© Fränkische Nachrichten - 09.12.2008
Im Adventsgottesdienst: Helmut Wießner mit goldener Ehrennadel ausgezeichnet

DIETENHAN. Ein Aktivposten der Kirchengemeinde
Im Adventsgottesdienst wurde Helmut Wießner für seine bisherige 30-jährige Mitarbeit in der Kirchengemeinde Dietenhan von Pfarrer Bernhard Ziegler besonders geehrt.
Seit 30 Jahren ist Helmut Wießner einer, der die Logbücher in der Kirchengemeinde kennt und auch anwendet und dem Schiff so den Kurs zu halten hilft. Für diese bemerkenswerte Arbeit dankte Pfarrer Bernhard Ziegler im Namen der Kirchengemeinde Helmut Wießner.
Bei der Laudatio betonte Kirchengemeinderätin Carmen Köhler, dass Wießner seit 30 Jahren mit großem Engagement in der Kirchengemeinde Dietenhan und beim CVJM mitarbeitet. Genau vor 30 Jahren war er ein Mitbegründer der Jungschar Kembach/Dietenhan, die er auch 13 Jahre lang leitete. Hier war er auch als Jugendkreisleiter tätig.
Seit "Ewigkeiten", so Köhler, sei Wießner Vorsitzender des CVJM Kembach/Dietenhan und auch gleichzeitig Vorsitzender des CVJM-Regionalverbandes, wobei er in diesem Jahr nach 27 Jahren diesen Posten abgegeben hat (wir berichteten). In dieser Zeit habe er sehr viel Zeit für die Leitung von Freizeiten für Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter investiert. Seit 1989 ist er auch der Dietenhaner Bezirkssynodal. Die Verknüpfung zwischen CVJM und der Kirchengemeinde hat ergeben, dass in der Kirchengemeinde und im näheren Umkreis die inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Brunch- und Mittendrin-Gottesdienste gefeiert werden. Bei den Vorbereitungen, so die Kirchengemeinderätin, war immer Helmut Wießner mit "Kopf und Händen" in vorderster Linie zu finden. Der im Jahre 2000 in Wertheim gegründeten Evangelischen Allianz gehört Wießner ebenfalls an.
Carmen Köhler überreichte als Präsent der Kirchengemeinde einen Gutschein für ein "kulinarisches Erlebnis für die ganze Familie".
Pfarrer Ziegler überreichte neben einer Urkunde der Kirchengemeinde auch die goldene Ehrennadel der evangelischen Landeskirche Baden. Der Jubilar zeigte sich sichtlich gerührt von der Ehrung und meinte, dass er weiter der Kirche erhalten bleibe. Er stellte auch heraus, dass ein solches ehrenamtliches Wirken ohne die Familie nicht gehe. Er wünschte sich, dass man das Wort Gottes unverfälscht weiter tragen möge. rh


MITTENDRIN-Gottesdienst
So. 19.10.2008  17.30 Uhr Dertingen, Mandelberghalle

„Es knirscht im Getriebe!“ ist der Titel von „MITTENDRIN – dem etwas anderen Gottesdienst“, der am Sonntag, 19. Oktober 2008 in Dertingen stattfindet. Weil MITTENDRIN auch für mitten im Leben steht, geht es diesmal um den Umgang mit Streit und Konflikten. Mit modernen christlichen Liedern, einem humorvollen Theaterstück und kreativen Elementen will der Gottesdienst Erwachsene und Familien ansprechen. Predigen wird Pfarrer Schultheiß aus Kreuzwertheim. Vorbereitet von Mitarbeitern verschiedener evangelischer Kirchengemeinden beginnt der Gottesdienst um 17.30 Uhr in der Pfeiferhalle. Für interessierte Besucher wird bereits um 17.00 Uhr ein Stehkaffee angeboten. Ein Team bietet für Kinder ab 3 Jahren ein abwechslungsreiches Programm während des Gottesdienstes an.


© Fränkische Nachrichten -
23.09.2008
Das Fest diente der Förderung des Gemeinschaftsgeistes

KEMBACH. Die evangelischen Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan feierten: Alle Generationen waren dabei vertreten.
Die evangelischen Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan feierten am Sonntag ihr erstes gemeinsames Gemeindefest. Den Festgottesdienst in der Kirche eröffnete der gemischte Chor Kembach mit dem Chorsatz "Ich hab' einen herrlichen König". Es dirigierte Isabell Diehm.
"Heute ist Gemeindefest und ein großer Tag für alle drei Gemeinden, denn es ist das erste seiner Art", so Pfarrer Bernhard Ziegler in seinem Grußwort. Er freute sich besonders, dass die Kembacher Kirche voll besetzt war. Dies sei auch ein Zeichen, "dass unsere Gemeinden zu einer lebendigen Gemeinde zusammen wachsen. Hier im Festgottesdienst sind alle Generationen vertreten, welche auch mit Liedbeiträgen zu hören sein werden", so der Pfarrer Ziegler.
Beide Kindergärten aus Dertingen und Kembach umrahmten den Gottesdienst mit zwei Liedern "Gottes Liebe ist so wunderbar" und "Wir singen alle Halleluja". Die Predigt von Pfarrer Ziegler war ganz auf das Gemeindefest ausgerichtet. Den gesanglichen Höhepunkt am Schluss des Festgottesdienstes setzte der Gesangverein Kembach mit dem erfrischenden Lied "Good news".
Kirchenältester Wilfried Mayer dankte allen Mitwirkenden für den lebendig gestalteten Festgottesdienst. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der ausgeschmückten und vollbesetzten Kembachtalhalle eröffnete der Männergesangverein Dertingen unter der Leitung von Heinz Zenglein den kurzweiligen Nachmittag mit drei Liedern, für jede Gemeinde eines: "Zeit ist ein Geschenk", "Das Leben bringt groß' Freud'" und "Müllerliebchen". Wilfried Mayer erinnerte in seinen Ausführungen, dass der Zusammenschluss der drei Kirchengemeinden im Jahre 2001 erfolgte. Durch das Ausscheiden der Pfarrer und langen Vakanzzeiten hatte man in den ersten Jahren doch unruhige Zeiten zu überstehen. Diese endeten in den Kirchengemeinden erst, als im September 2006 Pfarrer Ziegler seinen Dienst antrat. Mit ihm, so Mayer, sei "Ruhe in unsere Dörfer und Verlässlichkeit für alle zurückgekehrt". Das Gemeindefest, organisiert von den Kirchengemeinderäten aller drei Gemeinden, soll ein wichtiger Schritt sein, den Gemeinschaftsgeist zu stärken sowie den gemeinsamen Aufbau der Gemeinden voranzubringen, so Mayer.
Eine bunte Gruppe, die zu den Jüngsten in den Kirchengemeinde gehört, stellte sich der Gemeinde vor. Mit einem Singspiel "Halleluja preiset den Herrn" zeigten die Kindergottesdienstkinder, was schon gesanglich in ihnen steckt. Bei einem Sketch erfuhren die vielen Gemeindeglieder, dass man trotz eines großen "Sonntagsbratens" auch abnehmen könne. Hierbei hatten Erika Deifel und Carmen Köhler die Lacher auf ihrer Seite.
Die Überraschung schlechthin beim Gemeindefest war der "Mitarbeiter-Gesangverein". Die Sängerinnen und Sänger hatten für Pfarrer Ziegler ein besonderes Lied parat. So war von Carmen Köhler zur Melodie von "Vergiss' nicht zu danken dem ewigen Herrn" der Text mit dem Titel "Wir sagen heut' Dank zu unserem Gott" ganz auf den Pfarrer der drei Gemeinden interpretiert worden. Die Idee hierzu stammte von Christa Mayer.
Sichtlich gerührt über diesen Gesangsvortrag dankte Pfarrer Ziegler dem Chor für die gelungene Überraschung. Nicht zuletzt habe er in den zwei Jahren als Pfarrer in der Kirchengemeinde schon viele schöne Erlebnisse erfahren. Pfarrer Ziegler dankte den Kirchengemeinderäten sowie allen Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Mithilfe. Bei Kaffee und Kuchen klang das gelungene Gemeindefest aus. Für alle interessierten Kinder und Jugendlichen fand auch ein sportlicher Wettbewerb vor der Kembachtalhalle statt, während in der Halle eine Bastelecke eingerichtet war. rh

