© Fränkische Nachrichten -
09.12.2008
Im Adventsgottesdienst: Helmut Wießner mit
goldener Ehrennadel ausgezeichnet
DIETENHAN. Ein Aktivposten der
Kirchengemeinde
Im Adventsgottesdienst wurde Helmut Wießner für seine bisherige
30-jährige Mitarbeit in der Kirchengemeinde Dietenhan von Pfarrer
Bernhard Ziegler besonders geehrt.
Seit 30 Jahren ist Helmut Wießner einer, der die Logbücher in der
Kirchengemeinde kennt und auch anwendet und dem Schiff so den Kurs zu
halten hilft. Für diese bemerkenswerte Arbeit dankte Pfarrer Bernhard
Ziegler im Namen der Kirchengemeinde Helmut Wießner.
Bei der Laudatio betonte Kirchengemeinderätin Carmen Köhler, dass
Wießner seit 30 Jahren mit großem Engagement in der Kirchengemeinde
Dietenhan und be
im
CVJM mitarbeitet. Genau vor 30 Jahren war er ein Mitbegründer der
Jungschar Kembach/Dietenhan, die er auch 13 Jahre lang leitete. Hier war
er auch als Jugendkreisleiter tätig.
Seit "Ewigkeiten", so Köhler, sei Wießner Vorsitzender des CVJM Kembach/Dietenhan
und auch gleichzeitig Vorsitzender des CVJM-Regionalverbandes, wobei er
in diesem Jahr nach 27 Jahren diesen Posten abgegeben hat (wir
berichteten). In dieser Zeit habe er sehr viel Zeit für die Leitung von
Freizeiten für Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter investiert. Seit 1989
ist er auch der Dietenhaner Bezirkssynodal. Die Verknüpfung zwischen
CVJM und der Kirchengemeinde hat ergeben, dass in der Kirchengemeinde
und im näheren Umkreis die inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Brunch-
und Mittendrin-Gottesdienste gefeiert werden. Bei den Vorbereitungen, so
die Kirchengemeinderätin, war immer Helmut Wießner mit "Kopf und Händen"
in vorderster Linie zu finden. Der im Jahre 2000 in Wertheim gegründeten
Evangelischen Allianz gehört Wießner ebenfalls an.
Carmen Köhler überreichte als Präsent der Kirchengemeinde einen
Gutschein für ein "kulinarisches Erlebnis für die ganze Familie".
Pfarrer Ziegler überreichte neben einer Urkunde der Kirchengemeinde auch
die goldene Ehrennadel der evangelischen Landeskirche Baden. Der Jubilar
zeigte sich sichtlich gerührt von der Ehrung und meinte, dass er weiter
der Kirche erhalten bleibe. Er stellte auch heraus, dass ein solches
ehrenamtliches Wirken ohne die Familie nicht gehe. Er wünschte sich,
dass man das Wort Gottes unverfälscht weiter tragen möge. rh
MITTENDRIN-Gottesdienst
So.
19.10.2008 17.30 Uhr Dertingen,
Mandelberghalle
„Es knirscht im Getriebe!“ ist der Titel von „MITTENDRIN – dem etwas
anderen Gottesdienst“, der am Sonntag, 19. Oktober 2008 in Dertingen
stattfindet. Weil MITTENDRIN auch für mitten im Leben steht, geht es
diesmal um den Umgang mit Streit und Konflikten. Mit modernen
christlichen Liedern, einem humorvollen Theaterstück und kreativen
Elementen will der Gottesdienst Erwachsene und Familien ansprechen.
Predigen wird Pfarrer Schultheiß aus Kreuzwertheim. Vorbereitet von
Mitarbeitern verschiedener evangelischer Kirchengemeinden beginnt der
Gottesdienst um 17.30 Uhr in der Pfeiferhalle. Für interessierte
Besucher wird bereits um 17.00 Uhr ein Stehkaffee angeboten. Ein Team
bietet für Kinder ab 3 Jahren ein abwechslungsreiches Programm während
des Gottesdienstes an.
© Fränkische Nachrichten -23.09.2008
Das Fest diente der Förderung des
Gemeinschaftsgeistes
KEMBACH.
Die evangelischen
Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan feierten: Alle
Generationen waren dabei vertreten.
Die evangelischen Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan
feierten am Sonntag ihr erstes gemeinsames Gemeindefest. Den
Festgottesdienst in der Kirche eröffnete der gemischte Chor Kembach mit
dem Chorsatz "Ich hab' einen herrlichen König". Es dirigierte Isabell
Diehm.
"Heute ist Gemeindefest und ein großer Tag für alle drei Gemeinden, denn
es ist das erste seiner Art", so Pfarrer Bernhard Ziegler in seinem
Grußwort. Er freute sich besonders, dass die Kembacher Kirche voll
besetzt war. Dies sei auch ein Zeichen, "dass unsere Gemeinden zu einer
lebendigen Gemeinde zusammen wachsen. Hier im Festgottesdienst sind alle
Generationen vertreten, welche auch mit Liedbeiträgen zu hören sein
werden", so der Pfarrer Ziegler.
Beide Kindergärten
aus Dertingen und Kembach umrahmten den Gottesdienst mit zwei Liedern
"Gottes Liebe ist so wunderbar" und "Wir singen alle Halleluja". Die
Predigt von Pfarrer Ziegler war ganz auf das Gemeindefest ausgerichtet.
Den gesanglichen Höhepunkt am Schluss des Festgottesdienstes setzte der
Gesangverein Kembach mit dem erfrischenden Lied "Good news".
Kirchenältester Wilfried Mayer dankte allen Mitwirkenden für den
lebendig gestalteten Festgottesdienst. Nach dem gemeinsamen Mittagessen
in der ausgeschmückten und vollbesetzten Kembachtalhalle eröffnete der
Männergesangverein Dertingen unter der Leitung von Heinz Zenglein den
kurzweiligen Nachmittag mit drei Liedern, für jede Gemeinde eines: "Zeit
ist ein Geschenk", "Das Leben bringt groß' Freud'" und "Müllerliebchen".
Wilfried Mayer erinnerte in seinen Ausführungen, dass der
Zusammenschluss der drei Kirchengemeinden im Jahre 2001 erfolgte. Durch
das Ausscheiden der Pfarrer und langen Vakanzzeiten hatte man in den
ersten Jahren doch unruhige Zeiten zu überstehen. Diese endeten in den
Kirchengemeinden erst, als im September 2006 Pfarrer Ziegler seinen
Dienst antrat. Mit ihm, so Mayer, sei "Ruhe in unsere Dörfer und
Verlässlichkeit für alle zurückgekehrt". Das Gemeindefest, organisiert
von den Kirchengemeinderäten aller drei Gemeinden, soll ein wichtiger
Schritt sein, den Gemeinschaftsgeist zu stärken sowie den gemeinsamen
Aufbau der Gemeinden voranzubringen, so Mayer.
