenheit von Leni und Rudolf Frank vom Weltladen Assamstadt, sollen doch fair gehandelte Produkte aus ärmeren Ländern einen größeren Bekanntheitsgrad erreichen. Jacobus-Schoof hatte zu diesem Abend zahlreiche Informationsblätter zusammengetragen, so dass die Vorbereitung zum Weltgebetstag in den Kirchengemeinden unterstützt wird. Eine Ausstellung mit Büchern und Kunstgegenständen aus Malaysia sowie Typisches der verschiedenen Kulturen war zu sehen. In Form eines Interviews mit Pfarrer Velimsky erfuhr man, dass das südostasiatische Land aus zwei großen Teilen besteht, die allerdings durch das chinesische Meer getrennt etwa 500 Kilometer auseinander liegen. Der Bundesstaat mit 28 Millionen Einwohnern hat seinen Ursprung in der britischen Kolonialzeit, die auch heute noch allgegenwärtig erscheint, am offensichtlichsten am Linksverkehr und vielen Denkmälern. Zur Urbevölkerung, die zum Teil noch in Wäldern lebt, gehören nur elf Prozent der Menschen. Durch Einwanderung von arabisch Stämmigen entstand eine Mischbevölkerung, die stark muslimisch geprägt ist. Dazu kamen auch Chinesen und Inder.
Einer der Sultane spielt die Rolle des Königs, doch wählen die Malaien auch ein Parlament und haben einen Ministerpräsidenten. Man hat ein westlich säkulares Rechtssystem, daneben existiert jedoch auch ein Scharia-Rechtssystem für die Muslime des Landes. Der Islam ist Staatsreligion (60 Prozent der Bevölkerung), doch gleichzeitig baut Carlsberg eine der größten Brauereien. Der Islam scheint recht moderat zu sein. Neben staatlichen Moscheen findet man viele Buddhastatuen, Hindutempel und christliche Kirchen. Die Toleranz zwischen den Religionen hat einen hohen Stellenwert. Die neun Prozent Christen haben ihre gesellschaftlichen Rechte, doch ist die Bevorzugung von Muslimen spürbar. Die islamistischen Strömungen wollen vor allem Rechte der Frauen beschneiden. Heute verfügen viele Frauen durch Schul und Universitätsbesuch über einen hohen Bildungsstand, die Hälfte der Studierenden sind Frauen. Andererseits ist die Gewalt gegenüber Frauen ein großes Problem: Nach einer Studie leiden 40 Prozent aller Frauen unter häuslicher Gewalt, die allerdings strafbar ist.
Die Wirtschaft, die eine rasante Entwicklung macht, wird von den Chinesen beherrscht. Ihr Reichtum konzentriert sich auf die großen Städte, auf dem Land sind die Menschen oftmals recht arm. Damit die Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt, kommen für die Arbeit auf den Palmölplantagen und in den privaten Haushalten viele Migranten, vor allem aus Indonesien ins Land, die für extrem niedrige Löhne arbeiten müssen.
Der Tourismus gehört zu einer der wichtigsten Einnahmequellen in Malaysia: Zwar beherrschen riesige Palmölplantagen weite Landstriche, doch gibt es auch geschützte Regenwälder, wunderbare Strände und mit dem Mount Kinabalu eine richtige Bergsteigerattraktion. Für die Palmölproduktion werden riesige Flächen des Urwalds abgeholzt, die doch für das Weltklima von größter Bedeutung sind. So wird der Lebensraum der Orang Utans wird immer mehr eingeengt.
Die Weltgebetstagsfrauen aus Malaysia bitten in ihrer Liturgie um mehr Gerechtigkeit für alle Frauen in der Welt, vor allem aber für die Frauen in ihrem Land, wo sie fundamentale Menschenrechte wie das Recht auf Bewegungs- und Meinungsfreiheit oder das Recht auf freie Wahl des Ehepartners bedroht sehen, da die islamistischen Strömungen immer stärker werden. Insbesondere fordern sie eine gerechte Entlohnung ihrer Arbeit und Gerechtigkeit bei Problemen der häuslichen Gewalt.
Nachdem Pfarrer Velimsky seine Ausführungen mit einer Bilderschau visuell verdeutlicht hatte, konnten die Besucher an Hand der vom Team kredenzten Köstlichkeiten selbst nachvollziehen, was in Malaysia auf dem Speiseplan steht: Rund um das Grundnahrungsmittel Reis werden die Speisen mit exotischen Früchten und Geflügelfleisch verfeinert, und je nach Abstammung isst man malaiisch, chinesisch, indisch oder auch europäisch. Die Rezepte dazu lagen auf den Tischen zum Mitnehmen aus.
Ein richtiger Hingucker waren die Tanzvorführungen der Frauen, die Tänze zum diesjährigen Weltgebetstag zeigten. Die einfach umzusetzenden Tanzanleitungen wurden für die Multiplikatorinnen in den Kirchengemeinden ebenfalls bereit gestellt. Zunächst konnte man einen einfachen „Stangentanz“ mit Bambusstöcken bestaunen, dann folgte ein Lichtertanz und schließlich ein Bewegungstanz zum Lied „Let there be peace on earth“, in dem mit einfachen Worten der Weg zu Frieden und Gerechtigkeit beschrieben wird.
Eine ergiebige Diskussionsrunde beendete den Kulturabend in Boxberg.
rf