 

© Fränkische Nachrichten -20.5.2008
Dreifacher Grund zum Feiern:
Goldene, diamantene und eiserne Konfirmation

DERTINGEN. Urkunden erinnern an Festtag
Die Konfirmandenjahrgänge 1943, 1948 und 1958 aus Dertingen feierten am Sonntag mit einem  
Jubiläumsgottesdienst in der Wehrkirche ihre eiserne-, diamantene- oder goldene Konfirmation. Zusammen mit Pfarrer Bernhard Ziegler und den Kirchenältesten zogen die Jubilare zu Beginn des Gottesdienstes in die festlich geschmückte Wehrkirche ein.
Nach der Predigt des Geistlichen wurden die Gedenksprüche der einzelnen Konfirmanden von Kirchengemeinderätin Sabine Haas vorgelesen.Nach der Segnung der Jubelkonfirmanden schloss sich das Abendmahl an.
Zur Erinnerung an den Festtag bekamen die Jubilare eine Urkunde mit ihrem jeweiligen Konfirmandengedenkspruch von Kirchengemeinderat Steffen Baumann überreicht.
Die eiserne Konfirmation feierten: Gertholde Strauß, geborene Hörner, Mathilde Diehm, geborene Kraft, Helene Zenger, geborene Schwoboda und Wilhelm Hörner (fehlte wegen Krankheit).
Zum Kreis der diamantenen Konfirmanden gehörten: Dietlof Baumann, Lina Taege, geborene Beuschlein, Margot Hörner, geborene Hörner, Johanna Kloss, geborene Beuschlein, Ruth Hörner, geborene Hörner, Erna Götzelmann, geborene Hörner, Hannelore Beisel, geborene Spettel und Else Möbius, geborene Spettel. Wegen Krankheit fehlten Ilse Fiederling und Wilhelm Mattern.
Die goldenen Konfirmanden: Dieter Fröber, Dieter Sakowski, Edeltraud Fröber, geborene Scholz, Erna Zeidler, geborene Mehling und Anneliese Schätzlein, geborene Pinisch.
Der Festgottesdienst wurde vom Posaunenchor unter der Leitung von Martina Wiesner musikalisch umrahmt und von Alexander Diehm auf der Orgel begleitet. Im Anschluss ging man gemeinsam zum Friedhof, um den bereits verstorbenen Kameraden zu gedenken. Zum Mittagessen fanden sich die Jubilare mit ihren Partnern im Gasthaus „Zum Löwen“ ein. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang der Festtag aus. Bereits am Vortag hatten sich die Teilnehmer im evangelischen Gemeindehaus getroffen. Dabei zeigte Karl Baumann Dias über Dertingen von einst und jetzt.
Rh

 

© Fränkische Nachrichten - 22.04.2008
Jubelkonfirmation

KEMBACH. Jubelkonfirmanden trafen sich.  
Die Konfirmandenjahrgänge 1943, 1948 und 1958 aus Kembach und Dietenhan feierten mit einem Festgottesdienst am Sonntag ihre eiserne, diamantene und goldene Konfirmation. Die Festpredigt von Pfarrer Bernhard Ziegler war ganz auf den Festtag der Konfirmanden ausgerichtet. Zur Erinnerung an den Festtag bekamen die Teilnehmer eine Urkunde mit ihrem Konfirmandengedenkspruch überreicht. Am Ende des Gottesdienstes spielten Pfarrer Bernhard Ziegler auf der Trompete und Johannes Wießner an der Orgel ein Musikstück. Zum Mittagessen fanden sich die Konfirmandenjahrgänge mit ihren Partnern im Gasthaus „Zur Krone“ in Helmstadt ein. Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen klang der Festtag hier aus. Die eiserne Konfirmation feierten: Kätchen Hofmann und Hedwig Trübendörfer; „diamantene“ feierte Ernst Deifel. Die goldene Konfirmation begingen Frieder Fertig, Helmut Gramlich, Gerdi Weimer, Hans Beuschlein und Elvira Schlüter. Auch Klassenlehrer Heinz Rosin und Frau nahmen auf Einladung des Schuljahrgangs 1943/44 an der Feier teil. rh/BILD: HÖRNER
 

© Fränkische Nachrichten - 21.04.2008
Familiengottesdienst mit Brunch: Sonntag, 27. April 2008