Eine bunte Gruppe, die zu den Jüngsten in den Kirchengemeinde gehört,
stellte sich der Gemeinde vor. Mit einem Singspiel "Halleluja preiset
den Herrn" zeigten die Kindergottesdienstkinder, was schon gesanglich in
ihnen steckt. Bei einem Sketch erfuhren die vielen Gemeindeglieder, dass
man trotz eines großen "Sonntagsbratens" auch abnehmen könne. Hierbei
hatten Erika Deifel und Carmen Köhler die Lacher auf ihrer Seite.
Die Überraschung schlechthin beim Gemeindefest war der
"Mitarbeiter-Gesangverein". Die Sängerinnen und Sänger hatten für
Pfarrer Ziegler ein besonderes Lied parat. So war von Carmen Köhler zur
Melodie von "Vergiss' nicht zu danken dem ewigen Herrn" der Text mit dem
Titel "Wir sagen heut' Dank zu unserem Gott" ganz auf den Pfarrer der
drei Gemeinden interpretiert worden. Die Idee hierzu stammte von Christa
Mayer.
Sichtlich gerührt über diesen Gesangsvortrag dankte Pfarrer Ziegler dem
Chor für die gelungene Überraschung. Nicht zuletzt habe er in den zwei
Jahren als Pfarrer in der Kirchengemeinde schon viele schöne Erlebnisse
erfahren. Pfarrer Ziegler dankte den Kirchengemeinderäten sowie allen
Helferinnen und Helfern für die tatkräftige Mithilfe. Bei Kaffee und
Kuchen klang das gelungene Gemeindefest aus. Für alle interessierten
Kinder und Jugendlichen fand auch ein sportlicher Wettbewerb vor der
Kembachtalhalle statt, während in der Halle eine Bastelecke eingerichtet
war. rh
© Fränkische Nachrichten -20.5.2008
Dreifacher
Grund zum Feiern:
Goldene, diamantene und eiserne Konfirmation
DERTINGEN.
Urkunden erinnern an Festtag
Die Konfirmandenjahrgänge 1943, 1948 und 1958 aus Dertingen feierten am
Sonntag mit einem
Jubiläumsgottesdienst in der Wehrkirche ihre eiserne-, diamantene- oder
goldene Konfirmation. Zusammen mit Pfarrer Bernhard Ziegler und den
Kirchenältesten zogen die Jubilare zu Beginn des Gottesdienstes in die
festlich geschmückte
Wehrkirche
ein.
Nach der Predigt des Geistlichen wurden die Gedenksprüche der einzelnen
Konfirmanden von Kirchengemeinderätin Sabine Haas vorgelesen.Nach der
Segnung der Jubelkonfirmanden schloss sich das Abendmahl an.
Zur Erinnerung an den Festtag bekamen die Jubilare eine Urkunde mit
ihrem jeweiligen Konfirmandengedenkspruch von Kirchengemeinderat Steffen
Baumann überreicht.
Die eiserne Konfirmation feierten: Gertholde Strauß, geborene Hörner,
Mathilde Diehm, geborene Kraft, Helene Zenger, geborene Schwoboda und
Wilhelm Hörner (fehlte wegen Krankheit).
Zum Kreis der diamantenen Konfirmanden gehörten: Dietlof Baum
ann,
Lina Taege, geborene Beuschlein, Margot Hörner, geborene Hörner, Johanna
Kloss, geborene Beuschlein, Ruth Hörner, geborene Hörner, Erna
Götzelmann, geborene Hörner, Hannelore Beisel, geborene Spettel und Else
Möbius, geborene Spettel. Wegen Krankheit fehlten Ilse Fiederling und
Wilhelm Mattern.
Die goldenen Konfirmanden: Dieter Fröber, Dieter Sakowski, Edeltraud
Fröber, geborene Scholz, Erna Zeidler, geborene Mehling und Anneliese
Schätzlein, geborene Pinisch.
Der Festgottesdienst wurde vom Posaunenchor unter der Leitung von
Martina Wiesner musikalisch umrahmt und von Alexander Diehm auf der
Orgel begleitet. Im Anschluss ging man gemeinsam zum Friedhof, um den
bereits verstorbenen Kameraden zu gedenken. Zum Mittagessen fanden sich
die Jubilare mit ihren Partnern im Gasthaus „Zum Löwen“ ein. Mit einem
gemütlichen Beisammensein klang der Festtag aus. Bereits am Vortag
hatten sich die Teilnehmer im evangelischen Gemeindehaus getroffen.
Dabei zeigte Karl Baumann Dias über Dertingen von einst und jetzt.
Rh
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22.04.2008
Jubelkonfirmation
KEMBACH.
Jubelkonfirmanden trafen sich.
Die
Konfirmandenjahrgänge 1943, 1948 und 1958 aus Kembach und Dietenhan
feierten mit einem Festgottesdienst am Sonntag ihre eiserne, diamantene
und goldene Konfirmation.
Die Festpredigt von Pfarrer Bernhard Ziegler war ganz auf den Festtag
der Konfirmanden ausgerichtet. Zur Erinnerung an den Festtag bekamen die
Teilnehmer eine Urkunde mit ihrem Konfirmandengedenkspruch überreicht.
Am Ende des Gottesdienstes spielten Pfarrer Bernhard Ziegler auf der
Trompete und Johannes Wießner an der Orgel ein Musikstück. Zum
Mittagessen fanden sich die Konfirmandenjahrgänge mit ihren Partnern im
Gasthaus „Zur Krone“ in Helmstadt ein. Mit einem gemütlichen
Beisammensein bei Kaffee und Kuchen klang der Festtag hier aus. Die
eiserne Konfirmation feierten: Kätchen Hofmann und Hedwig Trübendörfer;
„diamantene“ feierte Ernst Deifel. Die goldene Konfirmation begingen
Frieder Fertig, Helmut Gramlich, Gerdi Weimer, Hans Beuschlein und
Elvira Schlüter. Auch Klassenlehrer Heinz Rosin und Frau nahmen auf
Einladung des Schuljahrgangs 1943/44 an der Feier teil.
rh/BILD:
HÖRNER
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21.04.2008
Familiengottesdienst mit Brunch:
Sonntag, 27. April 2008
Musical wird aufgeführt
KEMBACH.