 

 

Montag, 30. Januar 2012, 19.30 Uhr, Martin Luther Haus, Mosbach
Vortrags—und Gesprächsabend: Meine Trauer darf gehen - und du bleibst
Referent:
Roland Kachler, Ev. Theologe, Dipl,- Psychologe und Psychotherapeut

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12.05.2010
„Erfolgreiche Veranstaltung“

ODENWALD-TAUBER. Die Evangelische Erwachsenenbildung Odenwald- Tauber veranstaltet am Samstag, 5. Juni, von 9 bis 13 Uhr ein Seminar zum Thema „Vom Geheimnis gelungener Veranstaltungen und Sitzungen“ im evangelischen Gemeindehaus Boxberg. In diesem Seminar geht es darum, wie Zusammenkünfte gut vor- und nachbereitet werden, wie sinnvoll und gewinnbringend geleitet wird und die Teilnehmenden kreativ mit einbezogen werden.Teilnehmen können Kirchenälteste, Mitarbeitende in der Frauenarbeit sowie in anderen Gruppen und Kreisen. Referent ist Rolf Brauch, Regionalbeauftragter für den kirchlichen Dienst auf dem Land. Anmeldungen und Informationen unter Telefon 0 79 30 / 22 33 oder eeb.od-tauber@web.de.

 