Musical wird aufgeführt
KEMBACH. Ein Familiengottesdienst mit Brunch wird am Sonntag, 27. April, um 10 Uhr in der Kembachtalhalle stattfinden. In größeren Abständen veranstaltet, erlebt der Gottesdienst eine solch gute Resonanz, dass die örtlichen Kirchengemeinden und der CVJM ihn immer wieder anbieten. Eingeladen sind alle Interessierten – auch außerhalb der Kirchengemeinden Kembach, Dietenhan und Dertingen. Gestaltet wird der Gottesdienst unter dem Motto „Ich bin dann mal weg“ von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders für Familien mit Kindern. Erstmals wurde von den Kindern der Mädchen- und Bubenjungschar aus den drei Gemeinden ein Musical eingeübt. Die Begeisterung für den Gesang wuchs mit jeder Übungsstunde, was besonders bei den Jungs zu beobachten war, wie es weiter in einer Ankündigung der Veranstalter heißt. Alle, aber besonders die Solosänger, freuen sich darauf, das fetzige Musical über den verlorenen Sohn aufzuführen. Bei den Spielszenen kommen auch die Väter zum Einsatz. Die musikalische Leitung hat Sonja Miranda Martinez. Die Predigt hält Pfarrer Bernhard Ziegler aus Dertingen.

Um das Ganze zu einem Fest werden zu lassen, findet nach dem Gottesdienst anstelle eines üblichen Mittagessens ein „Brunch“ statt. Die Mitarbeiter des CVJM Kembach- Dietenhan kümmern sich um Getränke, Brot, Brötchen und Tischdekoration. Das Brunchbüfett selbst setzt sich aus den vielen verschiedenen Speisen zusammen, die von den Besuchern mitgebracht werden. Damit die Erwachsenen das Büfett in vollen Zügen genießen können, werden für die Kinder verschiedene Spielaktivitäten und Basteln angeboten.

 

Ganz herzliche Einladung zum nächsten MITTENDRIN-Gottesdienst
am
 kommenden Sonntag, 06.04.08 in der Dietenhaner Kirche um 17.30 Uhr.

„Mittendrin – der etwas andere Gottesdienst“ findet wieder am 06. April 2008 in der Evangelischen Kirche von Dietenhan statt. Vorbereitet von Mitarbeitern aus verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden, ist der Titel diesmal „Alles umsonst?!“. Neben modernen christlichen Liedern, einem nachdenklichen Theaterstück und kreativen Elementen wird Pfarrer Bernhard Ziegler aus Dertingen dieses Thema in seiner Predigt inhaltlich aufarbeiten. Der Gottesdienst will Erwachsene und Familien ansprechen und bietet deshalb für Kinder ab 3 Jahren ein eigenes Kinderprogramm während des Gottesdienstes an. Der Gottesdienst beginnt um 17.30 Uhr. Bereits ab 17 Uhr wird für alle Besucher ein Stehkaffee angeboten

 

© Fränkische Nachrichten - 11.12.2007
Kirchengemeinderat: In Gottesdienst in Amt eingeführt
Älteste wurden verpflichtet

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Wehrkirche wurde der neu gewählte evangelische Kirchengemeinderat in sein Amt eingeführt. Pfarrer Bernhard Ziegler wandte sich in der Predigt an die Kirchengemeinderäte Steffen Baumann, Sabine Haas, Jochen Hörner, Wolfgang Stein und Thorsten Uhde. Er ermunterte sie, durch ihr Amt den Glauben zu stärken und immer wieder Kraft daraus zu schöpfen. Nach der Verpflichtung der Ältesten segnete Pfarrer Ziegler sie durch Handauflegung.
Der Vorsitzende des scheidenden Kirchengemeinderats, Jochen Hörner, verabschiedete anschließend die ausscheidende Kirchengemeinderätin Oslinde Hörner. Er dankte ihr für ihren zwölfjährigen Dienst und würdigte ihren Einsatz um den Kindergarten, die Bereiche Mission und Ökumene und für die Besuche der Senioren in der Kirchengemeinde. Zusammen mit dem Pfarrer überreichte Hörner seiner bisherigen Kollegin einen Blumenstrauß und Gutschein.
In den Fürbitten, die von den neuen Dertinger Kirchengemeinderäten vorgetragen wurden, galt das Anliegen vor allem der guten Zusammenarbeit mit den benachbarten Kirchengemeinden Kembach und Dietenhan. Pfarrer Ziegler nutzte die Gelegenheit, im Gottesdienst auch Ursula Hagmaier für ihren mehr als 25- jährigen Dienst in der Sozialstation Wertheim zu danken. „Sie verleihen der Kirchengemeinde Dertingen ein Gesicht und erheben Ihre Stimme für sie“, würdigte Ziegler das Engagement von Ursula Hagmaier. Auch sie erhielt als Präsent einen Blumenstrauß.
rh

 

Gottesdienst MITTENDRIN

„Die Macht der Meinungsmacher“ ist der außergewöhnliche Titel des nächsten „MITTENDRIN - Gottesdienstes“, der mit modernen christlichen Liedern, einem Theaterstück und abwechslungsreicher Gestaltung vor allem Erwachsene und Familien ansprechen will. Am 28. Oktober sind um 17.30 Uhr alle Interessierten nach Dertingen in die Mandelberghalle eingeladen. Vorbereitet von Mitarbeitern aus verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden, wird mit dem Radioredakteur Michael Klein aus Wetzlar ein professioneller „Meinungsmacher“ Stellung nehmen und aufzeigen, wie wichtig es ist, zum richtigen Zeitpunkt auf die richtigen Informationen Zugriff zu haben. Dabei gilt es auch zu hinterfragen, woher Informationen kommen und wie glaubwürdig ihre Quellen sind. Darauf aufbauend, versucht Michael Klein aufzuzeigen, wie angesichts der „Macht der Meinungsmacher“ ein Christsein in der Mediengesellschaft gelebt werden kann. Die musikalische Gestaltung übernehmen Anna Fiederling und Manuel Dahner. Ein Team bietet für Kinder ab 3 Jahren ein Programm während des Gottesdienstes an. Bereits ab 17 Uhr wird „Stehkaffee“ für alle Besucher angeboten. Auch im Anschluss können hier die gewonnenen Eindrücke im Gespräch ausgetauscht werden.