Ein Familiengottesdienst mit Brunch wird am Sonntag, 27.
April, um 10 Uhr in der Kembachtalhalle stattfinden. In größeren
Abständen veranstaltet, erlebt der Gottesdienst eine solch gute
Resonanz, dass die örtlichen Kirchengemeinden und der CVJM ihn immer
wieder anbieten. Eingeladen sind alle Interessierten – auch außerhalb
der Kirchengemeinden Kembach, Dietenhan und Dertingen. Gestaltet wird
der Gottesdienst unter dem Motto „Ich bin dann mal weg“ von den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders für Familien mit Kindern.
Erstmals wurde von den Kindern der Mädchen- und Bubenjungschar aus den
drei Gemeinden ein Musical eingeübt. Die Begeisterung für den Gesang
wuchs mit jeder Übungsstunde, was besonders bei den Jungs zu beobachten
war, wie es weiter in einer Ankündigung der Veranstalter heißt. Alle,
aber besonders die Solosänger, freuen sich darauf, das fetzige Musical
über den verlorenen Sohn aufzuführen. Bei den Spielszenen kommen auch
die Väter zum Einsatz. Die musikalische Leitung hat Sonja Miranda
Martinez. Die Predigt hält Pfarrer Bernhard Ziegler aus Dertingen.
Um das Ganze zu einem Fest werden zu lassen, findet nach dem Gottesdienst anstelle eines üblichen Mittagessens ein „Brunch“ statt. Die Mitarbeiter des CVJM Kembach- Dietenhan kümmern sich um Getränke, Brot, Brötchen und Tischdekoration. Das Brunchbüfett selbst setzt sich aus den vielen verschiedenen Speisen zusammen, die von den Besuchern mitgebracht werden. Damit die Erwachsenen das Büfett in vollen Zügen genießen können, werden für die Kinder verschiedene Spielaktivitäten und Basteln angeboten.
Ganz herzliche Einladung
zum nächsten MITTENDRIN-Gottesdienst
am
kommenden
Sonntag, 06.04.08 in der Dietenhaner Kirche
um 17.30 Uhr.
„Mittendrin – der etwas andere Gottesdienst“ findet wieder am 06. April 2008 in der Evangelischen Kirche von Dietenhan statt. Vorbereitet von Mitarbeitern aus verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden, ist der Titel diesmal „Alles umsonst?!“. Neben modernen christlichen Liedern, einem nachdenklichen Theaterstück und kreativen Elementen wird Pfarrer Bernhard Ziegler aus Dertingen dieses Thema in seiner Predigt inhaltlich aufarbeiten. Der Gottesdienst will Erwachsene und Familien ansprechen und bietet deshalb für Kinder ab 3 Jahren ein eigenes Kinderprogramm während des Gottesdienstes an. Der Gottesdienst beginnt um 17.30 Uhr. Bereits ab 17 Uhr wird für alle Besucher ein Stehkaffee angeboten
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11.12.2007
Kirchengemeinderat:
In Gottesdienst in
Amt eingeführt
Älteste wurden verpflichtet
Mit einem
feierlichen Gottesdienst in der Wehrkirche wurde der neu gewählte
evangelische Kirchengemeinderat in sein Amt eingeführt. Pfarrer Bernhard
Ziegler wandte sich in der Predigt an die Kirchengemeinderäte Steffen
Baumann, Sabine Haas, Jochen Hörner, Wolfgang Stein und Thorsten Uhde.
Er ermunterte sie, durch ihr Amt den Glauben zu stärken und immer wieder
Kraft daraus zu schöpfen. Nach der Verpflichtung der Ältesten segnete
Pfarrer Ziegler sie durch Handauflegung.

Der
Vorsitzende des scheidenden Kirchengemeinderats, Jochen Hörner,
verabschiedete anschließend die ausscheidende Kirchengemeinderätin
Oslinde Hörner. Er dankte ihr für ihren zwölfjährigen Dienst und
würdigte ihren Einsatz um den Kindergarten, die Bereiche Mission und
Ökumene und für die Besuche der Senioren in der Kirchengemeinde.
Zusammen mit dem Pfarrer überreichte Hörner seiner bisherigen Kollegin
einen Blumenstrauß und Gutschein.
In den Fürbitten, die von den neuen Dertinger Kirchengemeinderäten
vorgetragen wurden, galt das Anliegen vor allem der guten Zusammenarbeit
mit den benachbarten Kirchengemeinden Kembach und Dietenhan. Pfarrer
Ziegler nutzte die Gelegenheit, im Gottesdienst auch Ursula Hagmaier für
ihren mehr als 25- jährigen Dienst in der Sozialstation Wertheim zu
danken. „Sie verleihen der Kirchengemeinde Dertingen ein Gesicht und
erheben Ihre Stimme für sie“, würdigte Ziegler das Engagement von Ursula
Hagmaier. Auch sie erhielt als Präsent einen Blumenstrauß.
rh
Gottesdienst MITTENDRIN
„Die Macht der Meinungsmacher“ ist der außergewöhnliche Titel des nächsten „MITTENDRIN - Gottesdienstes“, der mit modernen christlichen Liedern, einem Theaterstück und abwechslungsreicher Gestaltung vor allem Erwachsene und Familien ansprechen will. Am 28. Oktober sind um 17.30 Uhr alle Interessierten nach Dertingen in die Mandelberghalle eingeladen. Vorbereitet von Mitarbeitern aus verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden, wird mit dem Radioredakteur Michael Klein aus Wetzlar ein professioneller „Meinungsmacher“ Stellung nehmen und aufzeigen, wie wichtig es ist, zum richtigen Zeitpunkt auf die richtigen Informationen Zugriff zu haben. Dabei gilt es auch zu hinterfragen, woher Informationen kommen und wie glaubwürdig ihre Quellen sind. Darauf aufbauend, versucht Michael Klein aufzuzeigen, wie angesichts der „Macht der Meinungsmacher“ ein Christsein in der Mediengesellschaft gelebt werden kann. Die musikalische Gestaltung übernehmen Anna Fiederling und Manuel Dahner. Ein Team bietet für Kinder ab 3 Jahren ein Programm während des Gottesdienstes an. Bereits ab 17 Uhr wird „Stehkaffee“ für alle Besucher angeboten. Auch im Anschluss können hier die gewonnenen Eindrücke im Gespräch ausgetauscht werden.