22.04.2010
Frauen-Oase: Veranstaltung unter dem Titel „Alles hat seine Zeit“

Boxberg. Jede Lebensphase hat ihre Aufgaben
Die Frauen-Oase der Evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber im evangelischen Gemeindehaus in Boxberg stand in diesem Frühjahr unter dem Thema „Alles hat seine Zeit“. Viele Frauen aus den Kirchenbezirken Adelsheim-Boxberg und Wertheim waren gekommen, um Zeit zu haben, sich selbst außerhalb des gewohnten Alltags zu erfahren, mit anderen Frauen auszutauschen und Zeit zu haben, Gott zu begegnen. Gardis Jacobus-Schoof von der Evangelischen Erwachsenenbildung begrüßte im Namen des gesamten Oasen-Teams die Frauen und lud ein, sich von der besonderen Atmosphäre der Begegnungen in der Frauen-Oase beschenken zu lassen. Claudia Beyer-Kuhnt eröffnete dann musikalisch den Abend und spielte auf dem Klavier das Stück „Impressions“ von Michael Schütz, komponiert im Jahr 2008.
Im Anschluss daran traten zwei Clowninnen (Doris Schöneck und Gardis Jacobus-Schoof) auf, um auf heitere Weise ins Thema zu führen. Ihre Darbietung begann mit der ersten Szene, in der der Morgen
hektisch bzw. gelassen-ruhig begrüßt wurde, der Mittag schloss sich an. Hier drohte die eine in Arbeit zu versinken, während die andere Lesestoff und Fruchtsaft genoss. Zwischendurch traten beide immer wieder mal an die große gebastelte Uhr mit den roten Zeigern und wunderten sich singend: „Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?“ Die abendliche Szene verdeutlichte, dass jede auch die Verhaltensweise der anderen in sich trägt. Der clowneske Teil klang mit Seifenblasen aus, mit dem Staunen über den Moment und über die Schönheit der Seifenblasen.
Ingrid Hofmann, die an diesem Abend auch für den Büchertisch der Bücherecke Boxberg verantwortlich war, las den Text „Alles hat seine Zeit“ aus dem Prediger-Buch im Alten Testament in der Einheitsübersetzung, Claudia Beyer-Kuhnt, die auch den Gottedienst musikalisch begleitete, trug den Text in der Übersetzung der „Bibel in gerechter Sprache“ vor. Der Text „Alles hat seine Zeit“ aus dem Buch Prediger stammt aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und gehört zu den großen Texten der Weltliteratur. Vermutlich ist er in der Oberschicht in Jerusalem entstanden und hat philosophisch-weisheitlichen Charakter. 14 Gegensatzpaare beschreiben die Polarität menschlicher Handlungen, die jeweils Zeit umfassen: „Für alles gibt es eine Zeit – Zeit zu gebären und Zeit zu sterben, Zeit zu weinen und Zeit zu lachen.. Zeit zu schweigen und Zeit , Worte zu machen...“. Im zweiten Teil geht der Textverfasser der Frage nach, wie der Mensch in diesen Gegensätzen, die er erfährt, gut und sinnvoll leben kann.
Anschließend standen den Frauen drei Workshops zur Wahl: Herta Konrad lud ein zu tänzerischer Begegnung mit dem Text, Claudia Beyer-Kuhnt und Doris Schöneck leiteten den kreativ-musikalischen Workshop und Gardis Jacobus-Schoof bot eine Gesprächsgruppe an. Für die Workshops konnten zwei Räume des Schulzentrums genutzt werden. Nach den Workshops fanden sich die Frauen zu einem Oasen-Imbiss wieder zueinander, um dann den Oasen-Gottesdienst zu feiern. Der Gottesdienst begann nach Musikvorspiel (Claudia Beyer-Kuhnt) Votum und Lied mit Worten aus Psalm 91 (gelesen von Herta Konrad), die die Hoffnung ausdrückten, in allen Zeiten bei Gott Zuflucht und Schutz zu finden. Gedanken von Erika Wild, dass auch das Beten seine Zeit hat und die Geschichte vom Indianer, der wartet, bis seine Seele nach einer Reise wieder bei ihm angekommen ist (vorgetragen von Ingrid Hofmann) folgten.
Die kreativ-musikalische Gruppe hatte eine Bodenbild erarbeitet. Vom Kind über die erwachsene Frau und die älter werdende Frau bis hin zur alten Frau wird Zeit anders erlebt und gestaltet. Jede Lebensphase hat ihre Aufgaben und Schwerpunkte. Letztlich ist es Gott, der die Zeit schenkt und in Jesus ist er unser Zeit-Genosse geworden. Jesus hat Zeit verschenkt. Zeit ist das kostbarste Geschenk, das ein Mensch dem anderen machen kann. Zeit ist unbezahlbar, weil Menschen sich selbst mit ihrer Zeit geben. „Durch alle Zeiten bist du Gott“ – so drückt es Psalm 90, Vers 2 aus. Das heißt auch,  dass Gott zu uns steht in Schuld und Scheitern. Dankbar dafür können wir lernen, langmütiger zu sein, mehr Geduld miteinander zu haben und dankbar den Augenblick zu leben. Frauen aus der Gesprächsgruppe brachten spontan das ein, was ihnen wichtig geworden war in der Beschäftigung mit dem Text aus dem Buch Prediger: Alles hat seinen tiefen Sinn. Christen dürfen im Vertrauen auf Gott leben, Gutes tun und sich freuen an allem Schönen.
Eine Tanzgebärde, angeleitet von Herta Konrad und gemeinsam von allen Frauen ausgeführt, machte diese Gedanken nachvollziehbar: wir empfangen Zeit, lassen sie zu uns sprechen, aus der Begegnung auch mit Schwerem kann eine Blüte wachsen, die wir wieder im Vertrauen loslassen. Eine Kollekte für das Frauenhaus in Künzelsau wurde erbeten, da dort Frauen und Kinder eine besondere Zeit verbringen. Mit Segensworten wurde der Gottesdienst beendet. Gardis Jacobus-Schoof bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen mit einer Rose. gjs