 

© Fränkische Nachrichten - 10.07.2007
"Alle drei Gemeinden freuen sich auf Sie"

Herzliche Aufnahme für Pfarrer Bernhard Ziegler bei Amtseinführung am Sonntag in Dertingen
Dertingen. Im weiten Bereich der Wehrkirche gab es am Sonntagnachmittag keinen Parkplatz mehr, so viele Dietenhaner, Kembacher und Dertinger wollten an der Amtseinführung von Pfarrer Bernhard Ziegler teilnehmen. Unter den Klängen des Dertinger Posaunenchors zogen der Ältestenrat, Dekan Hayo Büsing, und Bernhard Ziegler, begleitet von Pfarrerin Cornelia Wetterich und Pfarrer Moritz Martiny, in die Kirche ein.
Dekan Büsing freute sich über die Anwesenheit des Patronatsherrn, Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, und seiner Frau, hieß Oberbürgermeister Stefan Mikulicz und den katholischen Pfarrer Stefan Thron willkommen und stellte fest, dass mit diesem Festgottesdienst ein großer Wunsch der Menschen aus Dertingen, Kembach und Dietenhan in Erfüllung gehe, einen beliebten Pfarrer fest an sich zu binden, der schon über ein halbes Jahr hier seelsorgerisch wirke. Auch der Stadtpfarrer von Freudenberg, Geistlicher Rat Hans Bender, war gekommen.
Pfarrer Ziegler leitete den Gottesdienst, assistiert von Cornelia Wetterich und Moritz Martiny. Es folgte das Lied "Ich singe dir mit Herz und Mund", begleitet abwechselnd vom Posaunenchor und der Orgel. Höhepunkt war dann die Verpflichtung Zieglers und somit seine Amtseinführung durch Dekan Büsing, der dazu auch die Mitglieder des Ältestenrates zum Altar bat.
In seiner Predigt ging Pfarrer Ziegler vom "reichen Fischfang" aus, als Jesus zu Petrus sprach: "Von nun an wirst du Menschen fangen!" Petrus' Klage, er habe die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen, übertrug Ziegler auf das Leben im Allgemeinen, denn wie oft erlebe der Mensch Enttäuschungen und brauche Zuwendung. Jeder Mensch könne Seelsorger sein.
Pfarrer Becker aus Nassig begleitete auf seiner Gitarre ein zur Predigt passendes Lied: "Wir knüpfen aufeinander, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, shalom, ein Friedensnetz." Während des Abendmahls spielte ein Streichertrio und begann mit einer der schönsten Choralbegleitungen Johann Sebastian Bachs, "Jesus bleibet meine Freude".
Der Vorsitzende der Kirchenältesten, Wilfried Mayer, lobte die bisherige "hervorragende Arbeit" Pfarrer Zieglers, der sich mit seiner Frau und zwei Kindern in dem dreiviertel Jahr gut hier eingelebt habe. Der feierliche Gottesdienst habe ihn darin bestärkt, "dass wir gut zusammenpassen", so Mayer weiter, "alle drei Gemeinden freuen sich auf Sie."
Für die Besetzung der Pfarrstellen sei auch der Kirchenpatron zuständig, hier Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg. Er freute sich ebenfalls, dass es endlich so weit ist und dass alle Hürden übersprungen seien. Er entbot dem neuen Pfarrer "ein herzliches Willkommen" und bat die Gemeinden, ihren Pfarrer nach besten Kräften zu unterstützen. Der Fürst wünschte Gottes Segen für Zieglers Arbeit und für seine Familie. Oberbürgermeister Stefan Mikulicz würdigte die schöne Amtseinführung und äußerte sich befriedigt darüber, dass die lange Vakanzzeit nun vorüber sei. Ziegler habe bisher viel Engagement gezeigt. Seine Aufgabe sei nicht leicht und sei mit der eines Stadtoberhauptes vergleichbar, denn beiden liege das Wohl der Menschen am Herzen, und beide wollen das Beste für die Gemeinden.
Wilfried Mayer hatte besonders Pfarrer Stefan Thron als kooperationswillig bei der ökumenischen Zusammenarbeit gewürdigt. Seine Anwesenheit unterstreiche die Verbundenheit, die Thron in seinem Grußwort auch bestätigte. Es seien bereits anregende Gespräche geführt worden, und die Ökumene gedeihe hervorragend.
Der Vorsitzende der Bezirkssynode, Helmut Wießner aus Dietenhan, wandte sich an Pfarrer Ziegler mit den Worten: "Sie haben den Dekan glücklich gemacht!" Ziegler solle sich weiter so gut einbringen wie bisher. Wießner betonte, dass die drei Gemeinden vorbildlich zusammenhalten.
Das längste Grußwort blieb dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Jochen Hörner, vorbehalten. Er wies darauf hin, dass bereits die Großeltern Zieglers als angesehene Geschäftsleute lange in Wertheim lebten. "Sie sind ein Pfarrer, der viele Tugenden in sich vereinigt," stellte Hörner fest und zählte auch alle auf. Dann überreichte er Ziegler eine weiße, goldbestickte Stola und einen Hirtenstab, Zieglers Frau erhielt einen Blumenstrauß.
Pfarrer Ziegler dankte erst einmal für die herzliche Aufnahme, die er und seine Familie hier erfahren habe. Er freue sich besonders über die angenehmen Arbeitsbedingungen, auch dank der fleißigen Sekretärinnen. Er dankte auch für den so beeindruckenden Gottesdienst und vor allem bei den Mitwirkenden. Er fühle sich in Dertingen sehr wohl, ebenfalls seine Familie, und freue sich auf weitere erfreuliche Begegnungen mit den Pfarrmitgliedern.
Nach dem Segen und dem Schlusslied "Großer Gott, wir loben dich", brachte der Männergesangverein Dietenhan, verstärkt durch einige sangesfreudige Frauen, vor der Kirche dem Pfarrer ein Ständchen. Und so blieben die meisten Gottesdienstbesucher da, auch deshalb, um Pfarrer Ziegler zu gratulieren. Wi
 

 

© Fränkische Nachrichten - 12.03.2007
Meditation über "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers"