© Fränkische Nachrichten - 10.07.2007
"Alle
drei Gemeinden freuen sich auf Sie"
Herzliche Aufnahme für Pfarrer Bernhard Ziegler bei Amtseinführung am
Sonntag in Dertingen
Dertingen. Im weiten
Bereich der Wehrkirche gab es am Sonntagnachmittag keinen Parkplatz
mehr, so viele Dietenhaner, Kembacher und Dertinger wollten an der
Amtseinführung von Pfarrer Bernhard Ziegler teilnehmen. Unter den
Klängen des Dertinger Posaunenchors zogen der Ältestenrat, Dekan Hayo
Büsing, und Bernhard Ziegler, begleitet von Pfarrerin Cornelia Wetterich
und Pfarrer Moritz Martiny, in die Kirche ein.
Dekan Büsing freute sich über die Anwesenheit des Patronatsherrn, Fürst
zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, und seiner Frau, hieß
Oberbürgermeister Stefan Mikulicz und den katholischen Pfarrer Stefan
Thron willkommen und stellte fest, dass mit diesem Festgottesdienst ein
großer Wunsch der Menschen aus Dertingen, Kembach und Dietenhan in
Erfüllung gehe, einen beliebten Pfarrer fest an sich zu binden, der
schon über ein halbes Jahr hier seelsorgerisch wirke. Auch der
Stadtpfarrer von Freudenberg, Geistlicher Rat Hans Bender, war gekommen.
Pfarrer Ziegler leitete den Gottesdienst, assistiert von Cornelia
Wetterich und Moritz Martiny. Es folgte das Lied "Ich singe dir mit Herz
und Mund", begleitet abwechselnd vom Posaunenchor und der Orgel.
Höhepunkt war dann die Verpflichtung Zieglers und somit seine
Amtseinführung durch Dekan Büsing, der dazu auch die Mitglieder des
Ältestenrates zum Altar bat.
In seiner Predigt ging Pfarrer Ziegler vom "reichen Fischfang" aus, als
Jesus zu Petrus sprach: "Von nun an wirst du Menschen fangen!" Petrus'
Klage, er habe die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen, übertrug
Ziegler auf das Leben im Allgemeinen, denn wie oft erlebe der Mensch
Enttäuschungen und brauche Zuwendung. Jeder Mensch könne Seelsorger
sein.
Pfarrer Becker aus Nassig begleitete auf seiner Gitarre ein zur Predigt
passendes Lied: "Wir knüpfen aufeinander, wir knüpfen aneinander an, wir
knüpfen miteinander, shalom, ein Friedensnetz." Während des Abendmahls
spielte ein Streichertrio und begann mit einer der schönsten
Choralbegleitungen Johann Sebastian Bachs, "Jesus bleibet meine Freude".
Der Vorsitzende der Kirchenältesten, Wilfried Mayer, lobte die bisherige
"hervorragende Arbeit" Pfarrer Zieglers, der sich mit seiner Frau und
zwei Kindern in dem dreiviertel Jahr gut hier eingelebt habe. Der
feierliche Gottesdienst habe ihn darin bestärkt, "dass wir gut
zusammenpassen", so Mayer weiter, "alle drei Gemeinden freuen sich auf
Sie."
Für die Besetzung der Pfarrstellen sei auch der Kirchenpatron zuständig,
hier Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg. Er freute sich ebenfalls,
dass es endlich so weit ist und dass alle Hürden übersprungen seien. Er
entbot dem neuen Pfarrer "ein herzliches Willkommen" und bat die
Gemeinden, ihren Pfarrer nach besten Kräften zu unterstützen. Der Fürst
wünschte Gottes Segen für Zieglers Arbeit und für seine Familie.
Oberbürgermeister Stefan Mikulicz würdigte die schöne Amtseinführung und
äußerte sich befriedigt darüber, dass die lange Vakanzzeit nun vorüber
sei. Ziegler habe bisher viel Engagement gezeigt. Seine Aufgabe sei
nicht leicht und sei mit der eines Stadtoberhauptes vergleichbar, denn
beiden liege das Wohl der Menschen am Herzen, und beide wollen das Beste
für die Gemeinden.
Wilfried Mayer hatte besonders Pfarrer Stefan Thron als
kooperationswillig bei der ökumenischen Zusammenarbeit gewürdigt. Seine
Anwesenheit unterstreiche die Verbundenheit, die Thron in seinem
Grußwort auch bestätigte. Es seien bereits anregende Gespräche geführt
worden, und die Ökumene gedeihe hervorragend.
Der Vorsitzende der Bezirkssynode, Helmut Wießner aus Dietenhan, wandte
sich an Pfarrer Ziegler mit den Worten: "Sie haben den Dekan glücklich
gemacht!" Ziegler solle sich weiter so gut einbringen wie bisher.
Wießner betonte, dass die drei Gemeinden vorbildlich zusammenhalten.
Das längste Grußwort blieb dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderats,
Jochen Hörner, vorbehalten. Er wies darauf hin, dass bereits die
Großeltern Zieglers als angesehene Geschäftsleute lange in Wertheim
lebten. "Sie sind ein Pfarrer, der viele Tugenden in sich vereinigt,"
stellte Hörner fest und zählte auch alle auf. Dann überreichte er
Ziegler eine weiße, goldbestickte Stola und einen Hirtenstab, Zieglers
Frau erhielt einen Blumenstrauß.
Pfarrer Ziegler dankte erst einmal für die herzliche Aufnahme, die er
und seine Familie hier erfahren habe. Er freue sich besonders über die
angenehmen Arbeitsbedingungen, auch dank der fleißigen Sekretärinnen. Er
dankte auch für den so beeindruckenden Gottesdienst und vor allem bei
den Mitwirkenden. Er fühle sich in Dertingen sehr wohl, ebenfalls seine
Familie, und freue sich auf weitere erfreuliche Begegnungen mit den
Pfarrmitgliedern.
Nach dem Segen und dem Schlusslied "Großer Gott, wir loben dich",
brachte der Männergesangverein Dietenhan, verstärkt durch einige
sangesfreudige Frauen, vor der Kirche dem Pfarrer ein Ständchen. Und so
blieben die meisten Gottesdienstbesucher da, auch deshalb, um Pfarrer
Ziegler zu gratulieren. Wi
©
Fränkische Nachrichten - 12.03.2007
Meditation über "Die sieben letzten Worte
unseres Erlösers"
Beeindruckendes Erlebnis
Dertingen.
Jedem gläubigen Christen sind sie vertraut, die letzten Worte, die Jesus
vor seinem Tode sprach. Und doch war es ein ganz neues Erlebnis, das die
Zuhörer am Samstagnachmittag in der Wehrkirche hatten.
Sechs Mitglieder des Thüringisch-Bayrischen Kammerorchesters aus Bad
Neustadt an der Saale spielten die Meditation über "Die sieben letzten
Worte unseres Erlösers" anhand des gleichnamigen Streichquartetts von
Joseph Haydn, opus 51, komponiert 1785 und 1795 vom Komponisten selbst
mit Texten versehen. Pfarrer Bernhard Ziegler verlas die Worte Jesu im
Kontext der Bibelstelle und eine kurze Meditation darüber.
Die Zuschauer lauschten über eine Stunde, meditationsversunken und dem
stressigen Alltag entkommen, den Klängen, die Karola Kroczek und Hartmut
Stahl an der ersten Geige, Erika Fischediek an der zweiten Geige, Falko
Salzer und der Dertinger Thorsten Uhde an der Bratsche sowie Erik
Wiesner am Cello ins Kirchenschiff zauberten.
Das Werk, so erklärte Stahl, sei ursprünglich für ein Quartett
geschrieben worden, man könne es aber auch mit einem ganzen Orchester
spielen und es wirke besser, je stimmgewaltiger es sei. Davon waren
sicher anschließend alle der leider wenigen Besucher des
nachmittäglichen Musikgenusses überzeugt.
Beeindruckend, wie die dramatischen Worte wie "Vater, vergib ihnen, denn
sie wissen nicht, was sie tun", "Mein Gott, mein Gott, warum hast du
mich verlassen" oder auch das erlösende "Es ist vollbracht" musikalisch
umgesetzt wurden. Besonders wirkte die immer wieder wechselnde Stimmung,
die ja letztlich auch die Stimmung des Karfreitags ist: Zwischen Angst
und Hoffnung, zwischen Leid und Freude, zwischen Wut und Vergebung.Oft
waren sich nicht mal die Instrumente einig, welche Stimmung jetzt
vorrangig sein soll.
Da wurde gleichzeitig gezupft und gestrichen, schnell und
langsam-majestätisch gespielt. Die Zerrissenheit des leidenden Christus
und der Menschen, die dieses Ereignis miterlebten, war fast greifbar in
den Klängen. Das Ganze endet in einem furiosen Finale "Erdbeben", das
die Anweisung "Presto e con tutta la forza" enthält, wohingegen im
vorderen Teil sich "Largo", "Grave", "Grave e cantabile", "Maestoso" und
""Adagio" in eher ruhigeren, majestätischen Bahnen abwechselten.
Darauf abgestimmt die Texte, die Ziegler mit ruhiger, meditativer und
doch kraftvoller Stimme vortrug. Dass Jesus seinem Vater vertraut
("Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist") oder dass er die beiden
Menschen, die ihm die liebsten sind, verbindet ("Frau, sieh dein Sohn:
Und du sieh deine Mutter").
Abschließend entließ Ziegler die Anwesenden mit Gebet und Segen.
Insgesamt war es wohl allen Besuchern des Konzertes, das der in
Dertingen lebende Streicher des Kammerorchesters Thorsten Uhde
arrangiert hatte, so ergangen, dass sie aus dem Alltag heraus in dieser
Stunde die derzeitige Fasten- und Passionszeit in sich aufnehmen konnten
und ganz bei sich selber und den Geheimnissen des Glaubens und der
bevorstehenden Karwoche sein. Nad
© Fränkische
Nachrichten - 07.03.2007
Gottesdienst
begeisterte
Kembach. Über 150 Besucher waren vom
Familiengottesdienst mit Brunch am Sonntag in der Kembachtalhalle in
Kembach begeistert. Mitarbeiter der Kirchengemeinden Kembach und
Dietenhan sowie des örtlichen CVJM hatten den Gottesdienst zum Thema
"100 Prozent auf alles" entworfen und dazu die Halle mit aktuellen
Rabattangeboten dekoriert.
Gleich in Schwung kam die
Veranstaltung, als die Jungschar- und Kindergottesdienstkinder
pantomimisch Streit und Vergebung darstellten. In einer selbst
geschriebenen Theaterszene wurde verdeutlicht, wie Gott große Schuld
vergeben und wie diese Gnade auch wieder verspielt werden kann.
Originell griffen die Mitarbeiter diesen biblischen Bezug mit einer
Szene auf, in der sich zwei Schwestern wegen eines Erbstückes immer mehr
verstritten und am Ende zur Versöhnung aufgefordert wurden. Darauf ging
auch Pfarrvikar Bernhard Ziegler in seiner Predigt ein. Die Fehler des
anderen aufzurechnen, nach dem zu schauen, der noch mehr Fehler als man
selbst hat, dies sei genau der falsche Weg: "Wer nicht aus der Vergebung
lebt, der hat keine Chance." Musikalisch wurde der Gottesdienst gekonnt
von Sonja Miranda Martinez und Johannes Wießner umrahmt. Die Fürbitten
hatten die Konfirmanden aus Dertingen, Kembach und Dietenhan übernommen
und mit dem Opfer des Gottesdienst wurde "jesus-house" unterstützt.
Diese Jugendwoche wird Ende April auf dem Wartberg stattfinden, wie es
abschließend im Pressebericht der Veranstalter heißt.
Pfarrvikar Bernhard
Ziegler vorgestellt
Bernhard Ziegler wurde in den Gottesdiensten Anfangs September den
evangelischen Kirchengemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan als
neuer Pfarrvikar vorgestellt.
Schuldekan Rolf Schwab informierte in Kembach und Dertingen die
Gläubigen, dass Ziegler seit dem 1. September mit der
Pfarramtsverwaltung und der Seelsorge in den drei Gemeinden beauftragt
worden sei. Damit sei er Ansprechpartner für die Hauptgottesdienste,
Trauungen, Taufen und Beerdigungen in den drei Gemeinden. Zusammen mit
seiner Frau und den zwei Kindern ist Bernhard Ziegler zum 1. September
in das Pfarrhaus in Dertingen eingezogen. Der Schuldekan wünschte dem
Vikar für seinen Dienst in den drei Kirchengemeinden alles Gute und
Gottes Segen. In den kommenden Wochen will sich Ziegler den kirchlichen
Gruppen und Kreisen in den Kirchengemeinden vorstellen. Seine feierliche
Amtseinführung soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, wie es in
der Pressemitteilung der Kirchengemeinden heißt.