Beeindruckendes Erlebnis
Dertingen
. Jedem gläubigen Christen sind sie vertraut, die letzten Worte, die Jesus vor seinem Tode sprach. Und doch war es ein ganz neues Erlebnis, das die Zuhörer am Samstagnachmittag in der Wehrkirche hatten.
Sechs Mitglieder des Thüringisch-Bayrischen Kammerorchesters aus Bad Neustadt an der Saale spielten die Meditation über "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers" anhand des gleichnamigen Streichquartetts von Joseph Haydn, opus 51, komponiert 1785 und 1795 vom Komponisten selbst mit Texten versehen. Pfarrer Bernhard Ziegler verlas die Worte Jesu im Kontext der Bibelstelle und eine kurze Meditation darüber.
Die Zuschauer lauschten über eine Stunde, meditationsversunken und dem stressigen Alltag entkommen, den Klängen, die Karola Kroczek und Hartmut Stahl an der ersten Geige, Erika Fischediek an der zweiten Geige, Falko Salzer und der Dertinger Thorsten Uhde an der Bratsche sowie Erik Wiesner am Cello ins Kirchenschiff zauberten.
Das Werk, so erklärte Stahl, sei ursprünglich für ein Quartett geschrieben worden, man könne es aber auch mit einem ganzen Orchester spielen und es wirke besser, je stimmgewaltiger es sei. Davon waren sicher anschließend alle der leider wenigen Besucher des nachmittäglichen Musikgenusses überzeugt.
Beeindruckend, wie die dramatischen Worte wie "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen" oder auch das erlösende "Es ist vollbracht" musikalisch umgesetzt wurden. Besonders wirkte die immer wieder wechselnde Stimmung, die ja letztlich auch die Stimmung des Karfreitags ist: Zwischen Angst und Hoffnung, zwischen Leid und Freude, zwischen Wut und Vergebung.Oft waren sich nicht mal die Instrumente einig, welche Stimmung jetzt vorrangig sein soll.
Da wurde gleichzeitig gezupft und gestrichen, schnell und langsam-majestätisch gespielt. Die Zerrissenheit des leidenden Christus und der Menschen, die dieses Ereignis miterlebten, war fast greifbar in den Klängen. Das Ganze endet in einem furiosen Finale "Erdbeben", das die Anweisung "Presto e con tutta la forza" enthält, wohingegen im vorderen Teil sich "Largo", "Grave", "Grave e cantabile", "Maestoso" und ""Adagio" in eher ruhigeren, majestätischen Bahnen abwechselten.
Darauf abgestimmt die Texte, die Ziegler mit ruhiger, meditativer und doch kraftvoller Stimme vortrug. Dass Jesus seinem Vater vertraut ("Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist") oder dass er die beiden Menschen, die ihm die liebsten sind, verbindet ("Frau, sieh dein Sohn: Und du sieh deine Mutter").
Abschließend entließ Ziegler die Anwesenden mit Gebet und Segen. Insgesamt war es wohl allen Besuchern des Konzertes, das der in Dertingen lebende Streicher des Kammerorchesters Thorsten Uhde arrangiert hatte, so ergangen, dass sie aus dem Alltag heraus in dieser Stunde die derzeitige Fasten- und Passionszeit in sich aufnehmen konnten und ganz bei sich selber und den Geheimnissen des Glaubens und der bevorstehenden Karwoche sein. Nad
 

 

© Fränkische Nachrichten - 07.03.2007
Gottesdienst begeisterte

Kembach. Über 150 Besucher waren vom Familiengottesdienst mit Brunch am Sonntag in der Kembachtalhalle in Kembach begeistert. Mitarbeiter der Kirchengemeinden Kembach und Dietenhan sowie des örtlichen CVJM hatten den Gottesdienst zum Thema "100 Prozent auf alles" entworfen und dazu die Halle mit aktuellen Rabattangeboten dekoriert.
Gleich in Schwung kam die Veranstaltung, als die Jungschar- und Kindergottesdienstkinder pantomimisch Streit und Vergebung darstellten. In einer selbst geschriebenen Theaterszene wurde verdeutlicht, wie Gott große Schuld vergeben und wie diese Gnade auch wieder verspielt werden kann. Originell griffen die Mitarbeiter diesen biblischen Bezug mit einer Szene auf, in der sich zwei Schwestern wegen eines Erbstückes immer mehr verstritten und am Ende zur Versöhnung aufgefordert wurden. Darauf ging auch Pfarrvikar Bernhard Ziegler in seiner Predigt ein. Die Fehler des anderen aufzurechnen, nach dem zu schauen, der noch mehr Fehler als man selbst hat, dies sei genau der falsche Weg: "Wer nicht aus der Vergebung lebt, der hat keine Chance." Musikalisch wurde der Gottesdienst gekonnt von Sonja Miranda Martinez und Johannes Wießner umrahmt. Die Fürbitten hatten die Konfirmanden aus Dertingen, Kembach und Dietenhan übernommen und mit dem Opfer des Gottesdienst wurde "jesus-house" unterstützt. Diese Jugendwoche wird Ende April auf dem Wartberg stattfinden, wie es abschließend im Pressebericht der Veranstalter heißt.

 

Pfarrvikar Bernhard Ziegler vorgestellt

Bernhard Ziegler wurde in den Gottesdiensten Anfangs September den evangelischen Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan als neuer Pfarrvikar vorgestellt.
Schuldekan Rolf Schwab informierte in Kembach und Dertingen die Gläubigen, dass Ziegler seit dem 1. September mit der Pfarramtsverwaltung und der Seelsorge in den drei Gemeinden beauftragt worden sei. Damit sei er Ansprechpartner für die Hauptgottesdienste, Trauungen, Taufen und Beerdigungen in den drei Gemeinden. Zusammen mit seiner Frau und den zwei Kindern ist Bernhard Ziegler zum 1. September in das Pfarrhaus in Dertingen eingezogen. Der Schuldekan wünschte dem Vikar für seinen Dienst in den drei Kirchengemeinden alles Gute und Gottes Segen. In den kommenden Wochen will sich Ziegler den kirchlichen Gruppen und Kreisen in den Kirchengemeinden vorstellen. Seine feierliche Amtseinführung soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, wie es in der Pressemitteilung der Kirchengemeinden heißt.