Neuer
Kerzenständer in der Wehrkirche Dertingen
Wertheim-Dertingen. Im Rahmen des Gottesdienstes in der Wehrkirche
Dertingen wurde ein Kerzenständer für die Konfirmandenkerzen feierlich
in Gebrauch genommen.
Der
Gottesdienst, der von Prädikant Falk Salzer gestaltet wurde, war aus
diesem Grund mit seinen Liedern und Texten ganz auf das Thema »Licht«
ausgerichtet.
Kirchengemeinderat Steffen Baumann stellte der Gemeinde den
Kerzenständer vor, der in seiner Form ganz in Anlehnung an den Taufstein
der Kirche gestaltet ist. Baumann dankte in seiner Ansprache dem
Gemeindemitglied und
Hobbydrechsler Hermann Pabst für seine Arbeit und überreichte zum Dank
ein Präsent.
Anschließend sprachen Prädikant Falk Salzer, die Kirchengemeinderäte
Steffen Baumann und Thorsten Uhde sowie Konfirmand Maximilian Baumann
ein Segensgebet. Die Konfirmanden brachten anschließend ihre Kerzen, die
bislang auf dem Taufstein standen, auf den neuen Kerzenständer, der
damit in Gebrauch genommen wurde. Steffen Baumann erläuterte
abschließend, dass bei der Gestaltung des Kerzenständers auch auf die
Möglichkeit geachtet worden sei, auf dem mittleren und erhöhten
Kerzenhalter in den kommenden Jahren eine Osterkerze aufzustellen.
Neue
Konfirmandengruppe 2006/2007

Der Konfirmandenunterricht für die 14 Jugendlichen findet jeden Mittwoch von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Gemeinderaum in Kembach statt.
© Fränkische Nachrichten - 09.05.2006
Konfirmanden-Jubiläum
in Kembach
Die Konfirmandenjahrgänge 1941, 1946 und
1956 aus Kembach und Dietenhan feierten mit einem Jubiläumsgottesdienst
am Sonntag ihre eiserne, diamantene und goldene Konfirmation.
Zusammen mit Pfarrer Udo Köser i. R. und den Kirchenältesten zogen die
Teilnehmer in die festlich ausgeschmückte Kirche ein. Nach der
Festpredigt nahm Köser die gemeinsame Segnung der ehemaligen
Konfirmanden vor. Zur Erinnerung an den Festtag bekamen die Teilnehmer
eine Urkunde mit ihrem Konfirmandengedenkspruch von Pfarrer Köser und
vom Kirchengemeinderat überreicht. Die Enkelkinder der Jubelkonfirmandin
Brigitte Baumann überraschten mit zwei Musikstücken, gespielt auf der
Querflöte und auf der Geige. Die eiserne Konfirmation feierten:
Friedrich Arnold, Erna Illert und Ilse Donne. Die diamantene
Konfirmation feierten: Gilda Amarell, Anni Hergenhan, Andreas
Eichelbrenner und Werner Diehm. Das Fest der goldenen Konfirmation
begingen: Kurt Hoh, Karl Hoh, Brigitte Baumann und Richard Diehm. Die
Jubelkonfirmanden spendeten einen ansehnlichen Betrag für die
Anschaffung einer Lautsprecheranlage in der Kembacher Kirche. Nach dem
Festgottesdienst traf man sich zum Mittagessen, Kaffee und Kuchen im
Gasthaus "Zum Löwen" in Dertingen. rh

Konfirmandengruppe 2005/2006
Konfitreff
14-tägig von 16.45-18.00 Uhr
im Gemeindehaus in Dertingen.
1. Termin 10.05.2006
Schuld nicht abwälzen
Im "MittendrinGottesdienst" mit der Versöhnung beschäftigt
Dietenhan. Unter reger Beteiligung der zahlreichen
Gäste stellten Beate Götzelmann und Svenja Diehm am Sonntagabend in der
Dietenhaner Kirche das Thema des "MittendrinGottesdienstes" vor.
Dieses lautete: "Versöhnung - (k)ein Ding der Unmöglichkeit". Themen
aus dem Alltag und in Krisensituationen kennzeichneten diesen etwas
anderen Gottesdienst, wie es im Pressebericht der Verantwortlichen
heißt.
Zu Beginn nahmen die Moderatorinnen die 150 Gäste in die Pflicht und
ließen über heiße Themen der Versöhnung abstimmen. "Ist es möglich, dass
betrogene Ehepartner sich wieder versöhnen? Ist Versöhnung möglich, wenn
der berühmte Gartenzaunstreit mit der Nachbarschaft eskaliert, können
Sohn und Vater einander am Sterbebett vergeben?", waren Fragen, denen
sich die Besucher stellen durften. Ein Anspiel des Theater-Teams Meta
Matthies und Elmar Segner zeigten den inneren Konflikt einer mangelnden
Vergebungsbereitschaft anhand der "Unvergebenheit" zwischen zwei
Brüdern. Die Aussage "Wenn der andere kommen würde und um Vergebung
bittet, würde ich schon sagen, Schwamm drüber, aber so . . .", brachte
das Ganze auf den Punkt.
Den Tenor des Theaterstückes griff auch Pfarrer Christian Schwarz aus
Aglasterhausen auf. Er bezeichnete die Wunden der Vergangenheit als
Ursache für "Unvergebenheit". Tragisch dabei sein, dass man meist nur
die eigene Verletzung wahrnehme, nicht dass ein anderer durch das eigene
Verhalten auch verletzt worden sei. So sei es die erste Aufgabe, die
Verletzung des anderen zu sehen. Ein zweiter entscheidender Punkt im
Prozess der Versöhnung sei, sein Recht auf das Rechthaben aufzugeben.
Den Standpunkt des Gegenüber einnehmen, versuchen zu verstehen, wie das
eigene Verhalten ankommt, oder was es an Verletzung auslöst, ermutigte
Pfarrer Schwarz die Anwesenden. Emotionen spielten eine entscheidende
Rolle, nicht anhand von Fakten nachweisbares objektives Verhalten. Es
sei seit Urzeiten weit verbreiteter Usus, die Schuld von sich auf andere
abzuwälzen, meinte Schwarz. Die Menschen wüssten oft nicht wohin mit
ihrer Schuld. Rituale wie die Beichte seien für viele nicht mehr
zeitgemäß, aber andere Formen seien vielfach nicht gefunden.
Die Verletztheit des anderen zu sehen und verstehen, sei der Beginn auf
dem Weg zur Versöhnung. Einen Schritt auf den anderen zugehen, um
Verzeihung bitten und konkret miteinander zu reden, sei der wichtigste
Schritt zur Veränderung in der Beziehung. Anhand der Vergebung Gottes
für die Menschen stellte der Prediger klar, dass Gott den Menschen
zuerst vergeben habe und der Mensch dadurch selbst vergeben könne.
Dem Wunsch entsprechend, aus der Kraft des Glaubens an Jesus Christus
vergeben und einen neuen Anfang wagen zu können, gestaltete Pfarrerin
Andrea Schweizer zum Abschluss die Fürbitten in persönlicher Weise. Sie
brachte auch Gebete für das Ortschaftsgeschehen mit ein.
Musikalisch umrahmten Manuel Dahner und Anna Fiederling den
Gottesdienst. Zum Abschluss gab es das gemeinsam gesungene Lied "So ist
Versöhnung" als Grußkärtchen zum Weiterschenken. Das Kinderprogramm
begeisterte unter der Leitung von Melanie Schleßmann die kleinen
Besucher Ein Spendenbeitrag kommt der "Wertheimer Tafel" zugute.
Fröhlichen Familiengottesdienst mit Brunch gefeiert
Über 200 Besucher erlebten am Sonntag einen fröhlichen
Familiengottesdienst mit Brunch in der Kembachtalhalle in Kembach.
Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinden Kembach und Dietenhan und
des örtlichen CVJM hatten die Halle zum Thema des Gottesdienstes "Jetzt
oder nie" aufwändig mit Uhren dekoriert. Während sie zwei "spritzige
Lieder" sangen, deckten die Kinder der Mädchen- und Bubenjungschar eine
festliche Tafel. In einzelnen lebensnahen Szenen machten danach die
Mitarbeiter deutlich, welche Begründungen genannt werden, um sich
vom großen Fest wieder abzumelden. Pfarrer Robert Reinke stellte
dann in seiner Predigt klar, dass "das Reich Gottes wie ein großes Fest
ist, zu dem die Menschen ohne eigene Leistung eingeladen sind". Doch
viele lebten nach dem Motto "Ich bin, was ich habe" und genau darum
halte man das Leben mit Gott für vergeudete Zeit, schließe sich damit
aber auch vom Heil aus. Der Pfarrer machte deutlich, dass das Leben
nicht zu kaufen ist und deshalb jetzt die Zeit sei, die Einladung Gottes
anzunehmen. Einen Teil von dem, was sie hatten, gaben die Besucher als
Opfer für die Erdbebenhilfe in Pakistan. Musikalisch wurde der
Gottesdienst schwungvoll von Sonja Miranda Martinez, Nikolaus Wiechert
und Johannes Wießner umrahmt. Die Besucherinnen und Besucher konnten den
Brunch nach dem Gottesdienst ausgiebig genießen, denn es hatte jeder
seinen essbaren Beitrag mitgebracht. Was zusammenkam, war für alle
begeisternd und appetitanregend. Da für die Mädchen und Jungen parallel
auch Filme, Kicker, Basteln und Spiele angeboten wurden, konnten sich
die Erwachsenen in aller Ruhe dem reichhaltigen Brunchbuffet widmen.
wie/Bild: Wießner
20 Jahre Kindergottesdienst
Das 20-jährige Bestehen des Kindergottesdienstes wurde am Wochenende
in Kembach und Dietenhan gefeiert. Die Mitarbeiterinnen Erika Deifel,
Nicole Ries und Christa Mayer hatten dazu ein abwechslungsreiches
Programm vorbereitet, das etwa 25 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren
begeistert annahmen. Wie es dazu jetzt in einer Pressemitteilung der
Veranstalter heißt, traf man sich am Samstagabend zu einer Andacht im
Gemeindesaal Kembach. Nach dem Abendessen duften die Mädchen und Jungen
in Kleingruppen Porzellantassen bemalen, Wachskerzen verzieren oder
passend zur Jahreszeit Papierdrachen basteln. Daran schloss sich eine
spannende Nachtwanderung an. Nach einem ausgiebigen Uno-Turnier legten
sich die Kinder zufrieden schlafen. Das Nachtlager hatte man in der
Kembachtalhalle aufgeschlagen. Am Sonntagmorgen stärkten sich alle
Teilnehmer mit einem reichhaltigen Frühstück. Nach dem Morgenlob malten
die Mädchen und Jungen eifrig Mandalas aus, bevor die Eltern ihre Kinder
abholten. Die drei Mitarbeiterinnen zeigten sich sehr zufrieden mit dem
Verlauf des "Kigo-Wochenendes".
Langjährige Mitglieder geehrt
Kirchengemeinde
blickte auf ein erfreuliches Jahr zurück Ehrungen für langjährige
Mitarbeit und ein erfreulicher Jahresrückblick standen im Mittelpunkt
der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Kembach am
gestrigen Sonntag.
Zu Beginn der gut besuchten Versammlung konnte der Vorsitzende des
Kembacher Kirchengemeinderates, Wilfried Mayer, auf ein erfreuliches
Jahr zurückblicken. Die fast zehn Monate ohne Pfarrer konnten wegen der
guten Vertretungen durch die Pfarrer Oliver Habiger und Ortwin Engler
reibungslos überbrückt werden. Dazu hatten auch die sehr selbstständig
arbeitenden Gruppen und Kreise der Gemeinde beigetragen.
Mayer bedankte sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern für ihr großes
ehrenamtliches Engagement und die Qualität der Arbeit. Insbesondere
sprach er seine Anerkennung auch seinen Kirchengemeinderatskollegen aus,
die in einer pfarrerlosen Zeit noch stärker gefordert waren. Mit Pfarrer
Robert Reinke konnte überraschend schnell wieder ein Seelsorger für die
Gemeinde gefunden werden.
Werbung machte der Vorsitzende für den Diakonieförderverein. Dieser
unterstützt unverschuldet in Not geratene Einzelpersonen und Familien.
Aus der Mitte der Gemeindeversammlung wurde hierzu angeregt, dass ältere
Gemeindeglieder, die in Altenheimen leben, mit einem Weihnachtsgeschenk
erfreut werden.