 

Neuer Kerzenständer in der Wehrkirche Dertingen

Wertheim-Dertingen. Im Rahmen des Gottesdienstes in der Wehrkirche Dertingen wurde ein Kerzenständer für die Konfirmandenkerzen feierlich in Gebrauch genommen.
Der Gottesdienst, der von Prädikant Falk Salzer gestaltet wurde, war aus diesem Grund mit seinen Liedern und Texten ganz auf das Thema »Licht« ausgerichtet.
Kirchengemeinderat Steffen Baumann stellte der Gemeinde den Kerzenständer vor, der in seiner Form ganz in Anlehnung an den Taufstein der Kirche gestaltet ist. Baumann dankte in seiner Ansprache   dem   Gemeindemitglied  und
Hobbydrechsler Hermann Pabst für seine Arbeit und überreichte zum Dank ein Präsent.
Anschließend sprachen Prädikant Falk Salzer, die Kirchengemeinderäte Steffen Baumann und Thorsten Uhde sowie Konfirmand Maximilian Baumann ein Segensgebet. Die Konfirmanden brachten anschließend ihre Kerzen, die bislang auf dem Taufstein standen, auf den neuen Kerzenständer, der damit in Gebrauch genommen wurde. Steffen Baumann erläuterte abschließend, dass bei der Gestaltung des Kerzenständers auch auf die Möglichkeit geachtet worden sei, auf dem mittleren und erhöhten Kerzenhalter in den kommenden Jahren eine Osterkerze aufzustellen.

 

Neue Konfirmandengruppe 2006/2007

 

 

Der Konfirmandenunterricht für die 14 Jugendlichen findet jeden Mittwoch von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeinderaum in Kembach statt.

 

 

 

 

 

© Fränkische Nachrichten - 09.05.2006
Konfirmanden-Jubiläum in Kembach

Die Konfirmandenjahrgänge 1941, 1946 und 1956 aus Kembach und Dietenhan feierten mit einem Jubiläumsgottesdienst am Sonntag ihre eiserne, diamantene und goldene Konfirmation.
Zusammen mit Pfarrer Udo Köser i. R. und den Kirchenältesten zogen die Teilnehmer in die festlich ausgeschmückte Kirche ein. Nach der Festpredigt nahm Köser die gemeinsame Segnung der ehemaligen Konfirmanden vor. Zur Erinnerung an den Festtag bekamen die Teilnehmer eine Urkunde mit ihrem Konfirmandengedenkspruch von Pfarrer Köser und vom Kirchengemeinderat überreicht. Die Enkelkinder der Jubelkonfirmandin Brigitte Baumann überraschten mit zwei Musikstücken, gespielt auf der Querflöte und auf der Geige. Die eiserne Konfirmation feierten: Friedrich Arnold, Erna Illert und Ilse Donne. Die diamantene Konfirmation feierten: Gilda Amarell, Anni Hergenhan, Andreas Eichelbrenner und Werner Diehm. Das Fest der goldenen Konfirmation begingen: Kurt Hoh, Karl Hoh, Brigitte Baumann und Richard Diehm. Die Jubelkonfirmanden spendeten einen ansehnlichen Betrag für die Anschaffung einer Lautsprecheranlage in der Kembacher Kirche. Nach dem Festgottesdienst traf man sich zum Mittagessen, Kaffee und Kuchen im Gasthaus "Zum Löwen" in Dertingen. rh

 

 Konfirmandengruppe 2005/2006

 Konfitreff 14-tägig von 16.45-18.00 Uhr
 im Gemeindehaus in Dertingen.
 1. Termin 10.05.2006

 

 

 

 

Schuld nicht abwälzen

Im "MittendrinGottesdienst" mit der Versöhnung beschäftigt
Dietenhan. Unter reger Beteiligung der zahlreichen Gäste stellten Beate Götzelmann und Svenja Diehm am Sonntagabend in der Dietenhaner Kirche das Thema des "MittendrinGottesdienstes" vor.
Dieses lautete: "Versöhnung - (k)ein Ding der Unmöglichkeit". Themen aus dem Alltag und in Krisensituationen kennzeichneten diesen etwas anderen Gottesdienst, wie es im Pressebericht der Verantwortlichen heißt.
Zu Beginn nahmen die Moderatorinnen die 150 Gäste in die Pflicht und ließen über heiße Themen der Versöhnung abstimmen. "Ist es möglich, dass betrogene Ehepartner sich wieder versöhnen? Ist Versöhnung möglich, wenn der berühmte Gartenzaunstreit mit der Nachbarschaft eskaliert, können Sohn und Vater einander am Sterbebett vergeben?", waren Fragen, denen sich die Besucher stellen durften. Ein Anspiel des Theater-Teams Meta Matthies und Elmar Segner zeigten den inneren Konflikt einer mangelnden Vergebungsbereitschaft anhand der "Unvergebenheit" zwischen zwei Brüdern. Die Aussage "Wenn der andere kommen würde und um Vergebung bittet, würde ich schon sagen, Schwamm drüber, aber so . . .", brachte das Ganze auf den Punkt.
Den Tenor des Theaterstückes griff auch Pfarrer Christian Schwarz aus Aglasterhausen auf. Er bezeichnete die Wunden der Vergangenheit als Ursache für "Unvergebenheit". Tragisch dabei sein, dass man meist nur die eigene Verletzung wahrnehme, nicht dass ein anderer durch das eigene Verhalten auch verletzt worden sei. So sei es die erste Aufgabe, die Verletzung des anderen zu sehen. Ein zweiter entscheidender Punkt im Prozess der Versöhnung sei, sein Recht auf das Rechthaben aufzugeben. Den Standpunkt des Gegenüber einnehmen, versuchen zu verstehen, wie das eigene Verhalten ankommt, oder was es an Verletzung auslöst, ermutigte Pfarrer Schwarz die Anwesenden. Emotionen spielten eine entscheidende Rolle, nicht anhand von Fakten nachweisbares objektives Verhalten. Es sei seit Urzeiten weit verbreiteter Usus, die Schuld von sich auf andere abzuwälzen, meinte Schwarz. Die Menschen wüssten oft nicht wohin mit ihrer Schuld. Rituale wie die Beichte seien für viele nicht mehr zeitgemäß, aber andere Formen seien vielfach nicht gefunden.
Die Verletztheit des anderen zu sehen und verstehen, sei der Beginn auf dem Weg zur Versöhnung. Einen Schritt auf den anderen zugehen, um Verzeihung bitten und konkret miteinander zu reden, sei der wichtigste Schritt zur Veränderung in der Beziehung. Anhand der Vergebung Gottes für die Menschen stellte der Prediger klar, dass Gott den Menschen zuerst vergeben habe und der Mensch dadurch selbst vergeben könne.
Dem Wunsch entsprechend, aus der Kraft des Glaubens an Jesus Christus vergeben und einen neuen Anfang wagen zu können, gestaltete Pfarrerin Andrea Schweizer zum Abschluss die Fürbitten in persönlicher Weise. Sie brachte auch Gebete für das Ortschaftsgeschehen mit ein.
Musikalisch umrahmten Manuel Dahner und Anna Fiederling den Gottesdienst. Zum Abschluss gab es das gemeinsam gesungene Lied "So ist Versöhnung" als Grußkärtchen zum Weiterschenken. Das Kinderprogramm begeisterte unter der Leitung von Melanie Schleßmann die kleinen Besucher Ein Spendenbeitrag kommt der "Wertheimer Tafel" zugute.