Wilfried Mayer nahm anschließend die Ehrung von Lisa Oberdorf vor. Seit
zehn Jahren arbeite sie hervorragend als Kirchendienerin. Dabei mache
sie für die Gemeinde deutlich mehr als es ihre Aufgabe ist. Pfarrer
Reinke blieb es vorbehalten, die goldene Ehrennadel der badischen
Landeskirche an Christa Mayer zu verleihen. Für 20 Jahre
Kindergottesdienst- und 15 Jahre Seniorenarbeit dankte er auch im Namen
des Landesbischofs Dr. Ulrich Fischer. Die originelle Art und Weise
ihrer Arbeit, ihr Fleiß und Einsatz ließen den Pfarrer hoffen, dass
Christa Mayer noch möglichst lange die Arbeit mit Kindern und Senioren
macht.
Carmen Köhler dankte als Vorsitzende des Dietenhaner
Kirchengemeinderates der Ehrenamtlichen für den großen Humor und ihre
richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt. Sie überreichte einen Gutschein
für einen gemütlichen Theaterbesuch und einen pflegeleichten
Blumenstock, damit Christa Mayer weiterhin ohne schlechtes Gewissen das
Haus verlassen darf.
Den Bericht aus dem Kindergarten gab danach Wilfried Mayer. Dort werden
jetzt auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen. Die neue erarbeitete
Konzeption erhielt ein großes Lob des Landesjugendamtes. Leider sei auch
eine Gebührenerhöhung nicht zu umgehen.
Angesprochen wurde von den Gemeindegliedern die schlechte Akustik bei
Beerdigungen auf dem Friedhof. Hier wurde eine Lautsprecheranlage unter
Beteiligung des örtlichen Beerdigungsinstitutes angeregt. Wilfried Mayer
lud zur Feier anlässlich der 20-jährigen Kindergottesdienstarbeit am
kommenden Wochenende ein. Am 6. November und am 12. März werden die
nächsten Brunchgottesdienste stattfinden.
Zum Schluss der Versammlung dankte Ortsvorsteher Dieter Diehm für die
gute Zusammenarbeit zwischen politischer Gemeinde und Kirchengemeinde.
Ihn beeindruckte die große Zahl von 40 Mitarbeitern, die die
Kirchengemeinde vor einigen Tagen zu einem Mitarbeiterdankessen begrüßen
konnte. wie
Gezeigt, dass Geld nicht alles ist
Im Gottesdienst "Mittendrin" mit dem Thema beschäftigt: "Ich wär’ so
gerne Millionär." Wer hat das noch nicht bei sich gedacht. So stand
auch "Mittendrin - der etwas andere Gottesdienst", veranstaltet vom
CVJM, kürzlich in der Dertinger Mandelberg-Halle unter diesem Motto,
heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter.
Zur Musik der Gruppe "Die Prinzen" sammelten sich die Gläubigen im Saal.
Dort beschäftigten sie sich zunächst mit dem TV-Quiz "Wer wird
Millionär?". Den Pfarrer-Joker, der hier zum Einsatz kam, sucht man
allerdings in der TV-Sendung vergebens. So erreichte man auch wirklich
die Millionen und dies führte zu der Frage: "Was würde ich mit so viel
Geld tun?" Groß war die Wunschliste der Anwesenden: Schulden abbezahlen,
Reisen, weniger Arbeit und mehr Zeit für die Familie, ein großes Fest
mit Freunden.
Nach einigen gemeinsam gesungenen Liedern versuchte Predigerin Silke
Traub, dem Traum vom leicht verdienten Geld etwas entgegen zu setzen.
Sie erzählte vom Familienvater, der nach einem Lottogewinn seine Familie
so verändert vorfand, dass er Frau, Kinder und zum Schluss sich selbst
erschoss.
Anschließend machte sie deutlich, dass es nicht funktionieren könne,
Gott und dem Geld zu dienen. Und dass Gott jedem die Zusage mache, für
ihn immer zu sorgen und das Richtige zu entscheiden. Da fiel es leicht,
abschließend das "Vater unser" und den Segen zu singen und die
ausgeteilten Schoko- und Papier-Euroscheine genauso wichtig zu nehmen
wie das echte Geld.
Dass es ganz ohne
Geld auch in der Kirche nicht geht und dass man mit diesem viel Gutes
tun kann, zeigte das abschließende Opfer, das zu Teilen der Jugendarbeit
und den Erdbebenopfern in Pakistan zu Gute kommen soll.
Ich wüsste gerne
… was ich vom christlichen Glauben habe
… wie ich
in Kontakt mit Gott kommen kann
Herzlich Einladung an alle, die sich gerne mehr mit diesen Themen beschäftigen möchten. Die Abende beginnen jeweils mit einem kleinen Imbiss und bieten neben einem Referat zum Thema, Gelegenheit, Fragen zu stellen. Matthias Büchle (Generalsekretär des badischen CVJM) und das Mittendrin – Team werden diese Abende gestalten.
Mittwoch, 19.10.05
Ich wüsste gerne - was ich vom christlichen Glauben habe.
Mittwoch, 26.10.05
Ich wüsste gerne - wie ich in Kontakt mit Gott kommen
kann.
Ev. Gemeindesaal Kembach, Blumenstr.2, jeweils 19.30 Uhr Veranstalter: Ev. Kirchengemeinden
Die Wehrkirche in Dertingen stand auch am Sonntag wieder anlässlich der Aktion "Tag des offenen Denkmals" im Mittelpunkt des Interesses. Bei seiner Führung durch die Kirche erläuterte Kirchengemeinderat Steffen Baumann, dass besonders die Wehrkirchen herausragende Denkmale zum diesjährigen Motto des Aktionstages ("Krieg und Frieden") seien. Aus der Ortsgeschichte könne man erfahren, so Baumann weiter, dass die Dertinger Kirche in ihrer Geschichte immer wieder als Verteidigungsanlage gedient habe. Vor allem während der Streitigkeiten zwischen den Wertheimer Grafen und dem Würzburger Fürstbischof Julius Echter sei die Dertinger Kirchenburg zum Zufluchtsort geworden. So habe der Turm der Wehrkirche, der bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde, auch ursprünglich keine Schieferpyramide besessen, sondern endete über einer Waffenkammer mit einem Wehrgang mit Zinnen - ähnlich des Turms der Wertheimer Burg. Im weiteren Verlauf seiner Erklärungen stellte Baumann den rund 30 Teilnehmern der Führung die Innenausstattung der Dertinger Kirche vor. Im Besonderen wurde hierbei der gotische Marienaltar aus der Schule des Würzburger Bildschnitzers Tilman Riemenschneider vorgestellt. Der Kirchengemeinderat führte den Teilnehmern auch das Verschließen der Altarflügel vor und erläuterte die Tafelmalerei. Die Kirche wurde von insgesamt zirka 50 Interessierten besucht.