F
röhlichen Familiengottesdienst mit Brunch gefeiert

Über 200 Besucher erlebten am Sonntag einen fröhlichen Familiengottesdienst mit Brunch in der Kembachtalhalle in Kembach. Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinden Kembach und Dietenhan und des örtlichen CVJM hatten die Halle zum Thema des Gottesdienstes "Jetzt oder nie" aufwändig mit Uhren dekoriert. Während sie zwei "spritzige Lieder" sangen, deckten die Kinder der Mädchen- und Bubenjungschar eine festliche Tafel. In einzelnen lebensnahen Szenen machten danach die Mitarbeiter deutlich, welche Begründungen genannt werden, um sich vom großen Fest wieder abzumelden. Pfarrer Robert Reinke stellte dann in seiner Predigt klar, dass "das Reich Gottes wie ein großes Fest ist, zu dem die Menschen ohne eigene Leistung eingeladen sind". Doch viele lebten nach dem Motto "Ich bin, was ich habe" und genau darum halte man das Leben mit Gott für vergeudete Zeit, schließe sich damit aber auch vom Heil aus. Der Pfarrer machte deutlich, dass das Leben nicht zu kaufen ist und deshalb jetzt die Zeit sei, die Einladung Gottes anzunehmen. Einen Teil von dem, was sie hatten, gaben die Besucher als Opfer für die Erdbebenhilfe in Pakistan. Musikalisch wurde der Gottesdienst schwungvoll von Sonja Miranda Martinez, Nikolaus Wiechert und Johannes Wießner umrahmt. Die Besucherinnen und Besucher konnten den Brunch nach dem Gottesdienst ausgiebig genießen, denn es hatte jeder seinen essbaren Beitrag mitgebracht. Was zusammenkam, war für alle begeisternd und appetitanregend. Da für die Mädchen und Jungen parallel auch Filme, Kicker, Basteln und Spiele angeboten wurden, konnten sich die Erwachsenen in aller Ruhe dem reichhaltigen Brunchbuffet widmen. wie/Bild: Wießner

 

20 Jahre Kindergottesdienst

Das 20-jährige Bestehen des Kindergottesdienstes wurde am Wochenende in Kembach und Dietenhan gefeiert. Die Mitarbeiterinnen Erika Deifel, Nicole Ries und Christa Mayer hatten dazu ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das etwa 25 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren begeistert annahmen. Wie es dazu jetzt in einer Pressemitteilung der Veranstalter heißt, traf man sich am Samstagabend zu einer Andacht im Gemeindesaal Kembach. Nach dem Abendessen duften die Mädchen und Jungen in Kleingruppen Porzellantassen bemalen, Wachskerzen verzieren oder passend zur Jahreszeit Papierdrachen basteln. Daran schloss sich eine spannende Nachtwanderung an. Nach einem ausgiebigen Uno-Turnier legten sich die Kinder zufrieden schlafen. Das Nachtlager hatte man in der Kembachtalhalle aufgeschlagen. Am Sonntagmorgen stärkten sich alle Teilnehmer mit einem reichhaltigen Frühstück. Nach dem Morgenlob malten die Mädchen und Jungen eifrig Mandalas aus, bevor die Eltern ihre Kinder abholten. Die drei Mitarbeiterinnen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des "Kigo-Wochenendes".


Langjährige Mitglieder geehrt

Kirchengemeinde blickte auf ein erfreuliches Jahr zurück Ehrungen für langjährige Mitarbeit und ein erfreulicher Jahresrückblick standen im Mittelpunkt der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Kembach am gestrigen Sonntag.
Zu Beginn der gut besuchten Versammlung konnte der Vorsitzende des Kembacher Kirchengemeinderates, Wilfried Mayer, auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken. Die fast zehn Monate ohne Pfarrer konnten wegen der guten Vertretungen durch die Pfarrer Oliver Habiger und Ortwin Engler reibungslos überbrückt werden. Dazu hatten auch die sehr selbstständig arbeitenden Gruppen und Kreise der Gemeinde beigetragen.
Mayer bedankte sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern für ihr großes ehrenamtliches Engagement und die Qualität der Arbeit. Insbesondere sprach er seine Anerkennung auch seinen Kirchengemeinderatskollegen aus, die in einer pfarrerlosen Zeit noch stärker gefordert waren. Mit Pfarrer Robert Reinke konnte überraschend schnell wieder ein Seelsorger für die Gemeinde gefunden werden.
Werbung machte der Vorsitzende für den Diakonieförderverein. Dieser unterstützt unverschuldet in Not geratene Einzelpersonen und Familien. Aus der Mitte der Gemeindeversammlung wurde hierzu angeregt, dass ältere Gemeindeglieder, die in Altenheimen leben, mit einem Weihnachtsgeschenk erfreut werden.
Wilfried Mayer nahm anschließend die Ehrung von Lisa Oberdorf vor. Seit zehn Jahren arbeite sie hervorragend als Kirchendienerin. Dabei mache sie für die Gemeinde deutlich mehr als es ihre Aufgabe ist. Pfarrer Reinke blieb es vorbehalten, die goldene Ehrennadel der badischen Landeskirche an Christa Mayer zu verleihen. Für 20 Jahre Kindergottesdienst- und 15 Jahre Seniorenarbeit dankte er auch im Namen des Landesbischofs Dr. Ulrich Fischer. Die originelle Art und Weise ihrer Arbeit, ihr Fleiß und Einsatz ließen den Pfarrer hoffen, dass Christa Mayer noch möglichst lange die Arbeit mit Kindern und Senioren macht.
Carmen Köhler dankte als Vorsitzende des Dietenhaner Kirchengemeinderates der Ehrenamtlichen für den großen Humor und ihre richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt. Sie überreichte einen Gutschein für einen gemütlichen Theaterbesuch und einen pflegeleichten Blumenstock, damit Christa Mayer weiterhin ohne schlechtes Gewissen das Haus verlassen darf.
Den Bericht aus dem Kindergarten gab danach Wilfried Mayer. Dort werden jetzt auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen. Die neue erarbeitete Konzeption erhielt ein großes Lob des Landesjugendamtes. Leider sei auch eine Gebührenerhöhung nicht zu umgehen.
Angesprochen wurde von den Gemeindegliedern die schlechte Akustik bei Beerdigungen auf dem Friedhof. Hier wurde eine Lautsprecheranlage unter Beteiligung des örtlichen Beerdigungsinstitutes angeregt. Wilfried Mayer lud zur Feier anlässlich der 20-jährigen Kindergottesdienstarbeit am kommenden Wochenende ein. Am 6. November und am 12. März werden die nächsten Brunchgottesdienste stattfinden.
Zum Schluss der Versammlung dankte Ortsvorsteher Dieter Diehm für die gute Zusammenarbeit zwischen politischer Gemeinde und Kirchengemeinde. Ihn beeindruckte die große Zahl von 40 Mitarbeitern, die die Kirchengemeinde vor einigen Tagen zu einem Mitarbeiterdankessen begrüßen konnte. wie

 

Gezeigt, dass Geld nicht alles ist

Im Gottesdienst "Mittendrin" mit dem Thema beschäftigt: "Ich wär’ so gerne Millionär." Wer hat das noch nicht bei sich gedacht. So stand auch "Mittendrin - der etwas andere Gottesdienst", veranstaltet vom CVJM, kürzlich in der Dertinger Mandelberg-Halle unter diesem Motto, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter.
Zur Musik der Gruppe "Die Prinzen" sammelten sich die Gläubigen im Saal. Dort beschäftigten sie sich zunächst mit dem TV-Quiz "Wer wird Millionär?". Den Pfarrer-Joker, der hier zum Einsatz kam, sucht man allerdings in der TV-Sendung vergebens. So erreichte man auch wirklich die Millionen und dies führte zu der Frage: "Was würde ich mit so viel Geld tun?" Groß war die Wunschliste der Anwesenden: Schulden abbezahlen, Reisen, weniger Arbeit und mehr Zeit für die Familie, ein großes Fest mit Freunden.
Nach einigen gemeinsam gesungenen Liedern versuchte Predigerin Silke Traub, dem Traum vom leicht verdienten Geld etwas entgegen zu setzen. Sie erzählte vom Familienvater, der nach einem Lottogewinn seine Familie so verändert vorfand, dass er Frau, Kinder und zum Schluss sich selbst erschoss.
Anschließend machte sie deutlich, dass es nicht funktionieren könne, Gott und dem Geld zu dienen. Und dass Gott jedem die Zusage mache, für ihn immer zu sorgen und das Richtige zu entscheiden. Da fiel es leicht, abschließend das "Vater unser" und den Segen zu singen und die ausgeteilten Schoko- und Papier-Euroscheine genauso wichtig zu nehmen wie das echte Geld.
Dass es ganz ohne Geld auch in der Kirche nicht geht und dass man mit diesem viel Gutes tun kann, zeigte das abschließende Opfer, das zu Teilen der Jugendarbeit und den Erdbebenopfern in Pakistan zu Gute kommen soll.

 

Ich wüsste gerne
     …  was ich vom christlichen Glauben habe
            …   wie ich in Kontakt mit Gott kommen kann

Herzlich Einladung an alle, die sich gerne mehr mit diesen Themen beschäftigen möchten. Die Abende beginnen jeweils mit einem kleinen  Imbiss und bieten neben einem Referat zum Thema, Gelegenheit, Fragen zu stellen. Matthias Büchle (Generalsekretär des badischen CVJM)  und das Mittendrin – Team werden diese Abende gestalten.

Mittwoch, 19.10.05
Ich wüsste gerne - was ich vom christlichen Glauben habe.

Mittwoch, 26.10.05
Ich wüsste gerne - wie ich in Kontakt mit Gott kommen kann.                

Ev. Gemeindesaal Kembach,  Blumenstr.2, jeweils 19.30 Uhr    Veranstalter: Ev. Kirchengemeinden

 

Ein bleibendes Denkmal

Die Wehrkirche in Dertingen stand auch am Sonntag wieder anlässlich der Aktion "Tag des offenen Denkmals" im Mittelpunkt des Interesses. Bei seiner Führung durch die Kirche erläuterte Kirchengemeinderat Steffen Baumann, dass besonders die Wehrkirchen herausragende Denkmale zum diesjährigen Motto des Aktionstages ("Krieg und Frieden") seien. Aus der Ortsgeschichte könne man erfahren, so Baumann weiter, dass die Dertinger Kirche in ihrer Geschichte immer wieder als Verteidigungsanlage gedient habe. Vor allem während der Streitigkeiten zwischen den Wertheimer Grafen und dem Würzburger Fürstbischof Julius Echter sei die Dertinger Kirchenburg zum Zufluchtsort geworden. So habe der Turm der Wehrkirche, der bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde, auch ursprünglich keine Schieferpyramide besessen, sondern endete über einer Waffenkammer mit einem Wehrgang mit Zinnen - ähnlich des Turms der Wertheimer Burg. Im weiteren Verlauf seiner Erklärungen stellte Baumann den rund 30 Teilnehmern der Führung die Innenausstattung der Dertinger Kirche vor. Im Besonderen wurde hierbei der gotische Marienaltar aus der Schule des Würzburger Bildschnitzers Tilman Riemenschneider vorgestellt. Der Kirchengemeinderat führte den Teilnehmern auch das Verschließen der Altarflügel vor und erläuterte die Tafelmalerei. Die Kirche wurde von insgesamt zirka 50 Interessierten besucht.